Hl. Drei Könige - Erscheinung des Herrn

06.01.2021 09:58

In diesem Jahr war aufgrund der Ausgangsbeschränkungen eine Aussendung der Sternsinger zur Segnung der Häuser Lauingens leider nicht möglich. Dennoch waren Caspar, Melchior und Balthasar im Festhochamt zur Erscheinung des Herrn am 6. Januar und brachten den anwesenden Gläubigen den Segen. In diesem Jahr werden ukrainische Kinder finanziell unterstützt. Spenden können noch bis zum 2. Februar abgegeben werden.

6. Januar. Wir feiern das Fest der Heiligen Drei Könige. Eigentlich waren sie Sterndeuter und kamen aus dem Morgenland und waren nach den Hirten die zweite Gruppe, die zur Krippe mit dem neugeborenen Kind kam. Sie entdeckten am Himmel einen besonders hellen Stern aufgehen. Er strahlte viel heller als all die anderen Sterne am Himmel. Sie hatten die Vermutung, dass in dieser Nacht der König der Juden geboren wurde und der Stern ihnen den Weg zum Geburtsort weisen würde. Sie machten sich auf den Weg nach Jerusalem um das Kind zu ehren und zu sagen, wie froh sie über seine Geburt waren. Doch auf Nachfrage bei König Herodes erschrak dieser und meinte, er wisse nichts von einem Kind und schon gar nichts von einem neuen König. Als er die Weisen zu sich rufen ließ, sagten diese, dass Christus in Bethlehem geboren werden soll. König Herodes gab vor, ebenfalls das Kind zu ehren und trug ihnen auf, herauszufinden, wo das Kind geboren werde. Sein eigentlicher Plan aber war, das Kind zu töten. Daraufhin machten sie die Weisen auf den Weg und folgten dem Stern, der sie bis an die Krippe von Jesus begleitet hatte. Jetzt wussten sie, dass der Stern sie zu einer besonderen Geburt geführt hat und brachten Geschenke für das Kind mit. Gold, Weihrauch und Myrrhe. Danach folgten sie einem anderen Weg zurück in ihre Heimat.

Traditionell ziehen an diesem Tage Kinder von Haus zu Haus um diese zu segnen und tragen dazu auch das Lied der Hl. Drei Könige vor:

Wir kommen daher aus dem Morgenland,
wir kommen geführt von Gottes Hand.
Wir wünschen euch ein fröhliches Jahr:
Kaspar, Melchior und Balthasar.

Es führt uns der Stern zur Krippe hin,
wir grüßen dich Jesus mit frommem Sinn.
Wir bringen dir unsre Gaben dar:
Weihrauch, Myrrhe und Gold fürwahr.

Wir bitten dich segne nun dieses Haus,
und alle die gehen da ein und aus.
Verleihe ihnen zu dieser Zeit:
Frohsinn, Friede und Einigkeit.

Leider war aufgrund der Corona-Pandemie ein Sternsingen von Haus zu Haus in diesem Jahr nicht möglich.

Deshalb wurden am Ende des Gottesdienstes an den Ausgängen Segenaufkleber verteilt, die die Aufschrift:

20 * C + M + B * 21 trugen.

Die Spenden gehen in diesem Jahr in die Ukraine. Ein Land, in dem viele Familien gespalten sind und sich in ganz Europe verteilen um Geld für ihre Familien zu verdienen. Die missliche Lage macht es erforderlich, dass Familien lange Zeit voneinander getrennt sind oder viele auch nicht wieder zurückkehren und Kinder allein zurückbleiben. Hoffen und beten wir, dass die Hilfsaktion Sternsinger diese Armut etwas lindern kann.

Spenden für die hilfsbedürftigen ukrainischen Kinder können noch bis zum 2. Februar abgegeben werden.

Text: Claudia Mayer-Lindner