Stellungnahmen
26.11.2013
16:52
Der Mensch braucht Auszeiten, eine Gesellschaft braucht Pausen für ihr Funktionieren. Kontinuierliche Atemlosigkeit prägt aktuell unsere Gesellschaft – aus dem Miteinander ist ein Nebeneinander geworden. Zahlreiche neue Krankheitsbilder (Burnout, Mobbing, Depression, etc.) sind ernsthafte Anzeichen dafür, dass gesellschaftlich etwas aus den Fugen geraten ist. Daher ist es dringend geboten, das Ziel der Entschleunigung zu leben. Der freie Sonntag schützt den Menschen. Sonn- und Feiertage sind „als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung“ (Grundgesetz Art. 140) besonders geschützt. Daher kommt es wieder weit stärker darauf an, die sonntäglichen Arbeiten auf ihre Notwendigkeit hin zu überprüfen. Tatsächlich jedoch haben wir immer wieder neue Versuche interessierter Kreise,
am Sonntag die Produktion laufen zu lassen,
am Sonntag Geschäfte zu öffnen.
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13.04.2013
12:56
Ausgehend von den Impulsen des Gesprächsprozesses der Deutschen Bistümer am 14./15. September 2012 in Hannover, bei dem auch Augsburger Delegierte vertreten waren, hat die Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrates des Bistums Augsburg am 13. April 2013, über die Frage einer gelebten Diakonie in der Kirche beraten. Der Absicht entsprechend, in den einzelnen Bistümern einen „Bauplan für einen Weg der Zivilisation der Liebe“ über die Dekanate bis in die Pfarrgemeinden hinein in den Blick zu nehmen, haben sich die Augsburger Diözesanräte unter dem Motto „Dienende Kirche - den Menschen nahe sein“ mit der Not der Menschen heute beschäftigt. Der Diözesanrat stellte positiv fest, welche Bereicherung soziales Engagement für das Leben einer Pfarrgemeinde sein kann.
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12.04.2013
19:51
Begleitend zur Überarbeitung der Rätesatzungen erarbeitet der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg mit dem Institut für Neuevangelisierung und Gemeindepastoral sowie mit der Abteilung Gemeindeentwicklung ein Rahmenkonzept zur Fortbildung und Begleitung von Räten im Bistum. Das Rahmenprogramm ist geeignet zur Information, Praxisbegleitung, Vertiefung, Auffrischung und Neuorientierung oder auch zur Vorbereitung für potentielle Pfarrgemeinderäte.
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12.04.2013
19:31
Der Diözesanrat der Diözese Augsburg wendet sich gegen die in den letzten Jahren erheblich gestiegenen Rüstungsexporte aus Deutschland. „Nach Einschätzung des schwedischen Friedensforschungsinstituts SIPRI sind die deutschen Rüstungsexporte zwischen 2006 und 2010 um 96 Prozent gegenüber dem Zeitraum zwischen 2001 und 2005 gestiegen.“ (Rüstungsexportbericht der GKKE 2011, S. 7)
Der Diözesanrat sieht insbesondere in der Lieferung von Rüstungsgütern in politische Spannungsgebiete und an Regime, die Menschrechte grob verletzen und gewaltsam gegen Oppositionsbewegungen im eigenen Land und in Nachbarländern vorgehen, eine Störung des friedlichen Zusammenlebens der Völker und damit einen Verstoß gegen die im Grundgesetz verankerte Friedenspflicht (Art. 26,1).
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Der Diözesanrat sieht insbesondere in der Lieferung von Rüstungsgütern in politische Spannungsgebiete und an Regime, die Menschrechte grob verletzen und gewaltsam gegen Oppositionsbewegungen im eigenen Land und in Nachbarländern vorgehen, eine Störung des friedlichen Zusammenlebens der Völker und damit einen Verstoß gegen die im Grundgesetz verankerte Friedenspflicht (Art. 26,1).
10.01.2013
13:14
Wir bedauern, dass durch die Kündigung des vom Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) und dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) im Juli 2011 geschlossenen Vertrag in der Öffentlichkeit das Bild einer Kirche entstanden, die letztlich doch nicht an einer umfassenden Aufklärung der Fälle sexuellen Missbrauchs interessiert ist oder nur an einer Auftragsarbeit, die die skandalösen Vorfälle in möglichst mildem Licht erscheinen lässt. Dafür gibt es keine Anhaltspunkte.
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10.01.2013
11:49
Wir bedauern, dass durch die Kündigung des vom Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) und dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) im Juli 2011 geschlossenen Vertrag in der Öffentlichkeit das Bild einer Kirche entstanden, die letztlich doch nicht an einer umfassenden Aufklärung der Fälle sexuellen Missbrauchs interessiert ist oder nur an einer Auftragsarbeit, die die skandalösen Vorfälle in möglichst mildem Licht erscheinen lässt. Dafür gibt es keine Anhaltspunkte.
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21.06.2012
11:54
Helmut Mangold, der Vorsitzende des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Augsburg, hat sich gegen Pläne ausgesprochen, das Tanzverbot an "Stillen Tagen" in Bayern zu lockern und auf 2 Uhr morgens zu verschieben. Die Festlegung auf einen solchen Zeitpunkt ist nicht nachvollziehbar zu begründen.
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23.04.2012
12:18
In der Diskussion um die pastorale Neuordnung hat sich Bischof Konrad Zdarsa dafür ausgesprochen, die Schritte zeitlich zu entzerren. Er versicherte, dass er die Sorgen der Gläubigen ernst nehme und dass es immer darum gehen müsse, auf dem Gewachsenen und Bewährten aufzubauen. Das bedeutet nicht, erworbene Besitzstände zu bewahren. Eine echte Reform kann nur in einer Neuevangelisierung bestehen. Sich darum redlich zu bemühen, sei gemeinsame Verpflichtung.
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23.04.2012
12:18
Am zweiten Tag ihrer Frühjahrs-Vollversammlung haben sich die Mitglieder des Diözesanrates mit der Bedeutung des Zweiten Vatikanischen Konzils auseinander gesetzt. Unter Leitung von Karin Wendlinger vom Bayerischen Rundfunk diskutierten Prof. Hans Maier, München, Prof. Dr. Gerda Riedl, Hauptabteilungsleiterin bei der Diözese Augsburg, und Prälat Dr. Gerhard Bauer, Fokolar-Bewegung Ottmaring.
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07.12.2011
16:47
Die Erwerbsarbeit befindet sich in einer Krise. Befristete und geringfügige Arbeitsverhältnisse oder gar Leiharbeit prägen zunehmend die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. Die abhängige Beschäftigung ist im Umbruch begriffen, an ihr hängt jedoch eine Vielzahl von wesentlichen Faktoren. So gibt sie den Beschäftigten Identität, sichert den Betroffenen ein hinreichendes Auskommen und stellt die Finanzierungsbasis der Sozialversicherungssysteme dar. Gute Arbeit, die neben einem Existenz sichernden Lohn auch Mitbestimmung, soziale Absicherung und eine förderliche Arbeitsatmosphäre umfasst, nimmt ab.
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