Bestände

1. Bischöfliches Ordinariat und Generalvikariat

  • Akten des Bischöfliches Ordinariats (BO) 15.-20. Jahrhundert. Vorhanden sind die Akten zu den Pfarreien der alten Dekanate Augsburg (Stadt und Land), Agawang, Aichach, Baisweil, Bayermünching, Burgheim, Dillingen, Dinkelsbühl, Donauwörth, Friedberg, Füssen, Höchstädt, Hohenwart, Ichenhausen. Die anderen BO-Akten zählen zu den Kriegsverlusten.
  • 194 Protokollbände des Generalvikariats 1596-1924 (mit Lücken)
  • Bistumsmatrikeln von 1523 und 1586
  • Personalakten 19./20. Jahrhundert
  • Pfarreiakten 19./20. Jahrhundert
  • Generalia 16.-20. Jahrhundert

 

2. Offizialatsgericht
48 Protokollbände 1533-1676 bzw. 13 Bände des Consistoriums 1821-1835
 
3. Bischöfliches Siegelamt
28 Protokollbände 1599-1805; die Rechnungen wurden bis auf drei Jahrgänge vernichtet, jedoch vor 1944 für den Generalschematismus (siehe Hilfsmittel) ausgewertet.
 
4. Geistlicher Rat
6 Protokollbände 1618-1790 (Alte Serie) bzw. 80 Bände 1825-1903 (Neue Serie)
 
5. Archiv des 1821 wiedererrichteten Domkapitels
 
6. Archiv des Chorherrenstifts St. Moritz
 
7. Archiv des Priesterseminars Dillingen
Akten und Urkunden; enthält u.a. die Matrikel der ehemaligen Jesuitenuniversität 1551-1695
 
8. Stifte und Klöster im Bistum Augsburg
Der ehemalige Bestand Klosterakten wurde 1944 vernichtet. Erhalten sind als Teilbestände Urkunden u.a. der Augsburger Kanonikerstifte St. Gertrud und St. Moritz, des Benediktinerstifts St. Ulrich, der Klöster Kaisheim, Mindelheim und Zimmern sowie der Kartause St. Peter bei Aufhausen. Ferner einzelne Klosterchroniken, so u.a. von St. Ulrich in Augsburg (W. Wittwer 1493), der Klöster St. Georg und St. Katharina in Augsburg, Andechs, Dießen, Kaisheim, Medingen (Kopialbuch), Ursberg, Wettenhausen. Die Korrespondenz des Augsburger Humanisten Veit Bild von St. Ulrich.
Theologische und liturgische Handschriften:

Schriftmusterbuch

u.a. eine Benediktinerregel aus Füssen St. Mang 9. Jahrhundert; Graduale des Damenstifts St. Stephan in Augsburg 1527;
Proba centum scripturarum, Schriftmusterbuch des Augsburger Benediktiners Leonhard Wagner, zwischen 1507 und 1517 (Abbildung siehe rechts).
 
9. Pfarreien im Bistum Augsburg
Die Tauf-, Trauungs- und Sterbebücher (Matrikeln) aller Pfarreien des Bistums Augsburg auf Microfilm, 350 Pfarrarchive als Deposita, davon 230 geordnet (Stand 2004)
 
10. Dekanate im Bistum Augsburg (Stand 1999)
Die Archive der Dekanate Agawang, Aichach, Burgheim, Füssen, Höchstädt, Hohenwart, Kaufbeuren, Kempten, Legau, Marktoberdorf, Sonthofen, Stiefenhofen, Weißenhorn mit Kapitelsstatuten und Verzeichnissen der Kapitelsbruderschaften. Zum Teil mit Akten, die sich auf einzelne Pfarreien dieser Dekanate beziehen und somit einen gewissen Ersatz für die vernichteten B0-Akten darstellen, 15.-20. Jahrhundert.
 
11. Nachlässe bzw. Teilnachlässe
U.a. von P. Placidus Braun OSB (1756-1829), Peter Dörfler (1878-1955)
 
12. Sammlungen
Umfangreiche Sammlung von Ulrichskreuzen aus dem Nachlass von Prälat Friesenegger, Fotoalben der Augsburger Diözesanpriester 1905-1915, Münzsammlung Friesenegger, Andachtsgraphik, Primiz- und Sterbebilder, Dokumentation zur Verehrung des Hl. Ulrich
 
13. Hilfsmittel
Alphabetisches Weiheregister der Augsburger Diözesanpriester 1569-1821, Generalschematismus ca. 1480-1760; Schematismen der Diözesangeistlichkeit seit 1813