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Ludwig Gschwind: Eine Marien-Entdeckungsreise

14.12.2017 18:38

Ludwig Gschwind: Eine Marien-Entdeckungsreise. – Kisslegg : fe-medienverlag, 2017. – 1. Aul. – 78 S.; 5,00 €

 

Prälat Ludwig Gschwind, langjähriger Pfarrer von Balzhausen und Mindelzell, stellt in seinem neuen Marienbuch zahlreiche Darstellungen der Muttergottes aus Kunst, Malerei, aus Philosophie und Literatur vor.
  

In dem unlängst erschienenen Büchlein von Pfarrer Gschwind sind vielfältige Entdeckungen zu machen. Maria erscheint als Thema für Künstler und Literaten in vergangenen Jahrhunderten, aber auch der Gegenwart. So stammt von dem zeitgenössischen Maler Otto Dix ein Marienbild aus dem Jahr 1945 mit dem Titel „Madonna vor Stacheldraht und Trümmern“. Dix schuf das anrührende Werk in französischer Kriegsgefangenschaft und in Anlehnung an den berühmten Isenheimer Altar. Hans Scholl, Mitglied in der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, dichtete in den Verfolgungsjahren des Dritten Reiches einen ausdrucksvollen Marienhymnus. Auf dem Titelbild des Bändchens ist die „Vergine del silenzio“ – Unsere Liebe Frau vom Schweigen abgebildet. Die entsprechende Abbildung der Muttergottes wurde von Papst Franziskus im Vatikan angebracht und erinnert an die Tugend der Schweigsamkeit, um dem Übel der Geschwätzigkeit zu entgehen.

Da bildliche Darstellungen mit Ausnahme des Titelbildes fehlen, wird der innere Blick auf die anregend geschilderten Darstellungen der Mutter Jesu gelenkt.