Herrgottsruhkapelle Lauingen
Auffallend elegant wirkt die kleinste der Lauinger Kirchen, die Herrgottsruh-Kapelle an der östlichen Ortsumgehung.
Die Herrgottsruhkapelle wurde 1750 von Joseph Hieber errichtet und zählt zu den Schmuckstücken der zahlreichen Sehenswürdigkeiten Lauingens.
Der Zentralbau mit Zeltdach wird von einer sechsseitigen Laterne mit Zwiebelhaube bekrönt. Der Bau mit einem quer-ovalen Außengrundriss besitzt eine Wandgliederung mit hohen Rundbogenblenden zwischen Lisenen, darüber liegt ein aufgewölbtes Gesims. Über dem nördlichen Portal und an der Südseite befinden sich nischengerahmte, dreiteilige Fenster. Der Innengrundriss besteht aus einem länglichen Vierpass. Die Seitenräume sind mit einem Tonnengewölbe gedeckt, der Hauptraum besitzt ein Muldengewölbe.
Die Fresken wurden 1791 von Johann Baptist Enderle geschaffen. Im Chor sind zwischen zwei Engeln Kelch, Hostie und das Buch mit sieben Siegeln dargestellt. Im Kirchenraum ist Christus in der Glorie und darunter ein Kreuz und die heiligen Büßer zu sehen.
In den Monaten Mai bis September kann das Kirchlein an bestimmten Samstagen besichtigt werden; die genauen Zeiten hierzu können im Pfarramt erfragt werden.