Aktuelles

Caritas
Flüchtlingspolitik: Diözesan-Caritasdirektor Dr. Magg kritisiert geübte Abschiebepraxis

21.12.2016 16:35 Der Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V. spricht sich gegen die Abschiebungen von Afghanen aus. „So bringt das nichts, weder für die Afghanen, die abgeschoben werden sollen, noch für Afghanistan, auch nicht für Deutschland“, so der Augsburger Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg. Zudem bedauere der Caritasdirektor, dass ein junger Mann, der bewiesen hätte, dass er sich in unser Land integrieren will - wie in Augsburg geschehen - nun einfach in eine unsichere Zukunft ohne Ausbildung geschickt wurde. "Dieses Signal an die Flüchtlinge und Asylbewerber ist fatal." Caritasdirektor Dr. Magg wünsche sich deshalb eine grundlegende Änderung in der Flüchtlingspolitik. Mehr dazu auf den Seiten der Caritas.

Deutsche Bischofskonferenz
Katholischer Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus 2017 ausgeschrieben

07.12.2016 11:30 Im nächsten Jahr wird die Deutsche Bischofskonferenz zum zweiten Mal den Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus vergeben. Mit dem Preis sollen Personen, Gruppen oder Organisationen ausgezeichnet werden, die sich in Deutschland aus dem katholischen Glauben heraus gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus engagieren oder sich prägend an katholischen, ökumenischen oder gesellschaftlichen Initiativen beteiligen. „Besonders möchte ich auch junge Katholiken ermutigen, sich mit ihren Projekten gegen Fremdenfeindlichkeit und für interkulturelle Verständigung zu bewerben“, betont Erzbischof Dr. Stefan Heße (Hamburg) als Juryvorsitzender des Preises. Einsendeschluss ist der 3. März 2017. Weitere Informationen stehen auf den Seiten der Bischofskonferenz sowie auf der Initiativseite „Katholischer Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“.

Caritas
Caritasdirektor Domkapitular Dr. Magg: „Unsere Verantwortung endet nicht bei der Rückkehrberatung hier“

24.11.2016 14:46 Tausende von rückkehrwilligen Flüchtlingen und Migranten verlassen Jahr für Jahr ihre europäischen Gastländer und kehren freiwillig, enttäuscht oder gezwungenermaßen in ihre Heimat zurück. Rückkehr ist oft ein schmerzhafter Vorgang mit großen Herausforderungen. Augsburgs Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg sieht deshalb die Verantwortung aller Beteiligten bei einer Rückkehr nicht mit der Beratung hier in Europa beendet. „Unsere Verantwortung reicht weiter“, betonte er am Mittwoch beim Abschluss der Transnational Exchange III Conference in Augsburg. „Wir müssen eine Rückkehr in Würde ermöglichen. Wir sind auch verantwortlich dafür, dass die Rückkehrwillen zuhause einen guten Neuanfang wagen können und dass sie dabei auch nachhaltig Erfolg haben.“ In Augsburg setzten sich 70 Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichsten Organisationen in Europa damit auseinander, wie diese Rückkehr auch bei besonders schutzbedürftigen Personen gelingen kann. Ausführliche Berichte zur Transnational Exchange III Conference finden Sie auf den Seiten der Caritas Augsburg.

Tagung zum Thema "Klima - Flucht, Flucht - Klima"

07.11.2016 12:31 Es ist das Ende der isolierten Welten: Durch die gesammelten Emissionen der früh industrialisierten Länder kippt das Klima. Betroffen davon sind vor allem die Länder des globalen Südens: Wüsten breiten sich aus, Böden erodieren, der Meeresspiegel steigt. Das Leben verändert sich. Wann zwingt der Klimawandel die Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen? In Kooperation mit dem Beauftragten für Umwelt- und Klimaverantwortung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und dem Sprecher der Umweltbeauftragten der bayerischen (Erz-)Diözesen veranstaltet die Evangelische Tutzing vom 9. bis 11. Dezember eine Tagung zum Thema "Flucht und Klima". Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Hilfswerk
Donauwörth: Malteser berichten über Tag des Flüchtlings

13.10.2016 17:11 Der Malteser Hilfsdienst und die Asylsozialberatung der Diakonie haben zum Tag des Flüchtlings die Anwohner aus Donauwörth über die aktuelle Flüchtlingssituation und ihre Arbeit in der Flüchtlingsunterkunft informiert. Die Malteser nahmen den Tag zum Anlass, Interessierten an ihrem Stand auf dem Münsterplatz über Aufgaben der Flüchtlinge, wie etwa Behördengänge, und Hilfestellungen hierfür zu berichten. Die Informationsveranstaltung im Rahmen der interkulturellen Woche soll Integration fördern und ein Bewusstsein für die aktuelle Situation der Flüchtlinge schaffen. Mehr dazu finden Sie auf den Seiten der Malteser Augsburg.  

Traumahilfe Netzwerk
"Gleichgewicht finden" - Gruppe zur psychischen Stabilisierung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

07.10.2016 12:25 Der Traumahilfe Netzwerk Augsburg und Schwaben e.V. bietet für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eine Gesprächsgruppe zur psychischen Stabilisierung an. Der Kurs "Gleichgewicht finden" findet ab 20. Oktober sechs Mal jeweils donnerstags im Haus Tobias, Stenglinstraße 7, in Augsburg beziehungsweise ein Mal in der youfarm Augsburg statt. Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie im Flyer. Flyer Gleichgewicht finden (331 kB)
30.09.2016 12:02 Auf Einladung des Sonderbeauftragten für Flüchtlingsfragen der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Stefan Heße (Hamburg), hat gestern (29. September 2016) der bundesweit zweite Katholische Flüchtlingsgipfel in Frankfurt am Main stattgefunden. Teilgenommen haben mehr als 140 Praktiker, Experten und Ehrenamtliche der kirchlichen Flüchtlingshilfe, die sich zu Fragen gelingender Integration in Zeiten gesellschaftspolitischer Polarisierung austauschten. Zu Beginn des Flüchtlingsgipfels drängte Erzbischof Heße darauf, dass sich Kirche und Gesellschaft offen mit den anstehenden Herausforderungen der Integration auseinandersetzen.
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21.09.2016 18:03 Für ein paar Sekunden leuchtete der Himmel rot. Mehrere Hundert rote Herz-Luftballons stiegen heute am „Internationalen Tag des Friedens“ auf dem Moritzplatz mitten in der Augsburger Innenstadt in die Luft. Die Ballons waren Teil einer Solidaritätsaktion des Frauenbundes Diözesanverband Augsburg, die unter dem Motto „HERZ ZEIGEN“ zu einer Kultur der Wertschätzung und Mitmenschlichkeit gegenüber Flüchtlingen aufruft. Die Diözesanvorsitzende Ulrike Stowasser erklärt: „Wir möchten mit der Aktion „HERZ ZEIGEN“ einen Anstoß geben zu Menschlichkeit und Respekt. Flüchtlinge sind auf unsere Hilfe angewiesen. Unseren Engagierten wollen wir deshalb Mut zusprechen und uns für ihr Engagement bedanken, das bereits geleistet wurde.“
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Frauenbund Diözesanverband Augsburg
Aktion "Herz zeigen": Solidaritätsbekundung auf dem Moritzplatz ein

19.09.2016 14:46 Der Frauenbund Diözesanverband Augsburg lädt am Internationalen Tag des Friedens, dem kommenden Mittwoch, 21. September, alle Interessierten zu einer "Herzballonaktion" auf den Moritzplatz in Augsburg ein. Die Aktion ist die Auftaktveranstaltung zum Projekt "HERZ ZEIGEN" und beginnt um 17.00 Uhr. Sie möchte dazu einladen, Herz zu zeigen für geflüchtete Menschen und deren ehrenamtliche Helfer/-innen. Neben einer Luftballonaktion wird der Kurzfilm "Open Your Heart" vorgestellt. Er zeigt am Beispiel einer Familien aus Syrien, wie Integration erfolgreich gelingen kann. Weitere Informationen zur Aktion finden Sie direkt auf den Seiten des Frauenbunds.  
18.09.2016 23:19 Augsburg (pba). Schweigend zogen am heutigen Sonntagnachmittag mehrere hundert Menschen vom Augsburger Rathausplatz zum Hohen Dom. „Ich bin Christ“ war auf den roten Plakaten zu lesen, die sie bei sich trugen. Mit diesem Bekenntnis setzten sie bei der Kundgebung für verfolgte Christen auf dem Rathausplatz ein Zeichen der Solidarität für ihre bedrängten Glaubensbrüder und –schwestern. „Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht“, so Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer als Hauptredner bei der Kundgebung. Auch Pater Jacques Mourad, Prior des Klosters Mar Elian in Syrien und ehemaliger Gefangener des IS, kam zu Wort. Bei der anschließenden ökumenischen Kreuzwegandacht im Augsburger Dom ging Prälat Dr. Bertram Meier, Bischofsvikar für Ökumene und interreligiösen Dialog, auf die Situation der Christen im Nahen Osten und die Aufnahme der Flüchtlinge in Deutschland ein.
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