Projekt Klimaschutzkonzept

In den Jahren 2020 bis 2022 erstellt die Diözese Augsburg für ihre Abteilungen, Pfarreien / Pfarreiengemeinschaften, Arbeits- und Wirkungsbereiche ein systematisches Klimaschutzkonzept. Dieses wird im Rahmen der sogenannten „Kommunalrichtlinie“ der Nationalen Klimaschutzinitiative durch Mittel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (Förderkennzeichen: 03K13836) gefördert. Im Fokus dieser Erarbeitung steht eine Treibhausgasbilanz für die Themenfelder Gebäude, Mobilität, Beschaffung, IT-Infrastruktur und Flächen sowie die Entwicklung tragfähiger Zukunftsszenarien für die Reduzierung der klimarelevanten Emissionen. Die in diesem Prozess generierten und entwickelten Maßnahmenideen und –pakete sollen anschließend entsprechend ihrer Priorisierung in der Diözese Augsburg umgesetzt und etabliert werden. Begleiter wird die Stabstelle Klimaschutz dabei durch erfahrene Fachkräfte der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) in Heidelberg.
Weitere Informationen zum genannten Förderprogramm finden Sie auf den Seiten des Projektträgers Jülich (PTJ): www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Fragen und Antworten zur DATENERHEBUNG für das Klimschutzkonzept:

Frage 1: Ist es wichtig, als Pfarrgemeinde, MitarbeiterIn oder Einrichtung an der Datenerhebung zum Klimaschutzkonzept teilzunehmen?

Die Teilnahme an der Erhebung ist für den Erfolg der Schöpfungsbewahrung sowie die Umsetzung von Klimaschutzzielen im Bistum Augsburg von entscheidender Bedeutung; alle Angaben erfolgen gleichwohl auf freiwilliger Basis. Natürlich kann die Beantwortung zugesendeter Anfragen seitens der adressierten Leitenden Pfarrern, KirchenpflegerInnen, VerwaltungsleiterInnen bzw. EinrichtungsleiterInnen an weitere Mitglieder der Kirchenverwaltungen oder zuständige Dritte übertragen werden.

 

Frage 2: Was passiert mit den Daten und Angaben?

Nach vollständigem Ausfüllen eines Online-Formulars oder Rücksendung ausgefüllter Fragebögen (an das Bischöfliche Ordinariat) werden die Angaben durch die Stabsstelle Klimaschutz und unseren Projektpartner – die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) in Heidelberg – auf Plausibilität geprüft und für die Treibhausgas (THG)-Bilanz aufbereitet. Veröffentlicht werden alle Informationen nur anonymisiert und aggregiert, für interne Nachfragen wird in den Bereichen von Gebäuden und Beschaffung um Nennung einer Ansprechperson gebeten. Die Umfrage zur Mobilität der Mitarbeitenden erfolgt anonym.

 

Frage 3: Wie erhalte ich die Fragebögen der jeweiligen Themenfelder?

Der Bogen für die Gebäudeenergieverbräche wurde per Brief und Mail an Pfarrämter, Krichenstiftungen sowie VerwaltungsleiterInnen versendet.

Die Unterlagen zu Fragen der Beschaffung werden per Mail direkt an die jeweiligen Einrichtungen und Pfarrämter gerichtet. Die Mobilitätsbefragung der Mitarbeitenden soll auf den dafür üblichen Informationswegen erfolgen und wird Sie also „am Arbeitsplatz“ erreichen. Wenn Sie der Meinung sind, dass eine für Sie relevante Umfrage nicht bei Ihnen ankam, wenden Sie sich nach den Osterfeiertagen gerne an kirche.klima@bistum-augsburg.de

 

Frage 4: Wohin kann ich mich bei Fragen oder Unklarheiten zur Datenerhebung wenden?

Bei Schwierigkeiten und Problem können Sie sich per Mail kirche.klima@bistum-augsburg.de an die Stabstelle Klimaschutz wenden.