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Wem gehört der Schnee? Eine Ringparabel

25.11.2021 12:23

Freuen Sie sich auf die Begenung mit der Kinderbuchautorin Antonie Schneider und ihr Bilderbuch "Wem gehört der Schnee?"

Moderation: Elisabeth Wagner-Engert

Dienstag, 14. Dezember 2021, 19:00 - 20:00 Uhr

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Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts „VIELFALT LESEN! Diversität in der Kinder-

und Jugendliteratur entdecken“ durch die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern gefördert.

Die Veranstaltung ist Teil einer von der Landesfachstelle für Büchereien und Bildung im Sankt Michaelsbund initiierten Online-Reihe, die in allen sieben Diözesen Bayerns stattfindet und von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur sowie von „DRIN – Visionen für Kinderbücher“, ein Projekt des Goethe-Instituts Finnland und internationaler Partner, inhaltlich begleitet wird.

Weder Schnee noch Gott lassen sich festhalten

In Anlehnung an Lessings Ringparabel erzählt Antonie Schneider von drei Kindern in Jerusalem, die das seltene Ereignis des Schneefalls dort erleben. In ihrer Begeisterung geraten Samir, Rafi und Mira in Streit, wem von ihnen die Schneeflocken gehören und wer sie gemacht hat.Die Kinder laufen zu den Geistlichen ihrer jeweiligen Religion. Bis sie dort ankommen, ist der Schnee längst geschmolzen. Die Gottesgelehrten erklären ihnen, dass Schnee wie Gott ein Geheimnis sei, das man nicht festhalten könne. Die Kinder sind sehr traurig, weil währenddessen nirgendwo mehr eine Spur vom Winterwunder vorhanden ist. Doch dann schneit es in der nächsten Nacht noch einmal.Die Illustratorin Pei-Yu Chang hat in ihren Bildern die besondere Atmosphäre Jerusalems eingefangen, die markantesten Gebäude wie auch die Bekleidungseigenarten der Angehörigen der drei Buchreligionen samt dem Trubel an den Touristenstätten. Es ist zu erwarten, dass die jungen Betrachter allerhand Fragen stellen werden, was ein Rabbiner ist oder der Felsendom.Das Buch ist sehr zu empfehlen, besonders für Büchereien mit einem multireligiösen Publikum.(Pauline Lindner, Buchprofile Sankt Michaelsbund)