Sternsinger sammelten für notleidende Kinder im Libanon und weltweit

06.01.2020 21:53

Seht, gekommen ist der Herrscher, der Herr.
In seiner Hand ist die Macht und das Reich.

Ein sehr alter Brauch am Dreikönigstag ist es, die Häuser zu segnen. Dazu schreibt man mit Kreide die Buchstaben C+M+B (sie stehen für »Christus Mansionem Benedicat« – Christus segne dieses Haus – oder für Caspar, Melchior und Balthasar) an die Haustür und hofft, damit wieder für ein Jahr alles Übel fernhalten zu können. Auch in diesem Jahr waren wieder viele Sternsinger in unseren Städten und Gemeinden unterwegs um den Segen in die Häuser zu bringen.

Das heilige Evangelium nach Matthäus erzählt von drei Sterndeutern aus dem Morgenland. Sie sahen einen Stern leuchten, der heller war als alle anderen, die sie je gesehen hatten. Sie gingen nach Jerusalem und fragten, wo der neugeborene König der Juden ist, denn sie haben seinen Stern aufgehen sehen. Herodes erschrak, denn er wusste nichts von einem Kind. Dann lies er die Weisen aus dem Morgenland zu sich rufen, und sich von ihnen genau sagen, wo sie den Stern sahen. Danach schickte er sie nach Bethlehem mit den Worten: Geht und sucht das Kind, damit auch ich hingehe und ihm huldige.

Den  Stern, den sie aufgehen sahen, zog vor ihnen her und sie wurden von sehr großer Freude erfüllt. Der Stern blieb dort stehen, wo das Kind war. Sie gingen hinein und sahen das Kind mit seiner Mutter Maria. Dort fielen sie vor ihm nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. Im Traum aber war ihnen geboten worden, nicht zu Herodes zurückzukehren. Und so zogen sie auf  einem anderen Weg heim in ihr Land.Gott wollte Mensch sein und sandet uns seinen Sohn in diese Welt. In der Hl. Nacht erinnerten wir uns daran, dass Gott seinen Sohn auf diese Erde in menschlicher Gestalt sandte.Vermutlich schickte Gott  auch aus diesem Grunde die Hl. Drei Könige aus, um ihn zu huldigen und Geschenke darzubringen.

(Text: Claudia Mayer-Lindner)