Aktuelles

Verbände
KDFB im Gespräch über Fremdsein und Dazugehören

02.05.2017 15:53 Am Samstag, 20. Mai, findet von 13.30 bis 18.30 Uhr die Veranstaltung „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“ im Annahof in Augsburg statt. Veranstalter ist der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB). Unter der Moderation von Alexandra Berger (Radio RT1) diskutieren von 13.30 bis 16 Uhr Claudia Buizza-Iorio (Europäerin, ehemaliges Mitglied des Ausländerbeirats der Stadt Augsburg), Susanne Donn (Asylsozialberatung), Monika Mendat (Künstlerin, kam als Kind nach Deutschland), Maria Wiedemann (Bezirksvertreterin der Landfrauenvereinigung im KDFB, Zugezogene mit Auslandserfahrung) und Diakon Ralf Eger (Flüchtlingsbeauftragter) über Fremdsein und Dazugehören. Mehr über die Veranstaltung finden Sie auf den Seiten des Frauenbunds.
02.05.2017 12:52 Augsburg (pba). Das Thema Migration und Integration wird bei einem Studientag am 15. Mai (10 bis 17 Uhr) im Haus St. Ulrich aufgegriffen und erörtert. Veranstaltet wird er von der Abteilung Fortbildung des Bischöflichen Ordinariats. Das Motto lautet „Ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen“ (Mt 25,35). „Ohne das umfassende Engagement für die Flüchtlinge, das von vielen Pfarrgemeinden und kirchlichen Wohlfahrtsverbänden ausgeht, könnte die Gesellschaft die Aufgabe, die sich mit vielen asylsuchenden Menschen stellt, nicht bewältigen“, sagt Bischof Dr. Konrad Zdarsa in der Einladung.
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21.02.2017 13:48 Unter dem Motto: "Wir machen das, wir schaffen das!" schreibt die Stiftung Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung (ZASS) zum 6. Mal den mit 5.000 Euro dotierten Kettelerpreis aus. Seit 2015 hat die Zahl der Asylsuchenden in der Bundesrepublik Deutschland ein vorher nicht bekanntes Ausmaß erreicht. Kriege in vielen Teilen der Welt wie in Syrien sind der Grund für die zunehmenden Flüchtlingsströme.  Menschen fliehen, um ihr Leben zu retten und suchen in Deutschland eine neue Heimat und Lebenschancen. Die nach Deutschland geflohenen Menschen brauchen hier praktische und emotionale Unterstützung,es müssen ihnen Lebenschancen und –perspektiven eröffnet werden. Ziel muss Integration durch ein Miteinander auf Augenhöhe sein. Allerdings ist zu beobachten, dass gesellschaftliche Akteure und auch politische Kräfte sich einer solch integrationsoffenen Gesellschaft verschließen und Deutschland abschotten wollen. Dagegen will die Stiftung ZASS mit dem Thema ihres nächsten Kettelerpreises bewusst ein Zeichen setzen.
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Flüchtlingshilfe
KJF: Flüchtlinge in kürzester Zeit erfolgreich ausbilden - KLJB-Werkbrief "Integration auf dem Land"

19.01.2017 10:48 Fachleute gehen davon aus, dass die berufliche Integration von Flüchtlingen in den hiesigen Arbeitsmarkt fünf bis sechs Jahre dauert. Doch es geht auch anders: Das sogenannte "Dürrlauinger Modell" beweist es. Im dortigen KJF Berufsbildungs- und Jugendhilfezentrum Sankt Nikolaus werden in diesem Jahr nach drei Ausbildungsjahren die ersten fünf jungen Flüchtlinge zur Gesellenprüfung angemeldet. Drei von ihnen erlernen den Beruf des Raumausstatters, einer wird Bäcker und ein angehender Ausbaufacharbeiter ist auch dabei. Auf den KJF-Seiten gibt es zu dieser Erfolgsgeschichte einen Bericht. Auch die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) in Bayern widmet sich in ihrem jüngsten Werkbrief dem Thema "Integration", speziell auch die von jungen Flüchtlingen auf dem Land. Darin finden sich zahlreiche Initiativen und Ideen, Materialien und Methoden für die Jugendarbeit. Der Werkbrief ist über die Seiten der KLJB zu beziehen.

Caritas
Flüchtlingspolitik: Diözesan-Caritasdirektor Dr. Magg kritisiert geübte Abschiebepraxis

21.12.2016 16:35 Der Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V. spricht sich gegen die Abschiebungen von Afghanen aus. „So bringt das nichts, weder für die Afghanen, die abgeschoben werden sollen, noch für Afghanistan, auch nicht für Deutschland“, so der Augsburger Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg. Zudem bedauere der Caritasdirektor, dass ein junger Mann, der bewiesen hätte, dass er sich in unser Land integrieren will - wie in Augsburg geschehen - nun einfach in eine unsichere Zukunft ohne Ausbildung geschickt wurde. "Dieses Signal an die Flüchtlinge und Asylbewerber ist fatal." Caritasdirektor Dr. Magg wünsche sich deshalb eine grundlegende Änderung in der Flüchtlingspolitik. Mehr dazu auf den Seiten der Caritas.

Deutsche Bischofskonferenz
Katholischer Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus 2017 ausgeschrieben

07.12.2016 11:30 Im nächsten Jahr wird die Deutsche Bischofskonferenz zum zweiten Mal den Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus vergeben. Mit dem Preis sollen Personen, Gruppen oder Organisationen ausgezeichnet werden, die sich in Deutschland aus dem katholischen Glauben heraus gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus engagieren oder sich prägend an katholischen, ökumenischen oder gesellschaftlichen Initiativen beteiligen. „Besonders möchte ich auch junge Katholiken ermutigen, sich mit ihren Projekten gegen Fremdenfeindlichkeit und für interkulturelle Verständigung zu bewerben“, betont Erzbischof Dr. Stefan Heße (Hamburg) als Juryvorsitzender des Preises. Einsendeschluss ist der 3. März 2017. Weitere Informationen stehen auf den Seiten der Bischofskonferenz sowie auf der Initiativseite „Katholischer Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“.

Caritas
Caritasdirektor Domkapitular Dr. Magg: „Unsere Verantwortung endet nicht bei der Rückkehrberatung hier“

24.11.2016 14:46 Tausende von rückkehrwilligen Flüchtlingen und Migranten verlassen Jahr für Jahr ihre europäischen Gastländer und kehren freiwillig, enttäuscht oder gezwungenermaßen in ihre Heimat zurück. Rückkehr ist oft ein schmerzhafter Vorgang mit großen Herausforderungen. Augsburgs Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg sieht deshalb die Verantwortung aller Beteiligten bei einer Rückkehr nicht mit der Beratung hier in Europa beendet. „Unsere Verantwortung reicht weiter“, betonte er am Mittwoch beim Abschluss der Transnational Exchange III Conference in Augsburg. „Wir müssen eine Rückkehr in Würde ermöglichen. Wir sind auch verantwortlich dafür, dass die Rückkehrwillen zuhause einen guten Neuanfang wagen können und dass sie dabei auch nachhaltig Erfolg haben.“ In Augsburg setzten sich 70 Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichsten Organisationen in Europa damit auseinander, wie diese Rückkehr auch bei besonders schutzbedürftigen Personen gelingen kann. Ausführliche Berichte zur Transnational Exchange III Conference finden Sie auf den Seiten der Caritas Augsburg.

Tagung zum Thema "Klima - Flucht, Flucht - Klima"

07.11.2016 12:31 Es ist das Ende der isolierten Welten: Durch die gesammelten Emissionen der früh industrialisierten Länder kippt das Klima. Betroffen davon sind vor allem die Länder des globalen Südens: Wüsten breiten sich aus, Böden erodieren, der Meeresspiegel steigt. Das Leben verändert sich. Wann zwingt der Klimawandel die Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen? In Kooperation mit dem Beauftragten für Umwelt- und Klimaverantwortung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und dem Sprecher der Umweltbeauftragten der bayerischen (Erz-)Diözesen veranstaltet die Evangelische Tutzing vom 9. bis 11. Dezember eine Tagung zum Thema "Flucht und Klima". Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Hilfswerk
Donauwörth: Malteser berichten über Tag des Flüchtlings

13.10.2016 17:11 Der Malteser Hilfsdienst und die Asylsozialberatung der Diakonie haben zum Tag des Flüchtlings die Anwohner aus Donauwörth über die aktuelle Flüchtlingssituation und ihre Arbeit in der Flüchtlingsunterkunft informiert. Die Malteser nahmen den Tag zum Anlass, Interessierten an ihrem Stand auf dem Münsterplatz über Aufgaben der Flüchtlinge, wie etwa Behördengänge, und Hilfestellungen hierfür zu berichten. Die Informationsveranstaltung im Rahmen der interkulturellen Woche soll Integration fördern und ein Bewusstsein für die aktuelle Situation der Flüchtlinge schaffen. Mehr dazu finden Sie auf den Seiten der Malteser Augsburg.  

Traumahilfe Netzwerk
"Gleichgewicht finden" - Gruppe zur psychischen Stabilisierung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

07.10.2016 12:25 Der Traumahilfe Netzwerk Augsburg und Schwaben e.V. bietet für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eine Gesprächsgruppe zur psychischen Stabilisierung an. Der Kurs "Gleichgewicht finden" findet ab 20. Oktober sechs Mal jeweils donnerstags im Haus Tobias, Stenglinstraße 7, in Augsburg beziehungsweise ein Mal in der youfarm Augsburg statt. Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie im Flyer. Flyer Gleichgewicht finden (331 kB)