Aktion PRIM – eine Solidaritätsbewegung deutscher Priester

Father Andrew in Arusha

„In Zeiten der sozialen Teilung der Welt gehört es zu den besonderen Aufgaben der Kirche, immer wieder das Teilen in Erinnerung zu rufen und selbst die nötige Solidarität zu leben“, schreiben deutsche Bischöfe in ihrem Missionswort (Allen Völkern sein Heil, 60).

Diesen Aufruf zur Solidarität hat Pfarrer Heinrich Hillers bereits vor 35 Jahren verwirklicht, als er den Anstoß für die Aktion PRIM gab. Deutsche Priester sollten durch einen freiwilligen Beitrag bedürftige Priester in den Ländern des Südens unterstützen. Die Arbeitsgemeinschaft der Priesterräte griff diese Anregung gemeinsam mit missio auf und ließ sie zu einer großartigen Solidaritätsbewegung deutscher Priester für ihre Mitbrüder in Afrika, Asien und Ozeanien werden.

Jedes Jahr können dank der Spendeneingänge zugunsten der Aktion PRIM Zuschüsse zum Lebensunterhalt an Tausende von Priestern in den ärmsten Ländern des Südens fließen.

In Afrika, Asien und Ozeanien sind Priester Seelsorger und Erzieher, Krankenpfleger und Sozialarbeiter, Katastrophenhelfer und Dorfentwickler. Aber vor allem sind sie Boten, die das Evangelium des Friedens und die Botschaft vom menschgewordenen Gott in die Herzen der Menschen bringen. Viele können ihrer Berufung nur unter großen persönlichen Entbehrungen folgen. Entmutigen lassen sie sich dadurch aber nicht. Denn ihre Sorge gilt den Menschen.

„Bestätigen und stärken Sie Ihre Mitbrüder in ihrem Tun durch Ihre Unterstützung“, bittet missio-Präsident P. Eric Englert OSA.

PRIM hilft, damit Priester ihre Lebenshaltungskosten, Krankenversicherung und Fortbildung bezahlen können.

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