Religiöses Buch des Monats

 

Als „Religiöses Buch des Monats“ benennen der Borromäusverein, Bonn, und der Sankt Michaelsbund, München, monatlich eine religiöse Literaturempfehlung, die inhaltlich-literarisch orientiert ist und auf den wachsenden Sinnhunger unserer Zeit antwortet.

25.05.2021 15:20 Andreas Knapp noch knapper.
99 Miniaturen über Gott, Welt und Mensch ECHTER, WÜRZBURG, 2021, Gebunden, 112 S. ISBN/EAN: 9783429056087   12,90 € inkl. MwSt.
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27.04.2021 09:40 Wolfgang Öxler: Haltestellen für die Seele: Gedanken für den Weg durchs Leben. Haltestellen im beschleunigten Leben In unserer ganz auf Wirtschaftswachstum ausgerichteten Gesellschaft ist die permanente Beschleunigung aller Lebensbereiche ein ebenso unvermeidbares wie vielbeklagtes Phänomen. Dass ein zu hohes Tempo dem Menschen tatsächlich nicht guttun kann, ist für Wolfgang Öxler, Erzabt der Missionsbenediktiner in St. Ottilien, eigentlich klar: „Je mehr der Mensch sein Leben beschleunigt, desto mehr verliert er den Zugang zu seiner Seele. Unsere Seele reist langsam.“ (S. 9) Damit auf unserem Lebensweg die Seele nicht hoffnungslos abgehängt wird, braucht es darum seiner Überzeugung nach immer wieder gewisse „Haltestellen“, Rastplätze, an denen die Seele ankern kann.
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25.03.2021 13:11 Matthias Sellmann
Was fehlt, wenn die Christen fehlen?
Eine „Kurzformel“ ihres Glaubens
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Christsein als Lebensressource
„Christsein ist eine Ressource für positive, gelingende Existenz“, übersetzt der Bochumer Theologe Matthias Sellman das berühmte Wort vom „Leben in Fülle“ aus dem Johannesevangelium in eine säkulare Sprache. In einer Zeit, in der selbst Bischöfe den „armseligen“ Zustand der Kirche beklagen und ihre Glaubwürdigkeit im freien Fall sehen (Bischof Michael Gerber, Fulda), ist das eine ungemein wichtige Erinnerung an das, was Christsein ausmacht.
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01.03.2021 11:31 Elmar Simma: Damit sich alles gut fügt
Den Fragen des Lebens nachgespürt
Wir sehen uns im Lauf unseres Lebens mit unzähligen Fragen konfrontiert - manche von ihnen tauchen immer wieder auf und betreffen uns in ganz unmittelbarer und besonders herausfordernder Weise. Der bekannte österreichische Autor Elmar Simma geht in seinem neuen Buch „Damit sich alles gut fügt“ in drei Abschnitten auf einige dieser „Fragen des Lebens“ ein, die ihm als langjährigem Seelsorger immer wieder gestellt wurden.
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01.02.2021 10:39 Wer schon einmal versucht hat, die Bibel ganz zu lesen – von „Im Anfang schuf“, den ersten Worten des Buches Genesis, bis zu „Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen“, dem letzten Satz der christlichen Bibel aus der Offenbarung des Johannes, wer also schon einmal versucht hat, die Bibel von vorne bis hinten zu lesen, weiß, wie schwierig das sein kann – und wie spannend gleichzeitig. Viele ihrer Texte – ein „Durcheinander aus Erzählung, Predigt, Gesetzestext, Dichtung, Stammbäumen“, wie Christian Nürnberger sehr treffend aufzählt, sind ohne eine Art Reiseführer kaum zu verstehen.
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14.01.2021 07:50 Johannes Eckert
Was sucht ihr?
Frag-würdige Einsichten ins Johannesevangelium Gottes Frag-Würdigkeit „Kommt und folgt mir nach!“ Mit dieser sehr direkten, kaum eine Widerrede zulassenden Aufforderung beruft Jesus seine ersten Jünger in den Evangelien des Markus und des Matthäus. Auffallend anders wird die Jünger-Berufung jedoch im Evangelium nach Johannes geschildert, dort wendet sich Jesus den zwei Jüngern des Täufers Johannes, die von diesem an Jesus verwiesen werden, nicht mit einer Aufforderung, vielmehr mit einer Frage zu: „Was sucht ihr?“ 
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02.12.2020 09:39 Hubert Ettl: Abenteuer des Glaubens Erkundungen in unwegsamem Gelände Erkundungen zum „Wagnis Glauben“ Glauben ist ein Wagnis. Wer sich darauf einlässt, verlässt den mess- und berechenbaren Sektor. Das führt immer häufiger dazu, dass die Gottesfrage in unserer Gesellschaft nicht mehr ernstgenommen wird. Umso wichtiger ist es für die Christen, Rechenschaft davon abzulegen, wie der Glaube sich vor der Vernunft verantworten lässt. Hubert Ettl unternimmt dazu 24 „Erkundungen“, wie er die Kapitel seines Buches nennt.
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12.11.2020 09:17 Walter Kasper / Gerog Augustin (Hg.) Christsein und die Corona-Krise Das Leben bezeugen in einer sterblichen Welt Corona-Krise aus dem Glauben deuten Das Corona-Virus hat unser aller Leben in den letzten Monaten geprägt, in kürzester Zeit entwickelte es sich weltweit zu einer dramatischen Herausforderung für Politik und Wirtschaft. Im Unterschied zu Staat und Gesellschaft sind Religion und Kirche jedoch nicht nur im direkten Umgang mit der Pandemie gefragt, sondern vor allem auch darüber hinaus in der Deutung dieses Ereignisses und seiner Konsequenzen für unser zukünftiges Leben.  
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07.10.2020 12:09 Joanna Maria Otto Galilei: Darwin, die Kirche und ich. Die Antwort auf die Frage, wie ich als Naturwissenschaftlerin an Gott glauben kann. Paulinus Verlag, 2020, 16,00 € Das spannungsreiche Miteinander von Glaube und Wissenschaft Am Anfang waren das Wort und der „Urknall“ (vor etwa 13,8 Milliarden Jahren); Gott schuf Adam aus dem Staub der Erde und der Mensch ist aus dem Prozess der Evolution hervorgegangen. Haben Sie bei den beiden „Und“ gestutzt?
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07.09.2020 11:09 Was bewegt im 21. Jahrhundert noch immer manche Frauen und Männer dazu, ihr Leben ganz Gott zu weihen? Die Journalistin und Autorin Stephanie Mende hat 16 Nonnen und Mönche besucht und mit ihnen Gespräche geführt über das Ordensleben und über ihre Beweggründe, sich für gerade diese Lebensform zu entscheiden, die doch so gar nicht mehr in eine moderne Gesellschaft zu passen scheint.
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