Filialkirche St. Wolfgang Rettenbergen

Die zur Pfarrei gehörende "St.-Wolfgangs-Kapelle" in Rettenbergen dürfte um 1680 erbaut worden sein. Nennenswert ist der in sogenanntem Ohrmuschelkalk errichtete Altar und zwei vermutlich von einem Innsbrucker Meister geschnitzte Nothelfergruppen aus dem 17./18. Jahrhundert. Allerdings sind von den üblicherweise 14 Nothelfern in Rettenbergen nur noch 11 erhalten. Wo sich die drei "Vermißten" befinden, weiß heute niemand mehr. Sie wurden irgendwann, vielleicht aus Platzgründen, weggesägt und nie wieder gesehen.

 

Text: F.-X. Köhler