Stellungnahmen
01.03.2017
09:56
Der Sachausschuss Land im Diözesanrat Augsburg hat das vom „Verein Soziale Gemeinden im Unterallgäu e. V.“ erarbeitete Thema „Netzwerke – Kommune – Kirche – Gesellschaft“ zur Förderung interaktiver Pastoral- und Kommunalentwicklung im ländlichen Raum aufgegriffen. Dazu wurden in fast allen Dekanaten der Diözese Augsburg zwischen Oktober 2015 und Februar 2017 Auftaktveranstaltungen mit Vertretern von Pfarreien und Gemeinden durchgeführt. Deren Ziel war es, die kirchlichen, kommunalen und gesellschaftlichen Veränderungen und Wechselwirkungen wahrzunehmen, notwendige Handlungsoptionen zu erarbeiten und umzusetzen.
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16.03.2016
15:45
Mit großer Sorge verfolgt der Diözesanrat Äußerungen in den Medien über das drohende Ende der Europäischen Union und die weitgehende Gleichgültigkeit ihrer Bürger. Mit großer Sorge nehmen wir wahr, dass nationale und teilweise auch nationalistische Kräfte in unseren Nachbarländern, aber auch bei uns erstarken und mittelbar die Politik nicht unwesentlich mitbestimmen. Eine europafeindliche Einstellung nimmt zu. Gegen Flüchtlinge tritt eine nationalistische Front auf. Mit großer Sorge sehen wir, wie Grenzen innerhalb der Europäischen Union mit hohen Zäunen und Stacheldraht gesichert werden; Hindernisse für Flüchtlinge, aber auch für uns selbst und den europäischen Warenverkehr.
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31.10.2015
15:55
Anfang November 2015 wird der Deutsche Bundestag ein Gesetz zum assistierten Suizid verabschieden. Sollte wie erwartet der organisierte bzw. kommerzialisierte assistierte Suizid verboten werden, findet dies die volle Unterstützung des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Augsburg (vgl. Erklärung des Vorstandes vom März 2015). Sterben ist als Teil menschlichen Lebens ein Stück humaner Kultur. Vor dem Hintergrund der christlichen Prägung unseres Landes formuliert der Diözesanrat Grundsätze, die dem Einzelnen, der Gesellschaft und dem Staat helfen mögen, allen Menschen in Deutschland ein menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen.
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12.10.2015
16:22
Angesichts der tiefgreifenden Veränderungen im Zusammenleben der Menschen im ländlichen Raum startet der Sachausschuss „Land“ im Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg eine Aktion zur besseren Vernetzung von Kirche und Kommune. Hildegard Schütz, Vorsitzende des Diözesanrates und Staatsminister a. D. Josef Miller, Leiter des Sachausschusses Land, werden dazu von dieser Woche an Auftaktveranstaltungen in allen Dekanaten der Diözese Augsburg durchführen. Eingeladen werden Vertreter der Pfarreien und politischen Gemeinden. „Das übergeordnete Ziel des Projektes ist für uns der Erhalt und die Weiterentwicklung von lebendigen sozialen Dorfgemeinschaften und sozialen Gemeinden im ländlichen Raum“, erklärt Hildegard Schütz.
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12.10.2015
13:31
Angesichts der tiefgreifenden Veränderungen im Zusammenleben der Menschen im ländlichen Raum startet der Sachausschuss „Land“ im Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg eine Aktion zur besseren Vernetzung von Kirche und Kommune. Hildegard Schütz, Vorsitzende des Diözesanrates und Staatsminister a. D. Josef Miller, Leiter des Sachausschusses Land, werden dazu von dieser Woche an Auftaktveranstaltungen in allen Dekanaten der Diözese Augsburg durchführen. Eingeladen werden Vertreter der Pfarreien und politischen Gemeinden. „Das übergeordnete Ziel des Projektes ist für uns der Erhalt und die Weiterentwicklung von lebendigen sozialen Dorfgemeinschaften und sozialen Gemeinden im ländlichen Raum“, erklärt Hildegard Schütz.
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31.03.2015
15:40
Seit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe im Januar 2014 angekündigt hat, sich für ein Verbot geschäftsmäßiger Hilfe zur Selbsttötung einzusetzen, wird in Deutschland über den Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden diskutiert. Im Herbst 2015 soll ein Gesetz verabschiedet werden, das den sogenannten „assistierten Suizid“ regelt. Der „assistierte Suizid“ oder die „Beihilfe zur Selbsttötung“ bedeutet, dass ein anderer dem Sterbewilligen ein unmittelbar tödlich wirkendes Mittel zur Verfügung stellt. Der Suizidant setzt das Mittel selbst ein und ist in jeder Phase Herr des Verfahrens. Bislang ist weder der Suizidversuch noch die Beihilfe zum Suizid strafbar. Der Vorstand des Diözesanrats erklärt:
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02.12.2014
11:27
Der Vorstand des Diözesanrats der Katholiken in der Diözese Augsburg hatte sich erst im Frühjahr mit seiner Sonntagserklärung an die Abgeordneten in Land und Bund gewendet. Daher begrüßt der Vorsitzende die neuerliche Klarstellung eines Bundesgerichts, die schrittweise Aufweichung des sonntäglichen Arbeitsverbots zu stoppen. Auch eine neu entstandene Diskussion um den Ladenschluss beschäftigte das Gremium.
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15.03.2014
17:15
Der Anteil älterer Menschen in unseren Pfarrgemeinden wird in den nächsten Jahrzehnten deutlich zunehmen. Diese demographische Entwicklung ist eine große Herausforderung. Kommunen beginnen sich darauf einzustellen. Traditionell haben die Kirchen hier ein breites soziales und seelsorgliches Angebot, aktuell aber auch ein größeres Aufgabenfeld. Heute müssen sich Seelsorger und Pfarrgemeinden auf den demographischen Wandel einstellen, soll nicht der Staat mit bezahlten Kräften alleiniger Begleiter am Lebensabend sein. Das gilt nicht nur vor Ort für die Pfarrei oder Pfarreiengemeinschaft, sondern auch für die Kirche insgesamt.
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10.03.2014
11:32
Augsburg/Brüssel. „Die hohen europäischen Standards bei Lebensmitteln müssen unbedingt eingehalten werden.“ Diesen Appell richtet der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg an die Verhandlungsführer, die in der vierten Verhandlungswoche in Brüssel über ein „Transatlantisches Freihandels- und Investitionsabkommen“ zwischen der USA und der Europäischen Union (EU) beraten. Der Diözesanrat begrüßt das Vorhaben beider Partner zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit, nachhaltigen Steigerung der Wirtschaftskraft sowie zur Sicherung bestehender und Bereitstellung neuer Arbeitsplätze. Faire Handelsbedingungen seien eine wichtige Voraussetzung für eine verantwortungsvolle, verlässliche und partnerschaftliche Zusammenarbeit weltweit. Die hohen europäischen Erzeugungs- und Verbraucherstandards bei Lebensmitteln dürften darunter jedoch nicht leiden.
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15.01.2014
15:34
Die EU und die USA wollen die größte Freihandelszone der Welt schaffen. Die Grundlage dazu soll das „Transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen“ sein. Dieses ehrgeizige Vorhaben beider Partner zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit, nachhaltigen Steigerung ihrer Wirtschaftskraft und vor allem zur Sicherung der alten und der Schaffung neuer Arbeitsplätze ist im Grundsatz zu begrüßen. Faire Handelsbedingungen sind eine wichtige Voraussetzung für eine verantwortungsvolle, verlässliche und partnerschaftliche Zusammenarbeit weltweit. So positiv dieses Ziel für die Vereinigten Staaten von Amerika und den Ländern der Europäischen Union auch ist, so dürfen darunter aber die hohen Erzeugungs- und Verbraucherstandards bei Lebensmitteln nicht leiden.
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