Unterhaltung und Spaß war diesmal nur Beiwerk zu einem interessianten Vortrag
beim Seniorennachmittag, zu dem der Pfarrgemeinderat eingeladen hatte.
Pastoralreferent Michael Geisberger von der Katholischen Hörgeschädigtenseelsorge im Bistum Augsburg gab einen bebilderten Einblick für den Umgang mit der besonders im Alter verbreiteten Schwerhörigkeit, die bei jedem Menschen anders ausfalle. Er gab Anregungen für die Verwendung von Hörgeräten und die verschiedenen Systeme und individuellen Anpassungsmöglichkeiten für die Betroffenen.
Geisberger bedauerte, dass es bisher induktive Höranlagen für die Verbesserung der Sprachverständlichkeit in großen Räumen in den Kirchen des Dekanates Meitingen nur in Gablingen und Lauterbrunn gebe. Neben anschaulichen Schilderungen aus der Praxis verwies der Referent auf die Hilfestellung bei Fachärzten und beim Hörgeräte-Akustiker. Hildegunde Kurzmann-Schiller aus Gersthofen gab als stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Bayern der Schwerhörigen einen Einblick in den Tagesablauf einer Hörgeschädigten und verwies auf die Unterstützung durch die Selbsthilfegruppe in Augsburg.
Auch der Spaß drehte sich um das Ohr.
Das zweifellos ernste und interessante Thema wurde aufgelockert und eingerahmt durch dazu passende Witze und Anekdoten durch Pfarrgemeinderatsmitglied und Veranstaltungsorganisatorin Wilma Jenuwein, Pfarrer Johnson Puthuva und Heimatdichter Franz Schenk, dessen selbstverfasste Reime in schwäbischer Mundart „Alls loßt noach“ mit der Beschreibung der Alterswehwehchen natürlich beim Gehörschaden endeten.
Viel Beifall erhielt auch der Filmbeitrag von Ministrantenchef Andreas Reimann über durch Peter Asam liebevoll zusammengestellte Erinnerungen an das Pfarrfest vom Juni diesen Jahres mit dem Goldenen Priesterjubiläum von Geistlichem Rat Ludwig Hihler.
(Text: Gump; Bilder: Gump und Foag)