Religiöses Buch des Monats
Als „Religiöses Buch des Monats“ benennen der Borromäusverein, Bonn, und der Sankt Michaelsbund, München, monatlich eine religiöse Literaturempfehlung, die inhaltlich-literarisch orientiert ist und auf den wachsenden Sinnhunger unserer Zeit antwortet.
04.10.2022
11:23
Von der bleibenden Bedeutung des Gebets, seinen Schwierigkeiten und möglichen Formen. „Beten ist überhaupt keine Kunst, sondern eher ein Handwerk“, stellt Stefan Jürgens in seiner kleinen Gebetsschule fest. Der Pfarrer von Ahaus, der als Sprecher des Worts zum Sonntag bekannt wurde und mehrere Bücher geschrieben hat, hat darin seine Gebetserfahrungen zusammengestellt. Beten lernen lebt – wie jedes Handwerk - davon, dass man es tut – und dazu ermutigt er die Leser*innen mit vielen Tipps und Texten, die gebetet und bedacht werden möchten.
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25.07.2022
10:58
Jörg Meyrer: Zusammenhalten: Als Seelsorger im Ahrtal Die Flutkatastrophe. Vor einem Jahr brach die Flutkatastrophe über das Ahrtal, Teile des Rheinlands und der Eifel herein. Die Verwüstungen, die die bis zu 10 Meter hohe Flutwelle im Ahrtal angerichtet hat, sind unvorstellbar, die Spuren bis heute unübersehbar – sowohl die an und in Gebäuden (sofern sie noch stehen) als auch die, die die Ereignisse bei den Menschen hinterlassen haben. Jörg Meyrer, Pfarrer von Bad Neuenahr-Ahrweiler, beschreibt, wie er die Flut und die Tage danach erlebt hat, erzählt von Begegnungen mit Menschen aus dem Ahrtal und den Helfern, die in den Tagen, Wochen, Monaten danach angepackt haben und gezeigt haben, wie solidarisch unsere Gesellschaft sein kann.
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31.05.2022
13:24
Johannes Schleicher: Mitmensch Gott: Mystische Spiritualität für heute Gott zwischen Pfannen und Töpfen "Herr der Töpfe und Pfannen, ich habe keine Zeit, eine Heilige zu sein ... Mache mich zu einer Heiligen, indem ich Mahlzeiten zubereite und Teller wasche ... Kannst Du meinen Spüllappen als einen Geigenbogen gelten lassen, der himmlische Harmonie hervorbringt auf einer Pfanne? Sie ist so schwer zu reinigen und ach, so abscheulich!" Dieser tiefe Seufzer aus dem Haushalt stammt von Teresa von Ávila (1515-1582) und bezeugt gleich dreierlei: auch Heilige müssen spülen und den Haushalt machen - und selbst dort ist Zeit für ein Gebet, zu dem keine Formeln oder frommen Worte nötig sind.
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05.05.2022
09:23
Wolfgang Öxler Frei Räume für mehr Leben: Der Seele Weite geben Freiburg Herder 2022, 25,00 € ISBN: 9783451033797 "Mehr" im Leben finden Wir Menschen sehnen uns immerzu nach mehr, auch wenn wir nicht immer genau wissen, worin wir unser Lebensglück eigentlich finden können. „Ein Mehr an Leben braucht Entschiedenheit, mitunter auch ein Loslassen“, sagt Wolfgang Öxler, Erzabt der Benediktinerabtei St. Ottilien.
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28.03.2022
14:41
Annette Jantzen Wenn Gott zum Kaffee kommt Echter, 2022, 14,90 € Gespräche mit Gott "Du starrst aber schon lange auf den leeren Bildschirm“, sagt Gott. „Oh, du bist da“, sage ich. „Wo soll ich denn sonst sein?“, fragt Gott zurück. „Stimmt auch wieder“, brumme ich. „Ich will über das Buch von Annette Jantzen über eure Begegnungen schreiben.“ „Und was ist so schwer daran?“, fragt Gott.
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28.02.2022
13:47
Rudolf Bischof, Klaus Gasperi Den Himmel mit Händen fassen Lesebuch zu Fastenzeit, Karwoche und Ostern Was heißt Fasten? Das Fasten hat in den letzten Jahren eine gewisse Popularität erlangt. Auf etwas verzichten - zumindest zeitweise -, dadurch frei werden, Ballast abwerfen - das ist gut für die Gesundheit und zugleich auch für die Umwelt. Doch woher kommt das Wort „fasten“ eigentlich? Wer im neuen „Lesebuch für Fastenzeit, Karwoche und Ostern“, das Rudolf Bischof und Klaus Gasperi unter dem Titel „Den Himmel mit Händen fassen“ herausgegeben haben, die Erklärung des Wortes „fasten“ liest, erlebt durchaus eine Überraschung.
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25.01.2022
15:00
Christoph Wrembek: Der entgrenzte Gott -------------------------------- Warum es sich auch 2022 lohnt, sich mit Jesus Christus und seiner Grenzen sprengenden Botschaft zu beschäftigen. Warum eigentlich soll man sich heute noch mit diesem Jesus aus Nazareth beschäftigen? Welche Relevanz für das Leben im Jahre 2022, im dritten Jahr gezeichnet von einer weltweit grassierenden Pandemie, hat dieser Jesus? Der Jesuit Christoph Wrembek gibt in diesem Buch eine - seine - Antwort darauf und verbindet sie mit der Frage, ob es nach dem Tod weitergeht. Gibt es eine Auferstehung der Toten? Als Seelsorger hat er diese Fragen immer wieder als sehr drängend erlebt. Und aus christlicher Sicht gehören Jesus, Tod und Auferstehung zusammen.
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04.01.2022
13:06
Andreas R. Batlogg
Jesus begegnen
suchen – finden – bekennen
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Wege der Begegnung
Don Camillo in den berühmten Filmen sich mit dem Jesus am Kreuz in der Kirche unterhalten können – das wäre natürlich schön, aber das ist uns heutigen Menschen leider nicht möglich. Wirklich nicht? Der Jesuit Andreas Batlogg möchte mit seinem neuen Jesus-Buch zeigen, dass das nicht nur möglich, sondern auch notwendig ist – wenn der christliche Glaube mehr sein will als ein bloßes Gedenken an einen Toten. Jesus hat zwar vor 2000 Jahren gelebt und ist gestorben, doch ist er keineswegs nur eine Gestalt der Vergangenheit. Wenn er wirklich auferstanden ist, dann lebt er, auch jetzt, und dann muss man ihm auch nach wie vor begegnen können – auf welche Art und Weise auch immer. In 33 Kapiteln, die in ihrer Anzahl Bezug nehmen auf die Lebensjahre Jesu, beleuchtet Batlogg verschiedene Möglichkeiten und Wege, Jesus zu suchen, ihn zu finden und ihn zu bekennen – ihm auch heute immer wieder zu begegnen und sein ganzes Leben aus diesen Begegnungen heraus zu gestalten. Wie in einem Kaleidoskop wird immer wieder eine neue Perspektive betrachtet, was es heißen kann, Jesus zu begegnen.
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Jesus begegnen
suchen – finden – bekennen
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Wege der Begegnung
Don Camillo in den berühmten Filmen sich mit dem Jesus am Kreuz in der Kirche unterhalten können – das wäre natürlich schön, aber das ist uns heutigen Menschen leider nicht möglich. Wirklich nicht? Der Jesuit Andreas Batlogg möchte mit seinem neuen Jesus-Buch zeigen, dass das nicht nur möglich, sondern auch notwendig ist – wenn der christliche Glaube mehr sein will als ein bloßes Gedenken an einen Toten. Jesus hat zwar vor 2000 Jahren gelebt und ist gestorben, doch ist er keineswegs nur eine Gestalt der Vergangenheit. Wenn er wirklich auferstanden ist, dann lebt er, auch jetzt, und dann muss man ihm auch nach wie vor begegnen können – auf welche Art und Weise auch immer. In 33 Kapiteln, die in ihrer Anzahl Bezug nehmen auf die Lebensjahre Jesu, beleuchtet Batlogg verschiedene Möglichkeiten und Wege, Jesus zu suchen, ihn zu finden und ihn zu bekennen – ihm auch heute immer wieder zu begegnen und sein ganzes Leben aus diesen Begegnungen heraus zu gestalten. Wie in einem Kaleidoskop wird immer wieder eine neue Perspektive betrachtet, was es heißen kann, Jesus zu begegnen.
30.11.2021
12:05
24 x Hinhören im Advent: Mein kleiner Achtsamkeits-Kalender Der Klang des Advent Wie hört sich Ihr Advent an? Nach „Last Christmas“ und anderem Gedudel in Supermärkten und Kaufhäusern? Nach „Macht hoch die Tür“ oder „Es ist ein Ros‘ entsprungen?“ Sabine Langenbach, Journalistin, Referentin und Dankbarkeits-Botschafterin (mit einem youtube-Kanal, auf dem es um Dankbarkeit für die kleinen Momente des Lebens geht) hat noch ein paar Ideen mehr für das Hören im Advent.
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27.10.2021
16:44
Nils Petrat
Eine Sache des Vertrauens
Mitten im Leben glauben
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Glaube heißt Vertrauen
„Glauben Sie das wirklich?“ Diese Frage wird dem Paderborner Hochschulseelsorger und Dompfarrer Nils Petrat oft gestellt. Und in dieser Frage kommen sowohl Skepsis wie Sehnsucht der Menschen zum Ausdruck. „Es ist am Ende eine Sache des Vertrauens“, ist die Überzeugung von Nils Petrat, der deshalb sein Buch über den Glauben unter eben diesen Titel gestellt hat. Auf das Vertrauen kommt es an, und darum ist auch der Vertrauensverlust, den die katholische Kirche derzeit erleben muss, so schmerzlich: „Ihr Vertrauensverlust berührt vielfach auch das Vertrauen in die Botschaft des Evangeliums.“
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Eine Sache des Vertrauens
Mitten im Leben glauben
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Glaube heißt Vertrauen
„Glauben Sie das wirklich?“ Diese Frage wird dem Paderborner Hochschulseelsorger und Dompfarrer Nils Petrat oft gestellt. Und in dieser Frage kommen sowohl Skepsis wie Sehnsucht der Menschen zum Ausdruck. „Es ist am Ende eine Sache des Vertrauens“, ist die Überzeugung von Nils Petrat, der deshalb sein Buch über den Glauben unter eben diesen Titel gestellt hat. Auf das Vertrauen kommt es an, und darum ist auch der Vertrauensverlust, den die katholische Kirche derzeit erleben muss, so schmerzlich: „Ihr Vertrauensverlust berührt vielfach auch das Vertrauen in die Botschaft des Evangeliums.“