Internationale Projektpartnerschaften - nachhaltig gestalten
Austauschtreffen für Partnerschaftsgruppen in Neugablonz - von rechts vorne: Sebastian Pflüger, Anton Stegmair und Miriam Fontes
In einer Welt, die enger vernetzt ist als je zuvor, sind kirchliche, lokale und zivilgesellschaftliche Partnerschaften zu wichtigen Brücken in die Welt geworden. Sie ermöglichen Begegnungen auf Augenhöhe, gemeinsames Lernen und konkrete Verbesserungen im Alltag vieler Menschen. Dazu bauen sie mit an einer besseren und gerechteren Welt für Mensch und Umwelt.
Aus diesem Anlass starteten Miriam Fontes und Anton Stegmair in Kooperation mit Sebastian Pflüger ein erstes Treffen bei der Organisation humedica e.V. in Kaufbeuren/Neugablonz. Miriam Fontes ist die Regioinalpromotorin Schwaben-Süd vom Eine-Welt-Netzwerk Bayern, Anton Stegmair Leiter der Abteilung Weltkirche im Bistum Augsburg und Sebastian Pflüger Eventmanager bei humedica.
Nach einer Begrüßungsrunde der fünf anwesenden Projektpartnerschaftsgruppen ging Anton Stegmair als Referent des Abends auf das Thema „Partnerschaftsarbeit – nachhaltig gedacht“ ein. Was einfach klingt, entwickelt sich nicht selten als sehr komplex und fordert gerade kleine Gruppen und Organisationen bei uns in Deutschland stark heraus. Finanzielle Aspekte, entwicklungspolitische Faktoren, aber auch kulturelle Unterschiede müssen gut analysiert werden, um ein Projekt nachhaltig zu gestalten.
Spricht man heute von Entwicklungszusammenarbeit, so muss zunächst der Begriff "Entwicklung" nach der Definition der UN-Versammlung im September 2015 kritisch beleuchtet werden. Die sog. 17 SDG´s (Sustainable Development Goals) machen deutlich, dass es nur um eine gemeinsame Entwicklung geben kann, bei der Nord und Süd, Ost und West gemeinsam gefordert sind.
In der anschließenden Zeit für Austausch und Diskussion wurden weitere Themen für ein Folgetreffen vereinbart. Das nächste Treffen soll im ersten Halbjahr 2026 stattfinden.
Eine Führung durch die Räumlichkeiten von humedica e.V. bot den Teilnehmenden einen guten Einblick in die Tätigkeit der überregionalen Hilfsorganisation, mit ihrem Sitz in Kaufbeuren/Neugablonz.
Wer sich in das entstehende Netzwerk einbringen möchte, kann sich wenden an: Miriam Fontes, Tel.: +49160 96537013 (Mo-Fr: 10-16 Uhr); Mail: promotorin@weltladen-kempten.de