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Ehrenamt stärken

In über 150 Pfarreien unseres Bistums helfen Ehrenamtliche Flüchtlingen und Asylbewerbern. Da die Helfer dabei psychisch und auch körperlich oft an ihre Grenzen stoßen, möchte die Diözese die Ehrenamtlichen begleiten, unterstützen und stärken. Was dafür im Einzelnen geleistet und angeboten wird, können Sie im Folgenden sehen. 

Ehrenamtsbegleitung

Josefine Prinz.
Josefine Prinz.

Josefine Prinz, Dipl.-Rel. Päd. FH, Gemeindereferentin

Referentin für diakonische Pastoral:
Ausbildung, Fortbildung und Begleitung ehrenamtlichen Engagements im Bereich Flüchtlingshilfe und Asyl, Unterstützung im Aufbau und in der Vernetzung von Helferkreisen

 

Kontakt:

Kappelberg 1, 86150 Augsburg
Telefon: 0821/3166-2550
E-Mail: gemeindepastoral@bistum-augsburg.de

 

 

Aktuelles Angebot: 

Angebote der Augsburger Gesellschaft für Psychotherapie e.V. für ehrenamtliche und berufliche Flüchtlingshelfer/innen im Moritzpunkt der CitySeelsorge, Maximilianstrasse 28, Augsburg

  • Offene Gesprächsrunde: 1x monatlich montags: 07. November, 05. Dezember jeweils 18.30h bis 20 Uhr
  • Moderierte Gespräche für Helferkreise nach Absprache, Gruppen ab 5 bis 8 Teilnehmer/innen über einen gemeinsam vereinbarten Zeitraum
  • Einzelgespräche für Helfer/innen nach Absprache

Zu Themen wie:

  • Ich möchte mich über belastende Eindrücke und Berichte austauschen
  • Ich brauche Informationen und Wissen über den Umgang mit traumatischen Belastungen von Flüchtlingen
  • Ich bin interessiert an einem Austausch zu aktuellen Problemen wie Helferrolle und persönliche Grenzen - Nähe und Distanz - Frauen-/Männerbild - soziale Regeln und Grenzen - Konflikte und Gewalt
  • Durch die Erfahrungen als Helfer/in werde ich an eigene Erlebnisse erinnert, die ich in einer sicheren Beratungssituation besprechen möchte.

Die Teilnahme ist für Flüchtlingshelfer/innen kostenlos. Die Gespräche werden von Psychotherapeuten/innen der Augsburger Gesellschaft für Psychotherapie e.V. moderiert.

Kontakt und Anfragen per E-Mail an: helfergruppen-augsburg@gmx.de
Ansprechpartnerin bei Fragen: Sr. Dipl. Psych. Elisabeth Schwerdt CJ, 0821/259253-6

   
(Foto: Alois Sattlecker)
(Foto: Alois Sattlecker)

Einkehrtag

Wem bist du nicht fremd,
wenn du dir selbst fremd bist?
Achte also darauf, dass du dir –
ich will nicht sagen, immer,
nicht einmal häufig, doch dann und wann –
Zeit für dich selber nimmst“ (Bernhard von Clairvaux)

Wer sich für Flüchtlinge und Asylbewerber engagiert, erlebt, wie wichtig diese Arbeit ist und wie dankbar Hilfe angenommen wird. Zunehmend stoßen Ehrenamtliche aber auch auf Grenzen der Belastbarkeit. Um sich vor Überforderung zu schützen, kann es hilfreich sein, „dann und wann“ im Kreise Gleichgesinnter eine Auszeit zu nehmen.

Der Einkehrtag bietet Gelegenheit zum Austausch, zur Reflexion und zur Rekreation mit biblischen Impulsen, meditativen Elementen und Sachinformation.

Informationen zu den Einkehrtagen gibt es bei Josefine Prinz.

 

"Wer sich einsetzt, setzt sich aus..." - Auszeit für Flüchtlingshelfende

Das Bildungswerk der Katholischen Arbeitnehmerbewegung der Diözese Augsburg organisiert am Samstag, 12. November, eine Auszeit für Flüchtlingshelfer. Mit den eigenen Kräften haushalten, die Freude des Helfens genießen, die Enttäuschungen der Misserfolge aushalten und gut abschließen können für das eigene private oder berufliche Umfeld werden Themen dieses Tages sein.

Termin: Samstag, 12. November, 9 bis 17 Uhr

Ort: Zentrum für Familie, Umwelt und Kultur im Kloster Roggenburg

Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Kolpingwerk Augsburg: Workshop "Engagement für Asylbewerber" der Projektgruppe "Fremde werden Freunde"

Auch wenn der Flüchtlingsstrom gestoppt scheint, werden auch in Zukunft viele ehrenamtliche Helfer für die Unterstützung der Asylbewerber benötigt. Bei ihrem Engagement erfahren die Freiwilligen viel Positives, aber es tauchen auch Fragen und Herausforderungen auf. Der Workshop bereitet auf ein Engagement mit Flüchtlingen vor, klärt Fragen, gibt Anregungen zur Reflexion und bietet Raum für Austausch.

Termin: 19. November 2016 von 9:30 bis 16:30 Uhr

Ort: Kolpinghaus, Frauentorstr. 29, 86152 Augsburg

Anmeldeschluss: 1. November 2016

Kosten inkl. Tagungsunterlagen, Mittagessen und Getränke: 25,- Euro (für Mitglieder 20,- Euro)

 

Kolpingwerk Augsburg: Wochenende für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer: Auszeit vom Helferstress

Viele Ehrenamtliche engagieren sich für Flüchtlinge vor Ort. Dabei tauchen Fragen und Themen auf, die an diesem Wochenende bearbeitet werden können. Das Seminar findet im schön gelegenen Kolping-Allgäuhaus in Wertach statt. Organisiert wird es von der Projektgruppe "Fremde werden Freunde.

Termin: Von Freitag, 12. Mai 2017, 18 Uhr bis Sonntag, 14. Mai 2017, 13 Uhr

Ort: Kolping-Allgäuhaus, Kolpingstraße 1-7, 87497 in Wertach

Anmeldeschluss: 10. April 2017

Kosten: 100,- Euro (Der Preis beinhaltet Unterbringung im Doppelzimmer, Vollpension, Arbeitsmaterialien, Leitung des Seminars. Nach Verfügbarkeit können Einzelzimmer mit Aufschlag von 20,- Euro gebucht werden.)

 

Supervisionsangebot für ehrenamtliche Unterstützer in der Flüchtlingsarbeit

Das Traumahilfe Netzwerk Augsburg und Schwaben e.V. bietet ehrenamtlichen Unterstützern Supervisionstermine in Gruppen an, in denen sie professionell beraten und unterstützt werden. Ziel ist es dabei, schwierige Situationen zu reflektieren und verschiedene Ebenen der Flüchtlingsarbeit zu beleuchten.

Nächste Termine:

  • Bad Grönenbach, evangelisches Pfarrhaus am Marktplatz: 18. Oktober und 15. November jeweils um 16 Uhr. Supervisor: Volker Bracke

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt. Daher ist eine Anmeldung erforderlich. Grundkenntnisse der Traumapädagogik sollten vorhanden sein (z.B. im Kurs für ehrenamtliche Unterstützer). Ihre Anmeldung richten Sie bitte formlos unter Angabe Ihres Namens und Ihres ehrenamtlichen Engagements per E-Mail an info@traumahilfe-augsburg.de.

 

Neue Webseite als Informations- und Selbstfürsorgetool für Helfende im Bereich der Arbeit mit geflohenen Menschen: www.be-here-now.eu

Die Übungen und Erklärungen sind dazu gedacht, die Kraft und den Willen zur Veränderung all derer aufrecht zu erhalten, die sich ehren- oder hauptamtlich um die neuen Menschen in unseren Ländern kümmern.