Stellungnahmen
26.10.2011
17:06
Mit der Verleihung des Augsburger Friedenspreises an das Oberhaupt der Koptisch-Orthodoxen Kirche, Papst Shenouda III., hat Augsburg eine sehr gute Wahl getroffen. Gerade in einer Zeit, in der die koptischen Christen in Ägypten im Zusammenhang mit den nordafrikanischen Befreiungsbewegungen und unter dem ägyptischen Übergangsrat verstärkt unter Druck geraten und verfolgt werden, ist dies ein Zeichen der Verbundenheit. Ein solches Zeichen der Solidarität trägt sicherlich zur Stärkung der Kopten bei, die vielfältigen Diskriminierungen ausgesetzt sind.
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21.03.2011
13:46
In einer fast einstimmig angenommenen Entscheidung hat gestern die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte den Antrag einer italienischen Mutter und ihrer beiden volljährigen Söhne zurückgewiesen, in dem das Anbringen eines Kreuzes in einem Klassenzimmer als Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention bezeichnet wurde.
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26.01.2011
13:56
Prekäre Arbeitsverhältnisse können durch Bildung vermieden werden. Prof. Dr. Georg Barfuß, MdL vertrat diese Überzeugung vor dem Sachausschuss „Arbeitswelt, Wirtschaft, Soziales und Umwelt““ des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Augsburg. Fairen Wettbewerb und niedrige Inflationsraten nannte Prof. Barfuß als weitere Voraussetzungen, um der sozial höchst problematischen Entwicklung entgegenzuwirken.
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13.01.2011
09:06
Fortschritt scheint für die SPD darin zu bestehen, die Grundlage unserer Gesellschaft, die klassische Familie, zu demontieren. In ihrem Entwurf für ein Fortschrittsprogramm, das sie bei ihrer Vorstandsklausur in Potsdam einstimmig verabschiedet hat, gibt sie der „klassischen Ein-Personen-Versorger-Ehe“ durch Abschaffung des Ehegattensplittings wirtschaftlich den Todesstoß.
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02.11.2010
10:42
Tief betroffen hat der Vorsitzende des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Augsburg, Helmut Mangold, auf die Tötung von syrisch-katholischen Christen in ihrer Kirche in Bagdad reagiert. „Politisch wird jetzt verstärkt die Frage nach Autonomiegebieten für die Christen im Irak zu diskutieren sein“, fordert Helmut Mangold als Konsequenz aus diesem Blutbad.
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30.10.2010
13:08
Im Irak sind seit 2003 durch Anschläge fast 2.000 Christen getötet worden. Unter dem Regime von Saddam Hussein waren die Christen relativ sicher und gehörten teilweise der Elite des Systems an, nun werden sie für den Niedergang des Landes verantwortlich gemacht, verfolgt und getötet. Viele der schätzungsweise 1,2 Millionen Christen haben sich unter diesen unerträglichen Umständen zur Flucht entschlossen.
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14.10.2010
10:43
Mit großer Sorge hat der Diözesanrat der Katholiken in der Diözese Augsburg Berichte zur Kenntnis genommen, dass es in der FDP Pläne gibt, die Präimplantationsdiagnostik (PID), die bisher in Deutschland verboten ist, freizugeben. Die Überlegungen gehen offenbar so weit, ganz auf die Festlegung von Bedingungen zu verzichten, wann PID angewandt werden darf. Ebenso ist bekannt geworden, dass es auch in der CDU Stimmen gibt, die nicht mehr zum Verbot der PID stehen, sondern die PID in festgelegten Grenzen erlauben wollen.
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28.07.2010
10:43
Mit großer Sorge betrachtet der Diözesanrat die Entwicklungen in der Arbeitswelt von heute. Um den Firmen weitgehende Flexibilität zu ermöglichen, werden die Beschäftigten immer häufiger in unsichere, prekäre Arbeitsverhältnisse gedrängt.
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19.07.2010
10:48
Konfessioneller Religionsunterricht
Religionsunterricht in der Schule ist legitimiert durch das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, das ihn als „ordentliches Lehrfach“ (GG Art. 7 Abs.3) im Schulwesen vorsieht. Als solches partizipiert der Religionsunterricht am Bildungsauftrag der Schule. Das Schul- und Bildungswesen ist im Wesentlichen durch die jeweiligen Landesverfassungen mit ihren Schulzielbestimmungen geregelt — hier also durch die Verfassung des Freistaates Bayern. Sie bestimmt als oberste Bildungsziele „Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft und Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt.“ (Art. 131 Abs. 2).
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Religionsunterricht in der Schule ist legitimiert durch das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, das ihn als „ordentliches Lehrfach“ (GG Art. 7 Abs.3) im Schulwesen vorsieht. Als solches partizipiert der Religionsunterricht am Bildungsauftrag der Schule. Das Schul- und Bildungswesen ist im Wesentlichen durch die jeweiligen Landesverfassungen mit ihren Schulzielbestimmungen geregelt — hier also durch die Verfassung des Freistaates Bayern. Sie bestimmt als oberste Bildungsziele „Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft und Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt.“ (Art. 131 Abs. 2).
17.05.2010
10:53
Der Tafelarbeit in Deutschland kommt eine immer größere Bedeutung zu. Bundesweit gibt es inzwischen über 850 Tafelprojekte und -initiativen, die sich im Bundesverband der Tafeln zusammengeschlossen haben, davon allein in Bayern mehr als 150 (!).
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