Zur Eröffnungsfeier und Weihe des sehr schön renovierten Jugendheims im Keller des Pfarrheims freute sich das neue Führungsquartett aus Bianca Kraus, Kati Sindl, Franzi Hartmann und Matthias Kruck über ein volles Haus.
Die Weihe und Segnung nahm Pfarrer Johnson Puthuva gemeinsam mit Geistlichem Rat Ludwig Hihler vor.
Nach dem gemeinsam gefeierten Abendgottesdienst in St. Clemens hauten die beiden DJ`s Bernhard und Markus mit ihrem computergesteuerten Musikprogramm mächtig auf die Pauke. Großen Anklang fand auch bei vielen Schnuppergästen das erste Kickerturnier.
in der in den letzten Monaten umgekrempelten und modernisierten, atmosphärisch sehr schönen Bleibe konnten neben Pfarrer Johnson und Geistlichen Rat Hihler die Bürgermeister Dr. Michael Higl und Rudolf Helfert mit einigen Markträten, Vertreter der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates auch viele Eltern und Helfer begrüßt werden.
Die Sprecherin zitierte bei der Schilderung der Neugestaltung des Heimes den früheren Präsidenten der Vereinigten Staaten John F. Kennedy mit der Aussage: „Einen Vorsprung im Leben hat wer anpackt wenn andere noch reden“. In diesem Sinne habe insbesondere die Ministrantenschar, deren Eltern, einige Handwerker und Helfer das von der Kirchenverwaltung St. Clemens finanziell geförderte Projekt in sechs Monaten durchgezogen. „Wir haben uns, aber auch andere Freunde die geholfen haben, dass sich hier alle wohlfühlen können“, dankte Kraus allen Beteiligten.
„Sport – Spiel und Spaß sollten in diesem schmucken Heim nicht zu kurz kommen“, sah Wolfgang Schwarz als Jugendbeauftragter der Kirchenverwaltung eine gute Zukunft für die Pfarreijugend. Auch Pfarrgemeinderatsvorsitzende Sabine Schey würdigte die großen Mühen bei den Eigenleistungen und sah in ihrem Ratsgremium einen stets guten Begleiter des Jugendvorhabens.
Die Fortsetzung der guten Taten seiner rührigen Ministrantenschar über das Übergangsalter hinaus sah Pfarrer Johnson Puthuva in dem neu geschaffenen Freizeitheim, das er eine Stätte der Verkündigung des Glaubens, als Haus der Begegnung und des Helfens, als Ort der Gemeinschaft und der Freude sowie als Haus der Hoffnung für die Zukunft bezeichnete.
„Hier herrscht Leben – ihr und der Markt Meitingen können stolz sein auf das geschaffene Prunkstück“, dankte Bürgermeister Dr. Michael Higl insbesondere den Ideengebern und vielen Helfern und überreichte ein kleines Startgeschenk. Marktrat Anton Kraus schenkte den Jugendlichen ein Funktelefon, da im Kellergeschoss kein Handyempfang möglich sei. Während der Bewirtung mit Kaffee und Kuchen präsentierte Franzi Hartmann mit einer übersichtlichen Diaschau die schweißtreibenden Veränderungsaktionen von der Renovierung über die Verbesserungen im Elektrobereich bis zur neuen Einrichtung. Eine helle Farbgebung in weiß-orange mit neuem Boden mit einer verstellbaren Lichtanlage sorgen für ein freundliches Gesamtambiente. Eine gemütliche Sitz- und Spielecke mit Fernseher, eine Bar mit Theke und Küche und ein Fußballkicker dürfen natürlich nicht fehlen.
(gp)