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Aktuelles

Raphaelswerk

Rücküberstellung in ein anderes Land: Handreichung

23.01.2019

Eine neue Handreichung des Raphaelswerks für Berater/-innen von Geflüchteten gibt jetzt erste Orientierung, wenn eine Rücküberstellung in ein anderes EU-Land bevorsteht. Denn Geflüchtete können aufgrund der Dublin-Verordnung in das zuständige EU-Land (meist das Ersteinreiseland) überstellt werden, damit dort das Asylverfahren durchgeführt wird. Bereits in einem anderen EU-Land anerkannte Flüchtlinge werden aufgrund der Drittstaatenregelung dorthin abgeschoben, weil ihr Asylantrag in Deutschland nicht zulässig ist. Die Infoblätter bieten eine Orientierung zur Situation nach der Rücküberstellung in das jeweilige Land sowie Kontaktadressen, an die sich vor Ort wenden können. Weitere Informationen zur Handreichung gibt es beim Raphaelswerk.

Verbände

Kursreihe "Leben in Bayern" gestartet: Kolpingsfamilien unterstützen Integration

20.12.2018

Den Alltag in Bayern beleuchten, die Werte dahinter vermitteln und so manches Fettnäpfchen ausräumen – das ist das Ziel der neuen Kursreihe „Leben in Bayern“. Das Modellprojekt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration richtet sich an Menschen mit Migrationshintergrund, die dauerhaft bleibeberechtigt sind. Das Kolping-Erwachsenenbildungswerk führt die Kurse in Kooperation mit Kolpingsfamilien vor Ort durch. Die Inhalte unterteilen sich in drei Module: Erziehung, Bildung und Gesundheit. Mehr dazu lesen Sie auf den Seiten des Kolpingwerks Diözesanverband Augsburg.

Deutsche Bischofskonferenz

Katholischer Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus 2019 ausgeschrieben

17.12.2018

Die Deutsche Bischofskonferenz wird im Jahr 2019 zum dritten Mal den Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus vergeben. „In unruhigen Zeiten setzen wir ein klares Zeichen: Hass und Hetze widersprechen der christlichen Botschaft. Wer Ressentiments schürt, legt die Axt an die Grundlagen unserer Gesellschaft“, erklärt der Vorsitzende der Migrationskommission Erzbischof Dr. Stefan Heße zur Ausschreibung des Preises. Mit dem Preis sollen Personen, Gruppen oder Organisationen ausgezeichnet werden, die sich in Deutschland aus dem katholischen Glauben heraus gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus engagieren oder sich prägend an ökumenischen bzw. gesellschaftlichen Initiativen beteiligen. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2019. Weitere Informationen rund um den Preis stehen auf der Themenseite „Katholischer Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“.

Stiftung Solidarisches Landvolk

Förderpreis für vorbildliche Projekte oder Initiativen zur Integration von geflüchteten Menschen im ländlichen Bereich

30.10.2018

Im Jahr 2014/15 hat die Stiftung Solidarisches Landvolk beispielhafte Projekte in der Arbeit mit Asylbewerbern im ländlichen Raum gefördert. Die Integration von geflüchteten Menschen ist weiterhin eine große gesellschaftliche Herausforderung. Helferkreise und andere Gruppen leisten hier Herausragendes. Die Aufgaben haben sich in den vergangenen Jahren verändert: Engagement für Integration ist gefordert. Der Stiftungsrat Solidarisches Landvolk fördert nun erneut sechs beispielhafte Projekte oder Initiativen mit einer Summe von jeweils 250,- €.

Hilfswerke

MISEREOR fordert Abschiebestopp nach Afghanistan

18.10.2018

Anlässlich der Wahlen in Afghanistan am 20. Oktober fordert das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR einen kategorischen Abschiebestopp von geflüchteten Afghanen. "Die Sicherheitslage und die Armutssituation in Afghanistan sind seit Jahren katastrophal und verschlimmern sich täglich. Abschiebungen in das bürgerkriegsgeschüttelte Land, wo die Taliban wiedererstarkt sind und es immer wieder zu Gewalt und fürchterlichen Bombenanschlägen kommt, sind aus menschenrechtlicher Perspektive höchst problematisch", erklärt MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel. Unsere Projektpartner in Afghanistan berichten von Versorgungsengpässen in Krankenhäusern.

Nachruf

Pfarrer Michael Schrode verstorben

15.10.2018

Pfarrer Michael Schrode ist am vergangenen Samstag, 13. Oktober, völlig unerwartet im Alter von 62 Jahren verstorben. Einen großen Teil seines Lebens war er für die Verbreitung des christlichen Glaubens fernab seiner Heimat freigestellt und setzte sich dort mit seiner unkonventionellen Art für die ihm anvertrauten Menschen ein. Bischof Dr. Konrad Zdarsa zeigt sich tief betroffen von der Todesnachricht: „Wir verlieren mit unserem Mitbruder, Pfarrer Michael Schrode, erneut einen aktiven Priester. Als Missionar hat er sich zeitlebens in besonderer Weise in den Dienst der Weltkirche und der Bewahrung der Schöpfung gestellt.“ Nach seiner Rückkehr habe er sich bei seinem Wirken in der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren mit großem Einsatz als Seelsorger für psychisch Kranke sowie für geflüchtete Menschen bewährt, so Bischof Konrad. „Gott möge ihm das Gute, das er getan hat, vergelten und ihm seinen ewigen Frieden schenken.“

Themenwoche

Interkulturelle Woche im September: Zahlreiche Veranstaltungen bundesweit geplant

25.07.2018

Vom 23. bis 29. September 2018 findet die 43. Interkulturelle Woche statt. Sie steht heuer unter dem Motto „Vielfalt verbindet“. Es sind 5.000 Veranstaltungen an über 500 Orten im gesamten Bundesgebiet geplant. In einem Gemeinsamen Wort laden der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos, zur Teilnahme ein. Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten zur Interkulturellen Woche.

Caritas

Nicht den Frust, sondern die Integrationsbereitschaft fördern - Diözesan-Caritasdirektor bittet Politik und Behörden "innezuhalten"

20.07.2018

Als kürzlich 69 Menschen nach Afghanistan abgeschoben wurden, reagierten auch Vertreter aus der Wirtschaft empört. Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg bittet nun die Politik wie auch die zuständigen Behörden „innezuhalten“. „Es gilt, sich selbstkritisch die Frage zu stellen, ob die Gesetze und Regelungen in der Flüchtlingsfrage nur noch den Selbstzweck der Einhaltung von Ordnung und einer vermeintlichen Sicherheit erfüllen, aber das Hauptziel, dem Menschen und unserem Land zu dienen, aus dem Blick gerät.“  

Deutsche Bischofskonferenz

Erklärung des Ständigen Rates der Deutschen Bischofskonferenz zur Seenotrettung auf dem Mittelmeer: „Die Grenze Europas darf keine Grenze des Todes sein“

26.06.2018

Anlässlich der Flüchtlingssituation im Mittelmeerraum erklärt der Ständige Rat auf seiner heutigen (26. Juni 2018) Sitzung in Berlin:

„Mehr als 13.000 schutzsuchende Menschen sind seit Anfang 2015 im Mittelmeer ertrunken, mehr als tausend bereits in diesem Jahr. In den vergangenen Wochen und Tagen hat sich die ohnehin prekäre Situation weiter verschärft. Rettungsschiffen wird das Anlegen in europäischen Häfen verweigert. So sollen Bemühungen zur Seenotrettung entmutigt werden, und politische Interessen werden auf Kosten von Menschenleben verfolgt.

Weltflüchtlingstag

Erzbischof Stefan Heße: "Manche Debatten werden hochgradig unseriös geführt"

20.06.2018

Der Sonderbeauftragte für Flüchtlingsfragen, Erzbischof Stefan Heße, vermisst in der aktuellen politischen Debatte "zunehmend die Empathie mit den Flüchtlingen". In einem Interview zum Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen mahnt er gegenüber "katholisch.de" gemeinsame europäische Lösungen an. Ohne sie drohe ein "Unterbietungswettbewerb", betont Heße. Das komplette Interview finden Sie auf den Seiten von katholisch.de.

Themenwoche

Refugee Week in Augsburg zum „Internationalen Tag des Flüchtlings“

07.06.2018

Bereits zum dritten Mal findet in Augsburg die "Refugee Week" statt. Vorbild für diese Themenwoche im Zusammenhang mit dem „Internationalen Tag des Flüchtlings“ am 20. Juni ist eine Initiative aus Großbritannien. Ziel der "Refugee Week" ist es, die Vielfalt der Thematik "Flucht und Migration" zu verdeutlichen und so einen Beitrag zu mehr Verständnis zu leisten. Gleichzeitig soll ein Zeichen gesetzt werden für das Recht auf Asyl, unsere Mitverantwortung für die Fluchtursachen und deren Bekämpfung, die gesellschaftliche Integration von Geflüchteten sowie das bürgerschaftliche Engagement für Flüchtlinge. Weitere Informationen zur Themenwoche finden Sie direkt auf den Seiten der Veranstalter.

Information

Vortragsreihe an der Universität Augsburg zum Thema "Flucht und Asyl"

24.04.2018

Die Juristische Fakultät der Universität Augsburg lädt im Sommersemester 2018 zu einer Vortragsreihe rund um das Thema "Flucht und Asyl" ein. Die Vorträge finden jeweils donnerstags an ausgewählten Terminen von 18.-19.30 Uhr im Raum H 2001 statt. Lediglich die Podiumsdiskussion zum Thema "Flüchtlingsobergrenze" ist zeitlich von 18.00-20.00 Uhr im Raum H 2001 anberaumt.

  

Deutsche Bischofskonferenz

Fachgespräch der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz zu den Globalen Pakten

19.03.2018

Auf Einladung der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz hat kürzlich ein Fachgespräch unter dem Leitthema „‚Migranten und Flüchtlinge aufnehmen, schützen, fördern, integrieren‘ – Kirchliche Perspektiven auf die Globalen Pakte zu Migration und Flucht“ stattgefunden. Dazu kamen rund 50 Verantwortungsträger und Experten aus Kirche, Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und internationalen Organisationen in der Katholischen Akademie in Berlin zusammen. Der Vorsitzende der Migrationskommission und Sonderbeauftragte für Flüchtlingsfragen, Erzbischof Dr. Stefan Heße (Hamburg), sowie der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, eröffneten die Veranstaltung. Ein ausführlichen Artikel über den Inhalt und Ausgang des Fachgesprächs finden Sie auf den Seiten der Bischofskonferenz

Caritas

Infobroschüre über Flüchtlinge in Leichter Sprache

01.03.2018

Das Fachzentrum für Leichte Sprache der CAB hat gestern die neue Broschüre "Wir mittendrin! Informationen zu Flucht und Asyl in Leichter Sprache" vorgestellt. Sie richtet sich an Menschen mit geistigen Behinderungen und greift deren Sorgen und Ängste im Hinblick auf das Thema Flüchtlinge auf. In Gesprächen mit Bewohnern einer Caritas-Wohneinrichtung haben Mitarbeiter zahlreiche Fragen gesammelt, die die Menschen dort beschäftigen. Diese Fragen wurden anschließend von Menschen mit Lernbehinderungen und Flüchtlingen gemeinsam beantwortet. Auf insgesamt 44 Seiten informiert die Broschüre über Flüchtlinge in Deutschland, erklärt die Gründe für deren Flucht und greift Vorurteile gegenüber Flüchtlingen auf. Weitere Informationen über die Broschüre finden Sie auf den Seiten des Caritas-Diözesanverbands.

Raphaelswerk

Orientierungshilfe zum Thema Rücküberstellung

22.12.2017

Das Raphaelswerk hat jetzt eine Orientierungshilfe zum Thema Rücküberstellung herausgegeben. Sie enthält Informationen für Geflüchtete, die aufgrund der Dublin-Verordnung nach Italien rücküberstellt oder abgeschoben werden. Das Dokument richtet sich an alle Berater/-innen, Unterstützerkreise und Betroffene. Sie zeigt bestehende Angebote, Möglichkeiten und Kontakte auf. Betroffene erhalten dadurch eine Orientierungshilfe zur ihrer Situation nach der Rücküberstellung und Kontaktadressen, an die sie sich für Unterstützung vor Ort wenden können. 

Deutsche Bischofskonferenz

Positionspapier zu Fragen von Rückkehr und Abschiebung

22.12.2017

Die Situation von Asylbewerbern, deren Antrag abgelehnt wurde und die Deutschland wieder verlassen müssen, steht derzeit im Fokus des öffentlichen Interesses. Seit Anfang 2017 gibt es ein verstärktes politisches Bemühen, die Ausreisezahlen zu erhöhen. Auch Menschen, die sich für Geflüchtete engagieren, kommen nun öfter mit Fragen von Rückkehr und Abschiebung in Berührung.
Angesichts dieser Entwicklung hat die Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz jetzt ein Positionspapier zur kirchlichen Verantwortung im Kontext von Rückkehr und Abschiebung vorgelegt. Das Positionspapier können Sie auf den Seiten der Deutschen Bischofskonferenz nachlesen.

Deutsche Bischofskonferenz

Dritter Katholischer Flüchtlingsgipfel: Seelsorge für geflüchtete Menschen als Aufgabe der gesamten Kirche wahrnehmen

07.11.2017

Mit einem Appell, die Seelsorge verstärkt auch auf den Umgang mit Flüchtlingen auszurichten, ist heute (6. November 2017) der dritte Katholische Flüchtlingsgipfel der Deutschen Bischofskonferenz in Köln zu Ende gegangen. „Als Christen kann es uns nicht gleichgültig sein, wenn Hartherzigkeit an die Stelle von Solidarität tritt und Ressentiments den Blick auf den Nächsten verdunkeln“, erklärte der Sonderbeauftragte für Flüchtlingsfragen der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Stefan Heße (Hamburg), der zum Gipfel eingeladen hatte. Rund 150 Praktiker, Experten und Ehrenamtliche der kirchlichen Flüchtlingshilfe waren in Köln zusammengekommen. Mehr zum Flüchtlingsgipfel lesen Sie auf den Seiten der DBK.

Verbände

Fakten statt Stimmung: Malteser in Deutschland veröffentlichen Migrationsbericht 2017

27.09.2017

Berlin (PM). Die Malteser in Deutschland haben heute in Berlin in der Bundespressekonferenz erstmalig einen Bericht zu Zuwanderung, Flucht und Integration in Deutschland vorgestellt. Mit dem Anspruch „Fakten statt Stimmungslage“ tragen die Malteser mit einem wissenschaftlich fundierten Bericht zur Versachlichung der Diskussion rund um das Thema Migration bei. „Der Bericht soll als Impulsgeber für eine objektive, faktenbasierte Meinungsbildung dienen und die weitere politische und öffentliche Debatte unterstützen“, so Karl Prinz zu Löwenstein, Beauftragter für den Malteser Migrationsbericht. Der Bericht werde bewusst im Hinblick auf die politischen Weichenstellungen für die neue Legislaturperiode des Bundestags jetzt veröffentlicht. Der Migrationsbericht lässt sich auf den Seiten der Malteser herunterladen.

Flüchtlingshilfe

Frauenbund startet Spendenaktion „Schutz und Hilfe für geflüchtete Frauen“

21.09.2017

Am heutigen Internationalen Tag des Friedens startet der Diözesanverband des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) die Spendenaktion "Schutz und Hilfe für geflüchtete Frauen". Damit möchte der Verband "Herz zeigen für geflüchtete Menschen und damit einen Beitrag leisten für gelebte Solidarität und Nächstenliebe", heißt es in einer Pressemitteilung. "Frauen haben auf ihrer Flucht oft unvorstellbares Leid erfahren. Mit den Spenden möchte der KDFB geflüchteten Frauen und ihren Kindern Sicherheit und Unterstützung ermöglichen“, ruft die Diözesanvorsitzende Ulrike Stowasser dazu auf, sich an der Spendenaktion zu beteiligen, um den teilweise schwer traumatisierten Frauen die dringend nötige Hilfe zu ermöglichen. Mehr zu dieser Aktion und welche Einrichtungen unterstützt werden, erfahren Sie auf den Seiten des Frauenbunds.

Integration

Gemeinsam wandern: Alpenverein und Malteser starten Flüchtlingsprojekt "Alpen.Leben.Menschen" im Allgäu

21.08.2017

"Alpen.Leben.Menschen", das Gemeinschaftsprojekt vom Deutschen Alpenverein und dem Malteser Hilfsdienst, startet im August nun auch im Allgäu sein Tourenprogramm. Das Projekt soll Flüchtlingen das Ankommen im bayerischen Alpenraum erleichtern und ihnen die Chance geben, Freundschaften zu knüpfen, ihre neue Umgebung kennen und schätzen zu lernen, ihre Sprachkenntnisse anzuwenden und sie für Umweltthemen sensibilisieren. Am Sonntag, 27. August, werden Flüchtlinge und Einheimische gemeinsam auf das Immenstädter Horn wandern, am Sonntag, 17. September, soll es auf den Hochgrat gehen. Jeder Interessierte ist willkommen, mitzuwandern. Weitere Informationen zu den Touren und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der Projektseite.