Aktuelles

Integration
Gemeinsam wandern: Alpenverein und Malteser starten Flüchtlingsprojekt "Alpen.Leben.Menschen" im Allgäu

21.08.2017 12:58 "Alpen.Leben.Menschen", das Gemeinschaftsprojekt vom Deutschen Alpenverein und dem Malteser Hilfsdienst, startet im August nun auch im Allgäu sein Tourenprogramm. Das Projekt soll Flüchtlingen das Ankommen im bayerischen Alpenraum erleichtern und ihnen die Chance geben, Freundschaften zu knüpfen, ihre neue Umgebung kennen und schätzen zu lernen, ihre Sprachkenntnisse anzuwenden und sie für Umweltthemen sensibilisieren. Am Sonntag, 27. August, werden Flüchtlinge und Einheimische gemeinsam auf das Immenstädter Horn wandern, am Sonntag, 17. September, soll es auf den Hochgrat gehen. Jeder Interessierte ist willkommen, mitzuwandern. Weitere Informationen zu den Touren und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der Projektseite.
28.07.2017 11:58 München (PM). Mehr als 1.300 branchenübergreifende Praktikumsplätze speziell für junge Geflüchtete und Zugewanderte stehen derzeit auf der bayernweiten Online-Praktikumsbörse sprungbrett into work zur Verfügung und warten nur darauf, von den Jugendlichen genutzt zu werden. Eine ideale Möglichkeit dazu bieten die anstehenden Sommerferien – denn gerade auch für Schülerinnen und Schüler sind die Praktikumsplätze, bei denen es sich überwiegend um ein- bis zweiwöchige
Schnupperpraktika handelt, interessant.
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Katholische Jugendfürsorge
Gelungene Integration: Flüchtlinge erhalten nach dreieinhalb Jahren ihren Gesellenbrief

25.07.2017 15:19 Flüchtlinge können wesentlich schneller beruflich Fuß fassen als gedacht. Das kann das KJF Berufsbildungs- und Jugendhilfezentrum Sankt Nikolaus sehr anschaulich belegen: Fünf junge Flüchtlinge haben dort in diesen Tagen ihre Gesellen- oder Facharbeiterprüfung vor der Prüfungskommission der Handwerkskammer bestanden, und keiner von ihnen ist länger als dreieinhalb Jahre in der Einrichtung. Und ihre Abschlusszeugnisse sind nicht schlecht, keiner hat in der theoretischen oder in der praktischen Prüfung eine schlechtere Note als eine drei. „Das war kein Selbstläufer, sondern richtig harte Arbeit“, so Konrad Fath, Leiter der Einrichtung. „Aber es geht. Wir können so Flüchtlinge in relativ kurzer Zeit beruflich und damit auch gesellschaftlich integrieren.“ Mehr dazu lesen Sie auf den Seiten der Katholischen Jugendfürsorge.

Deutscher Caritasverband: Position zu Rückführungen nach Afghanistan

12.07.2017 17:58 Die Sicherheitslage und die Aufnahmebedingungen in Afghanistan haben sich in den letzten Monaten nach diversen Berichten deutlich verschlechtert. Der Deutsche Caritasverband setzt sich daher dafür ein, Abschiebungen nach Afghanistan bundesweit auszusetzen. Die Sicherheitslage und die Aufnahmebedingungen in Afghanistan haben sich in den letzten Monaten nach diversen Berichten unter anderem auch des UNHCR deutlich verschlechtert.Eine regionale Differenzierung der Situation in Afghanistan in "sichere" und "unsichere Gebiete" ebenso wie das Ausweisen einer internen Schutzalternative für alle Afghan(inn)en ist vor dem Hintergrund der aktuellen fragmentierten Situation in Afghanistan nicht möglich. Mehr dazu auf den Seiten des Deutschen Caritasverbands.

Weltanschauungsfragen
Informationstexte für Flüchtlinge über Religionsfreiheit und missionierende Gruppen

26.05.2017 12:00 Geflüchtete Menschen wissen meist wenig über die Rolle der Religionen und Religionsfreiheit in Deutschland. Deshalb informieren die Weltanschauungsbeauftragen der beiden großen Kirchen jetzt alle Flüchtlinge und in der Flüchtlingshilfe Aktiven über Religionsfreiheit und problematische religiöse Strömungen und Gruppen. Die Informationstexte zu „Islamismus in Deutschland“, „Christlicher Fundamentalismus“ und „Die Zeugen Jehovas“ können in acht Sprachen kostenlos im Internet und über die kirchlichen Fachstellen für Weltanschauungsfragen bezogen werden.
15.05.2017 21:21 Augsburg (pba). Der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Prälat Dr. Peter Neher, hat mehr Ehrlichkeit in der Migrations- und Integrationsdebatte gefordert. „Integration ist kein Sonntagsspaziergang“, sagte der Caritaspräsident vor rund 100 Teilnehmern beim heutigen Studientag zu Migration und Integration im Haus St. Ulrich in Augsburg. Daher läge es in der Verantwortung von Politik, Medien und Zivilgesellschaft „deutlich zu machen, dass es bei der Frage der Integration keine vermeintlich einfachen Lösungen gibt“.
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Verbände
KDFB im Gespräch über Fremdsein und Dazugehören

02.05.2017 15:53 Am Samstag, 20. Mai, findet von 13.30 bis 18.30 Uhr die Veranstaltung „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“ im Annahof in Augsburg statt. Veranstalter ist der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB). Unter der Moderation von Alexandra Berger (Radio RT1) diskutieren von 13.30 bis 16 Uhr Claudia Buizza-Iorio (Europäerin, ehemaliges Mitglied des Ausländerbeirats der Stadt Augsburg), Susanne Donn (Asylsozialberatung), Monika Mendat (Künstlerin, kam als Kind nach Deutschland), Maria Wiedemann (Bezirksvertreterin der Landfrauenvereinigung im KDFB, Zugezogene mit Auslandserfahrung) und Diakon Ralf Eger (Flüchtlingsbeauftragter) über Fremdsein und Dazugehören. Mehr über die Veranstaltung finden Sie auf den Seiten des Frauenbunds.
02.05.2017 12:52 Augsburg (pba). Das Thema Migration und Integration wird bei einem Studientag am 15. Mai (10 bis 17 Uhr) im Haus St. Ulrich aufgegriffen und erörtert. Veranstaltet wird er von der Abteilung Fortbildung des Bischöflichen Ordinariats. Das Motto lautet „Ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen“ (Mt 25,35). „Ohne das umfassende Engagement für die Flüchtlinge, das von vielen Pfarrgemeinden und kirchlichen Wohlfahrtsverbänden ausgeht, könnte die Gesellschaft die Aufgabe, die sich mit vielen asylsuchenden Menschen stellt, nicht bewältigen“, sagt Bischof Dr. Konrad Zdarsa in der Einladung.
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21.02.2017 13:48 Unter dem Motto: "Wir machen das, wir schaffen das!" schreibt die Stiftung Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung (ZASS) zum 6. Mal den mit 5.000 Euro dotierten Kettelerpreis aus. Seit 2015 hat die Zahl der Asylsuchenden in der Bundesrepublik Deutschland ein vorher nicht bekanntes Ausmaß erreicht. Kriege in vielen Teilen der Welt wie in Syrien sind der Grund für die zunehmenden Flüchtlingsströme.  Menschen fliehen, um ihr Leben zu retten und suchen in Deutschland eine neue Heimat und Lebenschancen. Die nach Deutschland geflohenen Menschen brauchen hier praktische und emotionale Unterstützung,es müssen ihnen Lebenschancen und –perspektiven eröffnet werden. Ziel muss Integration durch ein Miteinander auf Augenhöhe sein. Allerdings ist zu beobachten, dass gesellschaftliche Akteure und auch politische Kräfte sich einer solch integrationsoffenen Gesellschaft verschließen und Deutschland abschotten wollen. Dagegen will die Stiftung ZASS mit dem Thema ihres nächsten Kettelerpreises bewusst ein Zeichen setzen.
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Flüchtlingshilfe
KJF: Flüchtlinge in kürzester Zeit erfolgreich ausbilden - KLJB-Werkbrief "Integration auf dem Land"

19.01.2017 10:48 Fachleute gehen davon aus, dass die berufliche Integration von Flüchtlingen in den hiesigen Arbeitsmarkt fünf bis sechs Jahre dauert. Doch es geht auch anders: Das sogenannte "Dürrlauinger Modell" beweist es. Im dortigen KJF Berufsbildungs- und Jugendhilfezentrum Sankt Nikolaus werden in diesem Jahr nach drei Ausbildungsjahren die ersten fünf jungen Flüchtlinge zur Gesellenprüfung angemeldet. Drei von ihnen erlernen den Beruf des Raumausstatters, einer wird Bäcker und ein angehender Ausbaufacharbeiter ist auch dabei. Auf den KJF-Seiten gibt es zu dieser Erfolgsgeschichte einen Bericht. Auch die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) in Bayern widmet sich in ihrem jüngsten Werkbrief dem Thema "Integration", speziell auch die von jungen Flüchtlingen auf dem Land. Darin finden sich zahlreiche Initiativen und Ideen, Materialien und Methoden für die Jugendarbeit. Der Werkbrief ist über die Seiten der KLJB zu beziehen.