Pfarrgemeinderat

Die Einrichtung von Pfarrgemeinderäten geht auf einen Beschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) zurück. Das Dekret Apostolicam Actuositatem über das Apostolat der Laien regt die Einrichtung beratender Gremien in den Pfarrgemeinden an.
In der Diözese Augsburg wurde der Pfarrgemeinderat erstmals 1975 gewählt.

Der Pfarrgemeinderat dient dem Aufbau einer lebendigen Gemeinde durch die Verwirklichung des Heilsdienstes und Weltauftrages der Kirche.

Füreinander – gemeinsames Priestertum bedeutet: Im Volk Gottes gibt es kein oben und unten, kein wichtig oder unwichtig, kein bedeutend oder unbedeutend. Alle sind von Christus unmittelbar berufen und gesandt.
Als Pastoralrat berät und unterstützt der Pfarrgemeinderat den Pfarrer in seinen Aufgaben. Als Organ des Laienapostolats wird er, ohne in die Eigenständigkeit der Gruppen und Verbände in der Pfarrgemeinde einzugreifen, gemäß Satzung in eigener Verantwortung tätig. Dies betrifft insbesondere sein gesellschaftspolitisches Engagement, das in den verschiedenen Ausfächerungen des menschlichen Lebens in der Pfarrgemeinde zum Tragen kommen sollte, beispielsweise in Berufs- und Arbeitswelt.
Der Pfarrgemeinderat ist das pastorale Laiengremium, dessen Ziel in erster Linie eine lebendige christliche Gemeinde in einer immer sakularer werdenden Zeit und Gesellschaft sein muss. Seine wichtigste Aufgabe ist dabei, die Grunddienste der Kirche Gottesdienst (geistliches leben), Verkündigung (christliches Lebenszeugnis in Tat und Wort), Diakonie (Nächstenliebe und soziales Engagement) mitzutragen und zu verwirklichen.
Pfarrgemeinderäte sind „Gottes Mitarbeiter am Evangelium“ (1Thess 3,2). Sie tragen Mitverantwortung an der Entfaltung der Geistesgaben in der Gemeinde und für die Menschen in ihrem Umfeld. Sie sind aufgerufen, in allem zusammenzuarbeiten, nicht zuletzt in den sozialen Bereichen, und die Gebets- und Gottesdienstgemeinschaft zu wahren.

 

Seit März 2018 tragen diese Verantwortung:

Cornelia Bauer, Petra Gerich, Theresia Herb (Pfarrgemeinderatsvorsitzende), Martina Hölzl, Walburga Huber, Marina Mayr, Sofie Oswald, Christine Röger-Deißler, Veronika Schreier, Martin Schulze, Jürgen Unger und Andrea Weixler.

Wir freuen uns über Ihre Ideen und Anregungen, kommen Sie auf uns zu!!

 

Aufgaben und Aktivitäten des Pfarrgemeinderates Thierhaupten: 

  • Januar – Einkleidung Sternsinger im Pfarrheim – Petruszimmer
  • Januar – Dankessen für Sternsinger im Pfarrheim – Petruszimmer
  • Januar – Neujahrsempfang im Refektorium – Kloster
  • Mitte Januar – Einkehrwochenende Freitag–Samstag in Reimlingen
  • Pfarrbriefe 2 x jährlich Ostern und Advent
  • etwa 4 Sitzungen pro Jahr im Pfarrheim – Petruszimmer
  • Teilnahme (1 Person) an den Sitzungen des Pfarrverbandes Meitingen (2 x jährlich)
  • Teilnahme (1 Person) an den Sitzungen des Dekanatsrates (2 x jährlich)
  • 3 - 4 Familiengottesdienste pro Jahr – Mitarbeit im Vorbereitungsteam
  • 2 Jugendgottesdienste pro Jahr – Mitarbeit im Vorbereitungsteam
  • Begleitung der (Ober-)Ministranten
  • Gestaltung der Fastenzeit-Kreuzwege
  • Mithilfe bei Erstkommunion (jährlich) und Firmung (alle 2 Jahre)
  • Fronleichnam – 2 Blumenteppiche gestalten (PGR – Erstkommunionkinder)
  • Ende August - Ferienprogramm der Gemeinde / Kolping
  • Anfang September – Verteilung von ca. 1500 Einladungen Pfarrfest/ Kirchgeldkuverts
  • Mitte September – Ausrichtung des Pfarrfestes im Klosterhof
  • Gestaltung und Aktualisierung der Internetseite
  • evtl. Oster- / Krippenausstellung
  • Außerordentliches: Weltjugendtag,…./ Jubiläen,....
  • Lektüre von Gemeinde creativ und diözesanen Stellen per Umlauf
  • Erwachsenenbildung: Geistliche Abende im Pfarrheim
  • Besuchsdienst der Geburtstagsjubilare
  • Ehrenamtliche kirchliche Dienste unterstützen (Krankenbesuchsdienst, Caritassammlerinnen, Mesmer, Ministranten ...)
  • Zuhören können;  Probleme, Nöte, Sorgen in der Pfarrgemeinde sehen und aufnehmen