48 Angehörige der Pfarreiengemeinschaft machten sich mit Pfarrer Johnson auf den Weg ins schöne Elsaß. Hier ein kurzer Rückblick:
In Straßburg zeigten uns 2 Führer zunächst die Schönheiten des spätgotischen Münsters Notre-Dame mit herrlichem Hauptportal und beeindruckender astronomischer Uhr. Quer durch die historische Altstadt gelangten wir zum Traummotiv aller Fotografen im früheren Gerberviertel Petite France, dem Maison des Tanneurs.
Nachmittags erwartete uns der größte Wallfahrtsort des Elsaß, der Odilienberg, wo uns der Fremdenführer die Geschichte der Heiligen Ottilie, der Schutzheiligen für das Augen-licht, erzählte und uns durch die Anlage führte. In der Kapelle Ste Attale konnten wir unseren Wallfahrtsgottesdienst feiern und anschließend noch den weiten Blick ins Rheintal genießen, bevor wir müde von den vielen Eindrücken den Abend im Mercure-Hotel in Offenburg mit Wein ausklingen ließen.
Am Samstag zeigte uns unser Reiseleiter außerplanmäßig das Europaviertel von Straßburg, u.a. den Glaspalast des europäischen Parlaments. Mit Verspätung machten wir uns auf den Weg nach Riquewihr. Traumhaft, an jedem Haus gibt es zig Dinge zu bestaunen. Spätestens jetzt wurde uns klar, warum so viele immer wieder ins Elsaß fahren. Der junge Winzer Zimmer führte uns in die Welt des Weinbaus ein, zeigte uns die Weinkeller seiner Familie und lud uns zu einer Weinprobe ein. Wir wären gerne noch länger in Riquewihr geblieben, doch das Mittagessen mit elsässer Spezialitäten wartete schon. Leider reichte die Zeit nur noch zum Besuch von Kaysersberg und Ribeauville, viele andere schöne Orte mussten wir links und rechts der elsässer Weinstraße liegen lassen. Den schönen Tag ließen wir mit großem Abendbuffet und Wein ausklingen.
Am Sonntag nahmen wir im Stephansmünster in Breisach am Gottesdienst teil. Anschließend warteten in Colmar 2 Stadtführer auf uns; die 83-jährige Dame war flott unterwegs und recht exzentrisch. Im Unterlindenmuseum brachte sie uns nicht nur den berühmten Isenheimer Altar von Meister Grünewald sondern auch Bilder von Martin Schongauer aus ihrer speziellen Sicht näher. Voller Elan zeigte sie uns die schönsten Bauwerke und Plätze ihrer Stadt, die Straße der Kaufleute, das Koifhus, das Pfisterhaus, das Gerberviertel und nicht zuletzt Kleinvenedig. Dann hieß es Abschied nehmen vom schönen Elsaß und nach einigen Stunden Busfahrt auch von der guten Gemeinschaft aller Mitreisenden.
(Walli Kimmel)