Willkommen in Los Angeles
Der Film Willkommen in Los Angeles hat einen wahren Hintergrund. Er handelt von der Arztassistentin Imani, die aus Nigeria kommt und seit sieben Jahren mit ihrem Sohn in Los Angeles lebt. Bereits mehrere Jahre hat sie ihre Familie nicht gesehen und wartet immer noch auf ihre Green-Card.
Zu Beginn des Films wird ihr von ihrem Chef mitgeteilt, dass sie innerhalb von 30 Tagen das Land verlassen muss. Auch, wenn ihr Chef dies sehr bedauert und ihre Arbeit lobt, kann sie daher ihren Job nicht behalten. Imani fährt mit einem Sammeltaxi nach Hause und trifft hier auf zwei Frauen, die ebenfalls Mütter sind.
Die zweite Mitfahrerin ist eine Einwanderin aus Mexiko, ohne Papiere und auf dem Weg zum Flughafen, um ihren Sohn Chris abzuholen, den sie seit fünf Jahren nicht gesehen hat. Geplant ist, dass ihr Cousin Miguel ihr das Kind am Flughafen übergibt, damit sie wegen fehlender Papiere nicht erwischt wird. Nun ist sie nervös, da sie den Cousin nicht erreichen kann. Die zweite Frau, die Taxifahrerin, erzählt daraufhin, dass sie vor 29 Jahren nach Los Angeles gekommen ist und die Behördengänge sehr chaotisch sind. Aufgrund eines Irrtums hat sie keine Staatsbürgerschaft erhalten.
Am Flughafen angekommen bietet Imani an, den Jungen aus dem Flughafen zu holen, da sich der Cousin immer noch nicht gemeldet hat. Bei diesem Vorhaben wird sie von einer Bundespolizistin abgefangen, die berichtet, dass der Junge von den Behörden festgehalten wird. Die Offizierin fragt nach dem Verbleib der Mutter von Chris und kontaktiert diese. Imanis Ausweis wird kontrolliert. In diesem Moment klingelt das Telefon der Bundespolizistin, ihr Kind möchte mit ihr sprechen. Imani erzählt daraufhin, dass ihr Kind auch immer bei ihr anrufen würde. Währenddessen geht Chris` Mutter trotz des Risikos in den Flughafen, dort treffen die drei Frauen aufeinander. Die Szenerie endet damit, dass die Bundespolizistin die beiden Frauen mit dem Kind laufen lässt. Wieder im Taxi angekommen, ruft Imani den Fachanwalt für Einwanderung an, dessen Nummer ihr Chef ihr gegeben hat.
Kurzspielfilm
Online-Medium
Laufzeit: 17 Min.
Erscheinungsjahr: 2023
Land: USA
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Sprache(n): Englisch
Untertitel: Deutsche Untertitel
Schlagworte: Einwanderung, Empathie, Familie, Frauen, Hilfe, Hoffnung, Kurzfilmkino, Migration, Mütter, Mut, Mutter-Kind-Beziehung, Nächstenliebe, Solidarität