Informationen zum AMS
Informationen zu den Gremien und zum aktuellen AMS-Handbuch unter "intern" im Intranet "Allgemeines/Arbeitsschutz mit System (AMS)".
Was ist "AMS"?
Die VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft) hat seit 1996 mit den deutschen (Erz-)Bistümern Vereinbarungen getroffen, wie die rechtlichen Bestimmungen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz umzusetzen sind. Daraus sind sog. „Präventionsvereinbarungen“ entstanden. Im Herbst 2018 haben sich alle (Erz-)Diözesen Deutschlands mit der VBG darauf verständigt, ein „AMS – Arbeitsschutz mit System“ einzuführen, mit welchem nachhaltige Strukturen zur Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Mitarbeiter/innen geschaffen werden sollen. Das Projekt AMS wird ein entscheidendes Instrument zur Erreichung dieser Ziele sowie zur Verhinderung von Unfällen sein. Die Dienstgeber im Bereich der Katholischen Kirche tragen - unabhängig von gesetzlichen Vorgaben – eine besondere Verantwortung aus der Fürsorgepflicht innerhalb der besonderen Dienstgemeinschaft im Sinne der Grundordnung des kirchlichen Dienstes. Die Arbeitssicherheit und der Gesundheitsschutz der ihr anvertrauten Menschen sind der Katholischen Kirche ein besonders wichtiges Anliegen. Aus diesem Grund möchte ich als Generalvikar diesen Prozess im Bistum Augsburg weiterführen und begleiten. Grundgedanke soll sein, die Handlungsabläufe in Sachen Arbeits- und Gesundheitsschutz transparent und so einfach wie möglich zu gestalten und auch den einzelnen Verantwortungsträgern die Erfüllung diesbezüglicher Aufgaben zu erleichtern. Unter anderen gelten folgende Ziele:
- klar definierte Handlungsabläufe
- optimierte Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten über Arbeits- und Gesundheitsschutz
- umfassende Arbeitsschutzschulungen
- verbesserter Gesundheitsschutz
- schnelleres Erkennen und Beseitigen von Gefährdungen
Eine regelmäßige Überprüfung durch unabhängige Gutachter der VBG soll eine gleichbleibende Qualität gewährleisten.
Die erste Phase des Projekts erfolgte mit dem Personalbereich I als Pilotbereich. Die damaligen Gegebenheiten und Vorgehensweisen im Arbeits- und Gesundheitsschutz für die Mitarbeiter/innen dieses Pilotbereiches wurden analysiert und entsprechende Optimierungen erarbeitet sowie umgesetzt. In weiteren Bereichen wurden diese Optimierungen nochmals durchlaufen und ergänzt. Im Juli 2022 wurden die Ergebnisse und angepassten Vorgehensweisen im Arbeits- und Gesundheitsschutz im Amtsblatt veröffentlicht und sind als „AMS-Handbuch“ im Intranet unter Allgemeines/Arbeitsschutz mit System (AMS) zu finden. Dieses AMS-Handbuch gilt als fester Bestandteil und als Handlungshilfe für alle Führungskräfte und Beschäftigte im bischöflichen Ordinariat. Das Handbuch AMS Ordinariat wurde fortlaufend bis 2025 ergänzt und vervollständigt. Im Amtsblatt Juli 2025 erfolgt die Veröffentlichung des fertigstellten AMS Handbuch für das bischöfliche Ordinariat Augsburg als Allgemeine Dienstanweisung. Seit Juli 2024 erfolgt die Umsetzung AMS in den Pfarreien.
Im Zuge des AMS-Prozesses ist es mir ein weiteres wesentliches Anliegen, dass der betriebliche Gesundheitsschutz im Bistum Augsburg ebenfalls systematisch verbessert wird. Verantwortliche Abteilung hierfür ist die Abteilung Arbeits- und Gesundheitsschutz. Die Projektverantwortlichen des AMS haben bereits erste Schritte zur Umsetzung eines systematischen Gesundheitsschutzes unternommen. Im Projektteam des AMS sind unter anderem Vertreter der MAV und des PB vertreten, um einen wirksamen Gesundheitsschutz für alle Beschäftigten zu erreichen.
Dr. Wolfgang Hacker, Generalvikar
Fragen zum AMS können Sie gerne an ams@bistum-augsburg.de richten.