Marienkaplle

s' Kapelle zu unserer lieben Frau

Die Geschichte der Marienkapelle "Zu Unserer Lieben Frau" reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück. Sie dürfte die erste Kirche gewesen sein, mit der Lindenberg 1275 eine eigene Pfarrei wurde. Die Glocke mit der Jahreszahl 1549 ist die älteste Glocke Lindenbergs

Die Figur der Muttergottes mit dem Jesuskind im neugotischen Altar von 1863 wrude um 1510/20 gefertigt.

Marienwallfahrten gehen hier bis ins 15. Jahrhundert zurück und schon 1556 wurde ein Kaplanei-Befefizium gestiftet. Die äußere Form erhielt die Kapelle wohl nach dem 30jährigen Krieg: Als 1636 die Schweden die Auteliuskirche und den Pfarrhof niederbrannten, wurde zunächst die Liefrauenkapelle als Ersatz für die zerstörte Pfarrkirche ausgebaut und erweitert.

1943 sollte die Kapelle nach Vorgabe des damaligen NS-Bürgermeisters Vogel zu einer großdeutschen Kriegergedächtnisstätte umgewandelt werden. Stadtpfarrer Mathias Preckle gelang es durch eine geschickte Verzögerungstaktik dieses Vorhaben schlussendlich zu verhindern.

An Maria Lichmeß 1951 wurde von Stadpfarrer Joh. Ev. Götz der neue Tabernakel geweiht. Seidem wird hier jeden Mittwoch um 8:30 die heilige Messe gefeiert. Jeden Mittwoch wird auch das Allerheiligste bis 21 Uhr ausgesetzt und angebetet. Um 19 Uhr wird von Jugendlichen eine Holy Hour gefeiert.

1978 wurde unter Stadtpfarrer P. Ferdinand Raba die Kapelle revoviert. Seitdem präsentiert sich die Kapelle wieder als kirchliches Kleinod in Lindenberg.

Aufgrund von Holzwurmbefall sind die Figuren im Pfarrhof eingelagert. Eine erneute Revovierung steht an und ist in Planung.

Innenansicht
Altar