Aktuelles

Katholische Jugendfürsorge
Flüchtlinge erfolgreich ausgebildet

25.07.2019 11:48 Flüchtlinge lassen sich gut in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft integrieren, wenn man auf die Stärken des Einzelnen eingeht. Dieses Fazit zieht die Katholische Jugendfürsorge nach den Abschlussprüfungen diesen Sommer: Fast 30 junge Männer haben einen Gesellenbrief oder Abschluss als Fachpraktiker und gleichzeitig einen Arbeitsplatz erworben.  

Raphaelswerk
Rücküberstellung in ein anderes Land: Handreichung

23.01.2019 11:13 Eine neue Handreichung des Raphaelswerks für Berater/-innen von Geflüchteten gibt jetzt erste Orientierung, wenn eine Rücküberstellung in ein anderes EU-Land bevorsteht. Denn Geflüchtete können aufgrund der Dublin-Verordnung in das zuständige EU-Land (meist das Ersteinreiseland) überstellt werden, damit dort das Asylverfahren durchgeführt wird. Bereits in einem anderen EU-Land anerkannte Flüchtlinge werden aufgrund der Drittstaatenregelung dorthin abgeschoben, weil ihr Asylantrag in Deutschland nicht zulässig ist. Die Infoblätter bieten eine Orientierung zur Situation nach der Rücküberstellung in das jeweilige Land sowie Kontaktadressen, an die sich vor Ort wenden können. Weitere Informationen zur Handreichung gibt es beim Raphaelswerk.

Verbände
Kursreihe "Leben in Bayern" gestartet: Kolpingsfamilien unterstützen Integration

20.12.2018 12:01 Den Alltag in Bayern beleuchten, die Werte dahinter vermitteln und so manches Fettnäpfchen ausräumen – das ist das Ziel der neuen Kursreihe „Leben in Bayern“. Das Modellprojekt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration richtet sich an Menschen mit Migrationshintergrund, die dauerhaft bleibeberechtigt sind. Das Kolping-Erwachsenenbildungswerk führt die Kurse in Kooperation mit Kolpingsfamilien vor Ort durch. Die Inhalte unterteilen sich in drei Module: Erziehung, Bildung und Gesundheit. Mehr dazu lesen Sie auf den Seiten des Kolpingwerks Diözesanverband Augsburg.

Deutsche Bischofskonferenz
Katholischer Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus 2019 ausgeschrieben

17.12.2018 11:00 Die Deutsche Bischofskonferenz wird im Jahr 2019 zum dritten Mal den Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus vergeben. „In unruhigen Zeiten setzen wir ein klares Zeichen: Hass und Hetze widersprechen der christlichen Botschaft. Wer Ressentiments schürt, legt die Axt an die Grundlagen unserer Gesellschaft“, erklärt der Vorsitzende der Migrationskommission Erzbischof Dr. Stefan Heße zur Ausschreibung des Preises. Mit dem Preis sollen Personen, Gruppen oder Organisationen ausgezeichnet werden, die sich in Deutschland aus dem katholischen Glauben heraus gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus engagieren oder sich prägend an ökumenischen bzw. gesellschaftlichen Initiativen beteiligen. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2019. Weitere Informationen rund um den Preis stehen auf der Themenseite „Katholischer Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“.
30.10.2018 09:17 Im Jahr 2014/15 hat die Stiftung Solidarisches Landvolk beispielhafte Projekte in der Arbeit mit Asylbewerbern im ländlichen Raum gefördert. Die Integration von geflüchteten Menschen ist weiterhin eine große gesellschaftliche Herausforderung. Helferkreise und andere Gruppen leisten hier Herausragendes. Die Aufgaben haben sich in den vergangenen Jahren verändert: Engagement für Integration ist gefordert. Der Stiftungsrat Solidarisches Landvolk fördert nun erneut sechs beispielhafte Projekte oder Initiativen mit einer Summe von jeweils 250,- €.
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18.10.2018 17:12 Anlässlich der Wahlen in Afghanistan am 20. Oktober fordert das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR einen kategorischen Abschiebestopp von geflüchteten Afghanen. "Die Sicherheitslage und die Armutssituation in Afghanistan sind seit Jahren katastrophal und verschlimmern sich täglich. Abschiebungen in das bürgerkriegsgeschüttelte Land, wo die Taliban wiedererstarkt sind und es immer wieder zu Gewalt und fürchterlichen Bombenanschlägen kommt, sind aus menschenrechtlicher Perspektive höchst problematisch", erklärt MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel. Unsere Projektpartner in Afghanistan berichten von Versorgungsengpässen in Krankenhäusern.
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15.10.2018 17:02 Pfarrer Michael Schrode ist am vergangenen Samstag, 13. Oktober, völlig unerwartet im Alter von 62 Jahren verstorben. Einen großen Teil seines Lebens war er für die Verbreitung des christlichen Glaubens fernab seiner Heimat freigestellt und setzte sich dort mit seiner unkonventionellen Art für die ihm anvertrauten Menschen ein. Bischof Dr. Konrad Zdarsa zeigt sich tief betroffen von der Todesnachricht: „Wir verlieren mit unserem Mitbruder, Pfarrer Michael Schrode, erneut einen aktiven Priester. Als Missionar hat er sich zeitlebens in besonderer Weise in den Dienst der Weltkirche und der Bewahrung der Schöpfung gestellt.“ Nach seiner Rückkehr habe er sich bei seinem Wirken in der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren mit großem Einsatz als Seelsorger für psychisch Kranke sowie für geflüchtete Menschen bewährt, so Bischof Konrad. „Gott möge ihm das Gute, das er getan hat, vergelten und ihm seinen ewigen Frieden schenken.“
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Themenwoche
Interkulturelle Woche im September: Zahlreiche Veranstaltungen bundesweit geplant

25.07.2018 12:21 Vom 23. bis 29. September 2018 findet die 43. Interkulturelle Woche statt. Sie steht heuer unter dem Motto „Vielfalt verbindet“. Es sind 5.000 Veranstaltungen an über 500 Orten im gesamten Bundesgebiet geplant. In einem Gemeinsamen Wort laden der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos, zur Teilnahme ein. Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten zur Interkulturellen Woche.
20.07.2018 13:03 Als kürzlich 69 Menschen nach Afghanistan abgeschoben wurden, reagierten auch Vertreter aus der Wirtschaft empört. Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg bittet nun die Politik wie auch die zuständigen Behörden „innezuhalten“. „Es gilt, sich selbstkritisch die Frage zu stellen, ob die Gesetze und Regelungen in der Flüchtlingsfrage nur noch den Selbstzweck der Einhaltung von Ordnung und einer vermeintlichen Sicherheit erfüllen, aber das Hauptziel, dem Menschen und unserem Land zu dienen, aus dem Blick gerät.“  
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26.06.2018 13:11 Anlässlich der Flüchtlingssituation im Mittelmeerraum erklärt der Ständige Rat auf seiner heutigen (26. Juni 2018) Sitzung in Berlin: „Mehr als 13.000 schutzsuchende Menschen sind seit Anfang 2015 im Mittelmeer ertrunken, mehr als tausend bereits in diesem Jahr. In den vergangenen Wochen und Tagen hat sich die ohnehin prekäre Situation weiter verschärft. Rettungsschiffen wird das Anlegen in europäischen Häfen verweigert. So sollen Bemühungen zur Seenotrettung entmutigt werden, und politische Interessen werden auf Kosten von Menschenleben verfolgt.
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