Aktuelles

Deutsche Bischofskonferenz
Fachgespräch der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz zu den Globalen Pakten

19.03.2018 16:31 Auf Einladung der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz hat kürzlich ein Fachgespräch unter dem Leitthema „‚Migranten und Flüchtlinge aufnehmen, schützen, fördern, integrieren‘ – Kirchliche Perspektiven auf die Globalen Pakte zu Migration und Flucht“ stattgefunden. Dazu kamen rund 50 Verantwortungsträger und Experten aus Kirche, Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und internationalen Organisationen in der Katholischen Akademie in Berlin zusammen. Der Vorsitzende der Migrationskommission und Sonderbeauftragte für Flüchtlingsfragen, Erzbischof Dr. Stefan Heße (Hamburg), sowie der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, eröffneten die Veranstaltung. Ein ausführlichen Artikel über den Inhalt und Ausgang des Fachgesprächs finden Sie auf den Seiten der Bischofskonferenz

Caritas
Infobroschüre über Flüchtlinge in Leichter Sprache

01.03.2018 09:58 Das Fachzentrum für Leichte Sprache der CAB hat gestern die neue Broschüre "Wir mittendrin! Informationen zu Flucht und Asyl in Leichter Sprache" vorgestellt. Sie richtet sich an Menschen mit geistigen Behinderungen und greift deren Sorgen und Ängste im Hinblick auf das Thema Flüchtlinge auf. In Gesprächen mit Bewohnern einer Caritas-Wohneinrichtung haben Mitarbeiter zahlreiche Fragen gesammelt, die die Menschen dort beschäftigen. Diese Fragen wurden anschließend von Menschen mit Lernbehinderungen und Flüchtlingen gemeinsam beantwortet. Auf insgesamt 44 Seiten informiert die Broschüre über Flüchtlinge in Deutschland, erklärt die Gründe für deren Flucht und greift Vorurteile gegenüber Flüchtlingen auf. Weitere Informationen über die Broschüre finden Sie auf den Seiten des Caritas-Diözesanverbands.

Raphaelswerk
Orientierungshilfe zum Thema Rücküberstellung

22.12.2017 13:08 Das Raphaelswerk hat jetzt eine Orientierungshilfe zum Thema Rücküberstellung herausgegeben. Sie enthält Informationen für Geflüchtete, die aufgrund der Dublin-Verordnung nach Italien rücküberstellt oder abgeschoben werden. Das Dokument richtet sich an alle Berater/-innen, Unterstützerkreise und Betroffene. Sie zeigt bestehende Angebote, Möglichkeiten und Kontakte auf. Betroffene erhalten dadurch eine Orientierungshilfe zur ihrer Situation nach der Rücküberstellung und Kontaktadressen, an die sie sich für Unterstützung vor Ort wenden können.  Information Italien für Geflüchtete nach Dublin Rücküberstellung_Raphaelswerk eV_201711 (3,7 MB)

Deutsche Bischofskonferenz
Positionspapier zu Fragen von Rückkehr und Abschiebung

22.12.2017 13:00 Die Situation von Asylbewerbern, deren Antrag abgelehnt wurde und die Deutschland wieder verlassen müssen, steht derzeit im Fokus des öffentlichen Interesses. Seit Anfang 2017 gibt es ein verstärktes politisches Bemühen, die Ausreisezahlen zu erhöhen. Auch Menschen, die sich für Geflüchtete engagieren, kommen nun öfter mit Fragen von Rückkehr und Abschiebung in Berührung.
Angesichts dieser Entwicklung hat die Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz jetzt ein Positionspapier zur kirchlichen Verantwortung im Kontext von Rückkehr und Abschiebung vorgelegt. Das Positionspapier können Sie auf den Seiten der Deutschen Bischofskonferenz nachlesen.

Deutsche Bischofskonferenz
Dritter Katholischer Flüchtlingsgipfel: Seelsorge für geflüchtete Menschen als Aufgabe der gesamten Kirche wahrnehmen

07.11.2017 16:32 Mit einem Appell, die Seelsorge verstärkt auch auf den Umgang mit Flüchtlingen auszurichten, ist heute (6. November 2017) der dritte Katholische Flüchtlingsgipfel der Deutschen Bischofskonferenz in Köln zu Ende gegangen. „Als Christen kann es uns nicht gleichgültig sein, wenn Hartherzigkeit an die Stelle von Solidarität tritt und Ressentiments den Blick auf den Nächsten verdunkeln“, erklärte der Sonderbeauftragte für Flüchtlingsfragen der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Stefan Heße (Hamburg), der zum Gipfel eingeladen hatte. Rund 150 Praktiker, Experten und Ehrenamtliche der kirchlichen Flüchtlingshilfe waren in Köln zusammengekommen. Mehr zum Flüchtlingsgipfel lesen Sie auf den Seiten der DBK.
27.09.2017 16:22 Berlin (PM). Die Malteser in Deutschland haben heute in Berlin in der Bundespressekonferenz erstmalig einen Bericht zu Zuwanderung, Flucht und Integration in Deutschland vorgestellt. Mit dem Anspruch „Fakten statt Stimmungslage“ tragen die Malteser mit einem wissenschaftlich fundierten Bericht zur Versachlichung der Diskussion rund um das Thema Migration bei. „Der Bericht soll als Impulsgeber für eine objektive, faktenbasierte Meinungsbildung dienen und die weitere politische und öffentliche Debatte unterstützen“, so Karl Prinz zu Löwenstein, Beauftragter für den Malteser Migrationsbericht. Der Bericht werde bewusst im Hinblick auf die politischen Weichenstellungen für die neue Legislaturperiode des Bundestags jetzt veröffentlicht. Der Migrationsbericht lässt sich auf den Seiten der Malteser herunterladen.
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Flüchtlingshilfe
Frauenbund startet Spendenaktion „Schutz und Hilfe für geflüchtete Frauen“

21.09.2017 17:52 Am heutigen Internationalen Tag des Friedens startet der Diözesanverband des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) die Spendenaktion "Schutz und Hilfe für geflüchtete Frauen". Damit möchte der Verband "Herz zeigen für geflüchtete Menschen und damit einen Beitrag leisten für gelebte Solidarität und Nächstenliebe", heißt es in einer Pressemitteilung. "Frauen haben auf ihrer Flucht oft unvorstellbares Leid erfahren. Mit den Spenden möchte der KDFB geflüchteten Frauen und ihren Kindern Sicherheit und Unterstützung ermöglichen“, ruft die Diözesanvorsitzende Ulrike Stowasser dazu auf, sich an der Spendenaktion zu beteiligen, um den teilweise schwer traumatisierten Frauen die dringend nötige Hilfe zu ermöglichen. Mehr zu dieser Aktion und welche Einrichtungen unterstützt werden, erfahren Sie auf den Seiten des Frauenbunds.

Integration
Gemeinsam wandern: Alpenverein und Malteser starten Flüchtlingsprojekt "Alpen.Leben.Menschen" im Allgäu

21.08.2017 12:58 "Alpen.Leben.Menschen", das Gemeinschaftsprojekt vom Deutschen Alpenverein und dem Malteser Hilfsdienst, startet im August nun auch im Allgäu sein Tourenprogramm. Das Projekt soll Flüchtlingen das Ankommen im bayerischen Alpenraum erleichtern und ihnen die Chance geben, Freundschaften zu knüpfen, ihre neue Umgebung kennen und schätzen zu lernen, ihre Sprachkenntnisse anzuwenden und sie für Umweltthemen sensibilisieren. Am Sonntag, 27. August, werden Flüchtlinge und Einheimische gemeinsam auf das Immenstädter Horn wandern, am Sonntag, 17. September, soll es auf den Hochgrat gehen. Jeder Interessierte ist willkommen, mitzuwandern. Weitere Informationen zu den Touren und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der Projektseite.
28.07.2017 11:58 München (PM). Mehr als 1.300 branchenübergreifende Praktikumsplätze speziell für junge Geflüchtete und Zugewanderte stehen derzeit auf der bayernweiten Online-Praktikumsbörse sprungbrett into work zur Verfügung und warten nur darauf, von den Jugendlichen genutzt zu werden. Eine ideale Möglichkeit dazu bieten die anstehenden Sommerferien – denn gerade auch für Schülerinnen und Schüler sind die Praktikumsplätze, bei denen es sich überwiegend um ein- bis zweiwöchige
Schnupperpraktika handelt, interessant.
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Katholische Jugendfürsorge
Gelungene Integration: Flüchtlinge erhalten nach dreieinhalb Jahren ihren Gesellenbrief

25.07.2017 15:19 Flüchtlinge können wesentlich schneller beruflich Fuß fassen als gedacht. Das kann das KJF Berufsbildungs- und Jugendhilfezentrum Sankt Nikolaus sehr anschaulich belegen: Fünf junge Flüchtlinge haben dort in diesen Tagen ihre Gesellen- oder Facharbeiterprüfung vor der Prüfungskommission der Handwerkskammer bestanden, und keiner von ihnen ist länger als dreieinhalb Jahre in der Einrichtung. Und ihre Abschlusszeugnisse sind nicht schlecht, keiner hat in der theoretischen oder in der praktischen Prüfung eine schlechtere Note als eine drei. „Das war kein Selbstläufer, sondern richtig harte Arbeit“, so Konrad Fath, Leiter der Einrichtung. „Aber es geht. Wir können so Flüchtlinge in relativ kurzer Zeit beruflich und damit auch gesellschaftlich integrieren.“ Mehr dazu lesen Sie auf den Seiten der Katholischen Jugendfürsorge.