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Sophie Scholl - Briefwechsel mit Fritz Hartnagel

12.11.2024 09:46

Die Geschichte der beiden Protagonisten wird im Film allein anhand ihres Briefwechsels erzählt. 1937 lernen sich der Offiziersschüler Fritz und die Schülerin Sophie bei einer Tanzveranstaltung kennen und bald schon beginnt die Beziehung der beiden, die bis zu Sophies Tod dauern sollte.
Dem Paar bleiben nur wenige Monate unbeschwerter Zeit bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, an dem Fritz vom ersten Tage an (01.09.1939) teilnimmt. In ihrem Briefwechsel tauschen sie sich offen über ihre Ansichten zum Krieg aus.
Im Laufe der Jahre ist bei beiden eine Entwicklung hin zur völligen Ablehnung des Krieges und des NS-Regimes zu erkennen. Obwohl Fritz Hartnagel nicht in die Pläne der „Weißen Rose“ eingeweiht ist, unterstützt er die Opposition gegen das NS-Regime. Während Fritz im Verlauf des Krieges all dessen Schrecken kennenlernt bis hin zur Schlaht von Stalingrad, von wo aus er nur knapp und verwundet entkommen kann, erfährt Sophie die Gleichschaltung und den Terror des NS-Regimes im Inneren. Dennoch bleiben den beiden immer wieder auch wenige glückliche Stunden. Die Zärtlichkeit und Tiefe ihrer Beziehung zeigt sich in den Zeilen, die sie sich in schweren Stunden schreiben. Sophies letzten Brief erhält Fritz, als er verwundet im Lazarett in Lemberg liegt. Zu dem Zeitpunkt, als er den Brief liest, ist Sophie bereits tot.
Der Film endet mit einer Bild- und Ton-Collage, die zeigt, wie die Flugblätter der „Weißen Rose“ von alliierten Flugzeugen ab Juli 1943 über Deutschland abgeworfen wurden und die BBC am 27.06.1943 eine Radioansprache von Thomas Mann sendet, in der er sich auf das Flugblatt bezieht. So erreicht das „Manifest der Münchner Studenten“ Millionen von Menschen.

Trickfilm

Online-Medium

Laufzeit: 22 Minuten

Erscheinungsjahr: 2023

Land: Deutschland

Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Deutsche Geschichte, Diktatur, gewaltfreier Widerstand, Liebe, Nationalsozialismus, Religion, Sophie Scholl, Verfolgung, Vorbilder, Widerstand, Zivilcourage, Zweiter Weltkrieg