21.04.2008 02:00

Papst: Behinderte können „Zeichen der Hoffnung“ sein

Kurze Begegnung einiger Teilnehmer unserer Romwallfahrt am Mittwoch, 5. Oktober 2005 mit dem Papst

Behinderte können nach den Worten von Papst Benedikt XVI. ein „Zeichen der Hoffnung für jedermann“ geben. Sie seien von Gott mit Leben und mit unterschiedlichen Talenten und Gaben gesegnet, betonte er bei einer Begegnung mit geistig und körperlich behinderten Jugendlichen am Samstagnachmittag (Ortszeit) in New York. Damit könnten sie Gott und der Gesellschaft auf vielfache Weise dienen.
“Wenn auch die Beiträge mancher Menschen groß und die von anderen eher bescheiden wirken: Der Zeugniswert unserer Bemühungen ist immer ein Zeichen der Hoffnung für jedermann“, sagte der Papst. An der kurzen Begegnung in der Kapelle des New Yorker Priesterseminars St. Joseph nahmen rund 50 Kinder und Jugendliche mit Eltern und Betreuern teil. Trotz Verspätung im Programm nahm sich Benedikt XVI. ausgiebig Zeit, um einzelne Kinder zu begrüßen und zu segnen.
Es sei nicht immer leicht, einen Sinn im Leiden und in Schwierigkeiten zu finden, so Benedikt XVI. Dagegen helfe der Glauben, den eigenen Horizont zu öffnen und „das Leben so zu sehen, wie es Gott sieht“. Der Papst bat die Behinderten, für die Welt und für ihn persönlich zu beten. (kna)