Religiöses Buch des Monats

Als „Religiöses Buch des Monats“ benennen der Borromäusverein, Bonn, und der Sankt Michaelsbund, München, monatlich eine religiöse Literaturempfehlung, die inhaltlich-literarisch orientiert ist und auf den wachsenden Sinnhunger unserer Zeit antwortet.

01.10.2019 13:57 Eigentlich müsste jeder Christ eine gute Beziehung zur Dreifaltigkeit haben. Immerhin beginnen wir jedes Gebet, jeden Gottesdienst „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Doch dürfte den meisten Christen die Lehre vom einen Gott in drei Personen zwar bekannt sein, gleichzeitig erscheint sie aber zu abstrakt, als dass sie etwas mit dem religiösen Alltag zu tun haben könnte.
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05.09.2019 10:39 Herr Westerkamp ist wieder da! Im letzten Jahr hatte er sich wegen des ihm zunächst unverständlichen Wunsches seiner Tochter, zur Erstkommunion zu gehen, in zahlreichen Briefen an den Theologen Gerhard Lohfink gewandt mit der Bitte, ihm die Grundlagen des christlichen Glaubens zu erläutern – daraus entstand Lohfinks Buch „Der christliche Glaube erklärt in 50 Briefen“.
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25.07.2019 11:40 Schaut man von außen auf den christlichen Glauben, kann einem dieser schon vorkommen wie ein Grundstück, das von einer hohen Hecke umgeben ist. Der Betrachter kann nicht einschätzen, was sich hinter der Hecke verbirgt: ein verfallener Schuppen– oder ein gepflegter Garten? Und wo wäre überhaupt das Gartentor?
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25.06.2019 13:03 Nur jeder fünfte Deutsche betet regelmäßig. Fast die Hälfte der Deutschen betet nie. So geben es jedenfalls die von Meinungsforschern Befragten selbst an. Der italienische Ordensmann Ermes Ronchi würde diese Aussagen aber wohl anzweifeln.
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27.05.2019 14:00 Der Titel von Thomas Frings‘ Buch ist auf den ersten Blick missverständlich. Doch bei näherem Hinsehen stellt man fest, dass diese Doppeldeutigkeit durchaus gewollt ist und den Nerv der Zeit trifft. Wenn man z.B. auf die Umfrage schaut, mit der das Nachrichtenmagazin Der Spiegel seine Leser*innen zu Ostern beglückte, könnte man den Titel „Gott funktioniert nicht“ so verstehen, dass Gott keine überzeugende Idee ist, denn nur 55 Prozent der Befragten glauben überhaupt an (irgendeinen) Gott.
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25.04.2019 12:04 Wir kennen das eigentlich alle: Da machen wir ausgefeilte Pläne für die nächsten Wochen, Monate und Jahre, doch dann durchkreuzt irgendein ein unerwartetes Ereignis unsere schönen Vorstellungen! Wenn das Unvorhergesehene allerdings in einer schweren, ja lebensbedrohlichen Krankheit besteht, bekommt das Wort "durchkreuzen" für religiöse Menschen einen tieferen Sinn - der typografisch zweifarbig gestaltete Titel des Buches von Andreas Batlogg weist bereits unmissverständlich darauf hin.
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28.03.2019 13:45 Kann man das machen? Ein Buch empfehlen, dass das Christentum mit sehr deutlichen Worten in den Senkel stellt? „Die Geschichte des Christentums ist eine große Geschichte des Scheiterns, des Verrats und des Herumtrampelns auf der eigenen Botschaft. Es ist eine Geschichte der ewigen Vermischung menschlicher Interessen mit denen Gottes, und es ist eine Geschichte der Instrumentalisierung des Glaubens für Macht, Herrschaft und Besitz.“
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27.02.2019 13:34 Die vierzigtägige Fastenzeit vor Ostern hat in den letzten Jahren wieder ein positiveres Image gewonnen. Dass ein gewisser Verzicht nicht nur der Gesundheit und der Selbstdisziplinierung förderlich ist, sondern obendrein auch der Umwelt guttut, leuchtet eigentlich jedem ein. Auch ohne religiöse Motivation unterziehen sich darum viele im Frühjahr einer Fastenkur.
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30.01.2019 10:52 Gedankenanstöße zum Umgang mit Forderungen der Bergpredigt "Ihr seid das Salz der Erde", sagt Jesus in der Bergpredigt. Und im gleichen Atemzug: "Ihr seid das Licht der Welt". Doch könnte man angesichts anhaltender Diskussionen um Macht und deren Missbrauch, um Priestermangel und dessen Verwaltung, um Reformen oder weiter so durchaus den Eindruck bekommen, dass es mit Licht und Salz in der katholischen Kirche in Deutschland im Moment nicht weit her zu sein scheint.
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26.11.2018 12:01 „Geschenke besorgen, Plätzchen backen, Kinder zu Adventsfeiern fahren – und selbst an Adventsfeiern teilnehmen, Wohnung putzen und weihnachtlich dekorieren, auf den Weihnachtsmarkt gehen – für viele Menschen ist die Adventszeit mit viel Stress verbunden. Dabei ist gerade in dieser Zeit die Sehnsucht nach Ruhe und Besinnung groß, Trainingslager für Weihnachten sozusagen.
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