Aktuelles
07.03.2016
12:16
Seit dem 6. Mai 1983 treffen sich evangelische und katholische Christen in Nördlingen jeden Freitag um 17 Uhr im Chor der St. Georgskirche bzw. in den Wintermonaten in der Kapelle des Altenheims St. Vinzenz zum ökumenischen Friedensgebet. Es ist aus der Arbeit des Weltgebetstags der Frauen entstanden; wenige Jahre später engagierten sich auch Männer für dieses wichtige Anliegen. Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung waren in all den Jahren die Schwerpunkte beim Friedensgebet. Als informiertes Beten verstehen sich die besonderen Anliegen, die innerhalb der Gebetsordnung angesprochen werden. Diese Ordnung wurde in der Vergangenheit immer wieder verändert, aktualisiert, neue Lieder wurden eingebaut. Hier einige wichtige Themen: Der Ost-West-Gegensatz in den 1980er Jahren, der Golfkrieg 1991, das Elend der Dritten Welt, Umweltprobleme, der Krieg auf dem Balkan, die Auseinandersetzungen zwischen Israel und Palästina, der 11. September 2001, die Sorgen der Menschen in unserem Land um den Arbeitsplatz und den sozialen Frieden bis hin zu den Anschlägen im Januar und November 2015 in Paris ...
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18.12.2015
13:51
Nur mehr die Schreibweise „DiözesanRat“ erinnert an das gelbe Heft im Format DIN A5, das jahrelang das Print-Medium des Diözesanrats war: „DiözesanRat aktuell“. Nun, aktuell konnte ein viermal, zuletzt zweimal im Jahr erscheinendes Periodikum nicht mehr sein – in einer Zeit, in der fast „in Echtzeit“ Nachrichten aller Art im Internet abrufbar sind. Und seit es den Newsletter gibt, konnte sich das kleine gelbe Heft ohnehin nur noch Magazinthemen widmen, für die es den Pfarrgemeinderatsvorsitzenden auch nicht gerade aus der Hand gerissen wurde. Also erscheint heuer, zum Jahresende ein Versuchsballon: „Der DiözesanRat 2015“ lässt die großen Themen des höchsten Laiengremiums im Bistum Augsburg Revue passieren. Mögen es die Pfarrgemeinderatsmitglieder ihren Pfarrgemeinderatsvorsitzenden aus der Hand reißen!
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18.12.2015
11:44
Im Blick auf 2016 herrschen bei 64 Prozent der über 50-jährigen Deutschen schlechte Gefühle: „Ich blicke angstvoll in die Zukunft“ kreuzten sie bei einer GfK-Umfrage an. Bei den Jüngeren von 14 bis 34 Jahren waren dies 42 Prozent. Damit hat sich der Anteil der Furchtsamen in der jüngeren Generation seit 2013 – als es noch 19 Prozent waren – mehr als verdoppelt. Nur 18 Prozent der 1000 Befragten stimmten dem Satz zu: „Dem kommenden Jahr sehe ich mit großer Zuversicht und Optimismus entgegen.“ Jeder zweite Deutsche sieht dem kommenden Jahr „mit großer Skepsis und gemischten Gefühlen“ entgegen.
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04.12.2015
14:23
„Dank seines umfassenden Wissens, seines Weitblicks und seiner kommunikativen Kompetenz gelingt ihm nicht nur eine souveräne Amtsführung, sondern auch immer wieder eine konstruktive Weiterführung wichtiger Themen.“ Wer ist das? – Es ist Helmut Mangold, der 20 Jahre dem Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg vorstand und mit diesen – und weiteren – Worten als Empfänger der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber gewürdigt wurde. Bereits im April 2015 wurde Mangold vom Landeskomitee der Katholiken in Bayern mit der Franz-Eser-Medaille ausgezeichnet. Auch Maria Schneider wurde geehrt: die jahrelange stellvertretende Vorsitzende des Diözesanrats erhielt von Bischof Dr. Konrad Zdarsa das päpstliche Ehrenkreuz „Pro Ecclesia et Pontifice“.
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06.11.2015
17:02
In der Woche nach der Vollversammlung war es so weit: Der Deutsche Bundestag billigte nach intensiver Debatte einen Gesetzentwurf, der die Assistenz beim Suizid teilweise unter Strafe stellt. Geschäftsmäßige Sterbehilfe ist in Deutschland künftig verboten. Ausgenommen sind Angehörige oder andere Nahestehende, die nicht geschäftsmäßig handeln. Der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg hat mit seiner Vollversammlung (2. Teil d. Tagung) ein deutliches Signal gegeben, welche gesellschaftlichen, kulturellen und institutionellen Faktoren wichtig sind, damit diese gesetzliche Regelung einen entsprechenden Rahmen in der Wirklichkeit erhält (s. hier die Erklärung der Vollversammlung).
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31.10.2015
15:40
Anfang November 2015 wird der Deutsche Bundestag ein Gesetz zum assistierten Suizid verabschieden. Sollte wie erwartet der organisierte bzw. kommerzialisierte assistierte Suizid verboten werden, findet dies die volle Unterstützung des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Augsburg (vgl. Erklärung des Vorstandes vom März 2015). Sterben ist als Teil menschlichen Lebens ein Stück humaner Kultur. Vor dem Hintergrund der christlichen Prägung unseres Landes formuliert der Diözesanrat Grundsätze, die dem Einzelnen, der Gesellschaft und dem Staat helfen mögen, allen Menschen in Deutschland ein menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen.
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28.10.2015
16:02
Der Sachausschuss „Ökumene und interreligiöser Dialog“ des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Augsburg stellt in lockerer Folge verschiedene ökumenische Initiativen vor. Sie sollen als Impuls dienen, um in der eigenen Gemeinde Begeisterung zu wecken für ökumenische Aktivitäten. In der zweiten Vorstellung geht es um die erlebnispädagogischen Führungen in Augsburger Kirchengebäuden. Unsere Autorin Gertrud Brunner beteiligt sich an dieser ökumenischen Aktion in der Basilika St. Ulrich und Afra.
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23.10.2015
14:55
Eine Koryphäe der Religionssoziologie, den Münsteraner Professor Detlef Pollack, hatten die Vertreter des Kirchenkreises Augsburg und Schwaben der Evangelisch-Lutherischen Kirche und des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Augsburg geladen, um über die Zukunft der christlichen Kirchen in Deutschland zu diskutieren.
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16.10.2015
14:11
Die Auftaktveranstaltung zum Projekt „Kirche und Kommune – gemeinsam für soziale Gemeinden“ fand am gestrigen Donnerstag im Bräuhaussaal in Ursberg statt. Um die 130 Vertreter der Gemeinden des Landkreises Günzburg und der Pfarrer, Kirchenverwaltungen, Pastoralräte, Dekanatsräte und Pfarrgemeinderäte und Verbände des Dekanats Günzburg kamen zusammen, um erste Schritte zu tun, gemeinsam lebendige Dorfgemeinschaften zu erhalten und soziale Gemeinden weiterzuentwickeln.
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12.10.2015
16:08
Angesichts der tiefgreifenden Veränderungen im Zusammenleben der Menschen im ländlichen Raum startet der Sachausschuss „Land“ im Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg eine Aktion zur besseren Vernetzung von Kirche und Kommune. Hildegard Schütz, Vorsitzende des Diözesanrates und Staatsminister a. D. Josef Miller, Leiter des Sachausschusses Land, werden dazu von dieser Woche an Auftaktveranstaltungen in allen Dekanaten der Diözese Augsburg durchführen. Eingeladen werden Vertreter der Pfarreien und politischen Gemeinden. „Das übergeordnete Ziel des Projektes ist für uns der Erhalt und die Weiterentwicklung von lebendigen sozialen Dorfgemeinschaften und sozialen Gemeinden im ländlichen Raum“, erklärt Hildegard Schütz.
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