Ausbildung

1. Allgemeine Ausbildung

Eine ausreichende Allgemeinbildung ist nachzuweisen durch:

  • das Abschlusszeugnis einer Hauptschule oder
  • ein gleichwertiges anerkanntes Abgangszeugnis einer anderen allgemeinbildenden Schule.

2. Hauswirtschaftliche Tätigkeiten

Eine ausreichende fachpraktische Ausbildung in der Hauswirtschaft ist nachzuweisen in der Regel durch die Abschlussprüfung in der Hauswirtschaft oder durch eine entsprechende Praxis in der Haushaltsführung.

3. Aus- und Weiterbildung für spezifische Aufgaben

Zur Berufsausübung der Pfarrhaushausfrau gehört eine weitere Vorbereitung mit folgenden Schwerpunkten:

  • Klären der Grundeinstellung zu Beruf, Kirche und Priestertum,
  • Vertiefung des persönlichen Glaubens,
  • Einführung in kirchliches Leben,
  • Vermittlung theologischer Grundkenntnisse,
  • Hinführung zu einer dem Beruf gemäßen Spiritualität,
  • Anleitung zu einer eigenständigen persönlichen Lebensgestaltung,
  • Vermittlung psychologischer Grundkenntnisse,
  • Entfaltung der eigenen Persönlichkeit,
  • Befähigung zu einem kooperativen Zusammenwirken und kommunikativen Zusammenleben.

Da sich die Tätigkeit einer Pfarrhausfrau überwiegend auf den privaten Bereich des Pfarrers bezieht, werden freie Stellen meist über persönliche Vermittlung bekannt und vergeben.

Zunehmend wird die Tätigkeit der Pfarrhausfrau auch als Teilzeitstelle ausgeübt.

Anforderungen

Der Dienst der Pfarrhausfrau ist vielseitig und erfordert Kenntnisse in der Haushaltsführung.

Interesse am Leben und den Vorgängen der Pfarrgemeinde sowie eine Verwurzelung in der katholischen Kirche wird vorausgesetzt.

Wichtige Eigenschaften einer Pfarrhausfrau sind Freundlichkeit im Umgang mit Menschen, Kooperationsbereitschaft, Kontaktfähigkeit, Zuverlässigkeit und Diskretion.

Von einer Pfarrhaushälterin wird erwartet, dass sie die zölibatäre Lebensweise des Priesters aus der Sicht des Glaubens versteht und achtet.