Hoffnungsworte gesucht!
Bundesweites Ökumenisches Netzwerk ruft zum Mitmachen auf
Zum Auftakt der neuen Aktion sind ab heute alle Menschen in Deutschland aufgerufen, Wörter einzureichen, die Mut machen, Zuversicht stiften und zeigen, dass ein gerechter sozial-ökologischer Wandel gelingen kann.
Einsendeschluss für das „Hoffnungswort 2027“ ist der 31. Mai 2027.
Der Startschuss der Aktion fällt bewusst auf den Beginn der ökumenischen Schöpfungszeit am 1. September (bis 4.10.).
Ob Klimakrise, Kriege oder wirtschaftliche Unsicherheit: Die öffentliche Debatte wird von Krisenbegriffen dominiert. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass diese Wahrnehmung häufig nicht mit der tatsächlichen Faktenlage übereinstimmt.
Für Eine Erde Grund genug, dem mit einer Sprache der Hoffnung und der Ermutigung entgegenzutreten. Sprache prägt, wie wir die Welt sehen – und wie wir handeln. Ein jährlich gewähltes Hoffnungswort soll daran erinnern, dass Wandel möglich ist. Besonders Kirchen sind Orte der Zuversicht und der christliche Glauben motiviert alle Gläubigen – wie alle Religionen weltweit – zum sorgsamen Umgang und Schutz der Natur und der (Mit)schöpfung.
So funktioniert die Aktion
Jede und jeder Interessierte kann sich beteiligen und ein Wort mit kurzer Begründung einreichen. Aus allen Einsendungen wählt eine Jury, in der Sprach- und Transformationsexpert:innen sowie Vertreter:innen der Mitgliedsorganisationen von „Eine Erde“ mitwirken, das „Hoffnungswort 2027“ aus.
Die Jury deckt 7 Perspektiven ab (Verbände, Transformation, Sprachwissenschaft, Literatur/Kunst, Ingetrative Perspektive, Kirche und Beirat Eine Erde).
Die feierliche Verkündung und Auszeichnung ist für den 4. Oktober 2027 vorgesehen – zum Abschluss der ökumenischen Schöpfungszeit und Gedenktag des Heiligen Franziskus (Franz von Assisi), dessen Name für eine hoffnungsvolle Verbindung von Glauben und Schöpfungsverantwortung steht. Die einreichende Person des ausgewählten Wortes wird im Rahmen einer Veranstaltung ausgezeichnet und erhält einen Preis.
Bekannte Botschafter:innen aus Theologie, Sprachwissenschaft und kirchlicher Leitungsverantwortung werden die Aktion begleiten und dem Hoffnungswort ein Gesicht geben.
Das gekürte Wort wird im Anschluss als Jahresmotto die Arbeit von „Eine Erde“ begleiten und findet sich als zentrales Leitwort im Kalender „Schöpfungszeit“ wieder.