Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul
Dom des Westallgäus
erbaut 1912-14
Gedenktag: 29. Juni
Am 1. August 1914 wurde die neue katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul eingeweiht. Über 20 Jahre lang hatte der Kirchenbauverein mit Pfarrer Egger Geld gesammelt, um ein großes Gotteshaus zu errichten, welches der gestiegenen Bevölkerungszahl gerecht wurde. Ein langjähriger erbitterter Streit um den Platz, wo die Kirche errichtet werden sollte, hätte das Vorhaben fast zu Fall gebracht: Der Platz lag außerhalb der Dorfmitte, und die Kirche ist mit ihrem Altarraum nicht nach Osten, sondern nach Westen gerichtet. Die Bauzeit betrug zwei Jahre.
Heute gilt das Gotteshaus als Wahrzeichen der Stadt. Sie ist der bauliche Mittelpunkt und beherrscht mit ihren mächtigen Kuppeltürmen das Stadtbild und in abstrahierter Form auch das Stadtwappen. Wegen ihrer Größe wird sie gern als der "Dom des Westallgäus" bezeichnet.
Die sieben Glocken der Stadtpfarrkirche sind mit ihrem Gewicht von zusammen 17,9 Tonnen das größte Geläut im Bistum Augsburg. In seinem Zusammenspiel zählt es zu den schönsten Geläuten Süddeutschlands.
Mit immerhin 1.200 Sitzplätzen ist sie auch die größte Pfarrkirche der Diözese Augsburg.