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Stellungnahmen

28.01.2022 07:17 Der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg spricht sich für den uneingeschränkten Erhalt des Verbotes, für Abtreibungen zu werben, aus. Das höchste Laiengremium der Diözese betont, dass der § 219a des Strafgesetzbuches ein unverzichtbares Element der gesetzlichen Regelung zum Schwangerschaftsabbruch und damit zum Schutz des ungeborenen Lebens sei.
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14.01.2021 11:19 Kein Jahr nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts gegen das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung (§ 217 StGB) erklären drei evangelische Theologen, darunter der Präsident der Diakonie, Ulrich Lilie, kirchliche Einrichtungen hätten „abgesicherte Möglichkeiten eines assistierten Suizids in den eigenen Häusern anzubieten oder zumindest zuzulassen und zu begleiten.“ (FAZ vom 11.1.2021) Der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg widerspricht entschieden dieser Forderung.
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26.02.2020 12:09 Mit Entsetzen und großer Besorgnis betrachte ich nicht nur die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung (§ 217 StGB) für verfassungswidrig zu erklären, sondern auch (in der Urteilsbegründung) aus der Selbstbestimmung des Einzelnen über sein Leben ein Recht auf Suizid „in jeder Phase menschlicher Existenz“ herzuleiten.
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29.01.2020 12:18 Mit großer Freude habe ich als Vorsitzende des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Augsburg die Ernennung von Diözesanadministrator Prälat Dr. Bertram Meier zum neuen Bischof von Augsburg aufgenommen. Im Namen des Diözesanrates und der Laien der Diözese Augsburg darf ich Herrn Prälat Dr. Bertram Meier von Herzen zu seiner Ernennung gratulieren und Gottes reichen Segen für sein künftiges Wirken wünschen.
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30.03.2019 18:14   „In der heutigen Situation ... möge man in Europa nicht das Bewusstsein für die Güter verlieren – als erstes von allen der Friede –, die vom Weg der Freundschaft und Annäherung der Völker in der Nachkriegszeit ausgegangen sind.“ (Papst Franziskus)
  Ende Mai sind rund 400 Millionen EU-Bürger aufgerufen, sich an der Wahl zum 9. Europäischen Parlament zu beteiligen. Die Europawahl steht diesmal im Fokus der öffentlichen Diskussion und wird als Richtungsentscheidung wahrgenommen.   Der Diözesanrat ruft die Christen und alle Wahlberechtigten im Bistumsgebiet auf, sich ihrer Verantwortung für das europäische Gemeinwohl zu stellen und durch ihre Wahlbeteiligung für die Weiterentwicklung unseres einzigartigen Friedens-, Freiheits- und Wohlstandsprojekts Sorge zu tragen.
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06.02.2019 16:20 Der Diözesanrat der Katholiken sieht das Anliegen des Volksbegehrens für die Artenvielfalt in Bayern. Wir haben uns auf unserer Frühjahrsvollversammlung 2018 selbst mit dem Thema befasst. Es steht aber in dem größeren Zusammenhang des Erhalts unserer Lebensgrundlagen, das heißt der Schonung der Ressourcen und dem Erhalt natürlicher Lebensräume, der Bewahrung der Schöpfung. Die Bewahrung der Schöpfung geht weit über die Rettung der Bienen hinaus und erfordert eine differenzierte und ganzheitliche Betrachtung: Einzelprobleme sind ebenso in den Blick zu nehmen wie unser gesamtes Konsum- und Wirtschaftsverhalten und seine weltweiten Konsequenzen.
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09.03.2018 12:40 Einen herben Rückschlag für das Lebensrecht sieht Diözesanratsvorsitzende Hildegard Schütz in aktuellen politischen und juristischen Entwicklungen: „Ausgerechnet jetzt, wo wir davon alarmiert sein sollten, dass die Abtreibungszahlen steigen, kippt die Koalition das Werbeverbot für Abtreibungen. Die Union tut sich keinen Gefallen, das grundgesetzlich verbürgte ‚Recht auf Leben‘ zusammen mit dem letzten Rest ihres christlichen Profils zu opfern. Für einen vorauseilenden Gehorsam gegenüber Rot-Rot-Grün gibt es nicht den geringsten Grund.“ Auch der Leiter des Kommissariats der Deutschen Bischöfe, Karl Jüsten, hat den Fraktionsdeal beim Paragraphen 219a einen „herben Rückschlag für den Schutz des ungeborenen Lebens“ genannt.
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28.10.2017 21:14   SITUATION Die Freiheit des Glaubens und der Religionsausübung ist in unserem Grundgesetz gesichert. Als Menschenrecht beansprucht die Religionsfreiheit internationale Anerkennung. In vielen Teilen der Welt ist dieses Menschenrecht keine Selbstverständlichkeit. Geradezu existenzbedrohend wirkt sich der gewalttätige Islamismus auf das Christentum im Nahen Osten aus. Aber auch andere Glaubensgemeinschaften sind von Verfolgung bedroht, wie Muslime in Myanmar und Jesiden im Nahen Osten. Die Lage verfolgter religiöser Minderheiten ist teilweise dramatisch und erfordert unseren Einsatz. APPELL
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28.06.2017 17:49 Der Diözesanrat der Diözese Augsburg wendet sich gegen die Veränderung des Ehebegriffs durch die Einführung der sog. „Ehe für alle“. Mit Sorge sehen wir insbesondere das Aufgeben der bislang klaren Position der Unionsparteien sowie die Ausweitung des Adoptionsrechts.  Nachdem Bundeskanzlerin und CDU-Bundesvorsitzende Angela Merkel erklärt hat, die Entscheidung für oder gegen die „Ehe für alle“ bei einer Abstimmung im Bundestag freizustellen, ist die kategorische Absage der Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Zivilehe durch die Unionsparteien erledigt.  Der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg erklärt dazu:
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18.03.2017 17:40 Christen sind aufgerufen, ihren Glauben nicht nur privat zu leben, sondern ihn auch öffentlich in die Diskussionen einzubringen. Die Entwicklungen in verschiedenen Ländern, aber auch bei uns in Deutschland zeigen, dass bisherige Selbstverständlichkeiten der Werteordnung wie der Zusammenarbeit auf demokratischer Grundlage nicht mehr in jedem Fall gewährleistet sind. Wir treten als Christen für universale Werte wie Menschenwürde, Lebensschutz, Gleichheit, Freiheit und Solidarität, Subsidiarität und soziale Gerechtigkeit, Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit, Schutz von Ehe und Familie, Friede und Bewahrung der Schöpfung sowie Anstand und Respekt im Umgang miteinander ein. Dabei gilt es auch der Verrohung der Sprache im Internet entgegenzuwirken. Unsere freiheitliche demokratische Ordnung bedarf zur Sicherung ihrer Unantastbarkeit eines eindeutigen und starken Votums der Bürger. Es bedeutet Mut, die Folgen der Freiheit in der Komplexität der modernen Gesellschaften auszuhalten und sie gegen Demagogen und Vereinfacher zu verteidigen. Der Propaganda mit Freund-Feind-Denken muss ebenso entgegengewirkt werden wie der Versuchung des Nationalismus.
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