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Urige Darbietungen am laufenden Band

07.02.2013 15:00

Mit einer fast hundertfünfzig minütigen Lachparade erfreuten die Humorstrateginnen des Katholischen Frauenbundes viele Besucher bei der Lechtaler Weiberfastnacht. Im Pfarrsaal gab es viel Beifall für ein außergewöhnliches Märchenspiel, für heitere Sketche, lustige Gesänge und Musik.

Das Unterhaltungsfeuerwerk wurde durch die Vorsitzende Ulrike Pohl mit humorvollen Reimen eingeleitet. Unter den Besuchern des überfüllten Saales auch drei mutige Männer mit Geistlichem Rat Ludwig Hihler, Heimatdichter Franz Schenk und unserem Chronisten als „Jugendvertreter“.

B. Sölch, C. Eberle, B. Wanka, A. Schenk und A. Meitinger

Ein echter „Aufreißer“ war dann das hinter einem Vorhang vorgetragene Märchenspiel „Aschenputtel grotesk“ durch das Humoristenquintett Birgit Sölch (Prinz), Christine Eberle (Aschenbrödel und Prinzessin), Annette Meitinger (gute Fee) und die hässlichen Schwestern (Blanka Wanka und Anni Schenk.

Mit ihrem Jaguar zur dritten Führerscheinprüfung unterwegs und dabei von einem Geisterfahrer überholt wurden Karl und Frieda (Martha Böldt und Marlies Deisenhofer), ehe die stotternde Magd (Birgit Sölch) und ihre Schwester (Ulrike Pohl) Probleme mit ihren unfolgsamen Hühnern auf dem Bauernhof hatten.
Das Unterhaltungsfeuerwerk wurde weiter aufgelockert durch Schunkellieder, begleitet vom Akkordeonduo Ulrike Pohl und Andrea Aumiller vom Akkordeonorchester Zusamtal.
Kein Auge blieb trocken beim anschließenden Kaffeeklatsch der beiden Schwestern (Irmgard Bohmann und Gertrud Häusler), die in einer urigen Verwechslungsgeschichte die urologischen Unpässlichkeiten des Mannes und des Hundes durcheinander brachten. Im Gerichtssaal auf die Pauke haute dann der Angeklagte (Blanka Wanka), der sich unschuldig fühlte und letztlich auch den Richter (Anni Schenk) schwer beleidigte.
In ihrer Solorolle auf Männersuche brillierte in der Folge Ulrike Pohl, die ihre „Anwärter“ zwischen 30 und 80 Jahren mit ihren Stärken und Schwächen verglich.
Die „Eingebungen“ von Heimatdichter Franz Schenk lieferten den Stoff für das große Lachfinale im Wartezimmer des Zahnarztes, wo sich die beiden Patientinnen (Anni Schenk und Brigitte Pröll) über örtliche Begebenheiten und Promis amüsierten. So zogen sie über die Meitinger Schlossparkkrähen , den Kreisverkehr am Hennenloch und die Fahrradidylle auf der Römerstraße gehörig vom Leder.

Bilder:
links:Mit dem Jaguar zur Führerscheinprüfung (Martha Böldt und Marlies Deisenhofer)
Mitte: Die maskierte Saalrunde beim Schunkeln
rechts: Auf dem Bauernhof die Schwestern Ulrike Pohl und Birgit Sölch

Text und Bilder: Franz Gump