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09.12.2012 18:00

Für die über 200 Besucher war das Adventsingen ein strahlendes Geschenk, das die Vorweihnachtszeit mit Glanz erfüllte. Mit drei Chören, einem Bläserquintett und Solisten versprach die organisierende Kirchenchorleiterin Doris Asam bei der Begrüßung „eine besinnliche Stunde in der hektischen Zeit der Erwartung des Herrn“.

Frau Asam konnte später 660 Euro aus den Spenden je zur Hälfte an die Öffentlichkeitsbeauftragte Ingrid Karch vom Bunten Kreis und Kirchenpfleger Alfons Büchele übergeben. Die Beschenkten wollen die Spende zur Hilfe für krebskranke Kinder und zur Renovierung des Pfarrheimes St. Clemens verwenden.

„Fantasie“, eine Improvisation von A. de Cabezón bot Herbertshofens Organistensenior Rudolf Jarasch Gelegenheit, sein Können an der Orgel zur Einleitung zu Gehör zu bringen. Die Wegbereitung für den Herrn, die Engelsverkündigung und Hoffnungsmelodien boten dann die lieblichen Stimmen der Clemenslerchen, die Angela Gerstmeir und Monika Moser anführten. Mit mehrstimmigem wohltuenden Trompetensound erbaute dann ein Quintett des Spielmannszuges (Josef und Rita Bayer, Birgit Franz, Jonny Hammel und Wolfgang Kretschmer) die Besucher, darunter der Südtiroler Andachtsjodler und der Weihnachtsruf „Wunderland bei Nacht“. Die Leitung der Gruppe hatte Nadine Nussbauer. Melodisch und stimmlich harmonierend zeigte sich dann der Kirchenchor mit Doris Asam am Keyboard und als Dirigentin mit den sakralen Weihnachtsliedern „Hast du Talent zum Advent“, „Leise kommt ein Lied gegangen“ und „Wir warten auf das Licht“. Für festliche Jubelklänge sorgten weiter Nadine Müller (Querflöte) und Doris Asam (Keyboard) mit ihrem Canon in D-Dur von J. Pachelbel. Die jeweils passenden Überleitungen sprach in schwäbischer Mundart Franz Schenk mit seinen selbst verfassten auf die jeweiligen Interpretationen einstimmenden Versen. Lichterglanz und Marienklänge erfüllten dann den Altarraum bei drei gemeinschaftlich gesungenen Werken des Kirchenchors und des Männerchores Herbertshofen-Erlingen und bei dem zusammen mit den Clemenslerchen und dem Spielmannszug intonierten feierlichen Gemeinschaftschor „Hört, die Zeit ist nah“. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Sabine Schey dankte allen Mitwirkenden für die musikalische Bereicherung der Vorweihnachtszeit, ehe die Besucher ihren beifälligen Dank mit dem inbrünstig gesungenen „Macht hoch die Tür“ verstärkten.
(gp)

Fotos:
Links: Alle Mitwirkenden beim Gemeinschaftschor zum Ausklang des Adventsingens in Herbertshofen mit der Bläsergruppe des Spielmannszuges (links), den Clemenslerchen (vorne) und dem Männer- und Kirchenchor.

Rechts: Doris Asam (Mitte) bei der Spendenübergabe an Ingrid Karch (rechts) vom Bunten Kreis und Kirchenpfleger Alfons Büchele (links).