Predigten/Vorträge

12.07.2010 14:21 Die beiden Vertreter der katholischen Kirche im Deutschen Ethikrat, der Augsburger Weihbischof Anton Losinger und der Freiburger Moraltheologe Eberhard Schockenhoff, haben das Urteil des 5. Strafsenates des Bundesgerichtshofes zur Präimplantationsdiagnostik scharf kritisiert. Das Urteil erleichtere eine Fehlentwicklung der modernen Fortpflanzungsmedizin, weil es eine Selektion unter den künstlich erzeugten Embryonen erlaube.
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07.07.2010 14:13 Die biomedizinische Forschung macht rasante Fortschritte. Als unverzichtbares Hilfsmittel gelten Biobanken. Noch ist die Forschung mit Sammlungen aus Biobanken ein nahezu rechtsfreier Raum. In seiner jüngsten Stellungnahme drängt der Deutsche Ethikrat deshalb auf eine verbindliche gesetzliche Regelung und breite Aufklärung. Im Interview mit der Katholischen SonntagsZeitung diskutierten der Augsburger Weihbischof Anton Losinger und der Freiburger Moraltheologe Professor Eberhard Schockenhoff Chancen und Risiken der Biobanken.
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29.03.2010 14:02 Bayern ist eine sakral geprägte Landschaft. Klöster, Kirchen und Kapellen, Marterl und Flurkreuze sowie Kalvarienberge und Kreuzwege bestimmen das Bild. Nicht nur zu Beginn der Karwoche haben Kreuzwege einen starken Symbolcharakter, als Sinnbild der Via Dolorosa in Jerusalem. Es gilt, das Kreuz an- und auf sich zu nehmen, das Kreuz zu tragen, auch in der modernen hektischen Zeit.
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04.02.2010 11:28 Jeden ehrlichen steuerzahlenden Bürger ergreift zu Recht die kalte Wut, wenn andere ihre Einkünfte mit zweifelhafter Intelligenz und krimineller Energie am Fiskus vorbei – illegal und asozial - in Steueroasen in der Schweiz oder in Liechtenstein parken. Nur im ungünstigsten „unglücklichsten“ Fall landen sie auf DVDs, die nun von einem cleveren Datendieb dem Rechtsstaat für Millionen unter der Hand angeboten werden. Soll der Rechtstaat kaufen?
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11.12.2009 11:42 Der Augsburger Weihbischof Anton Losinger, Mitglied des Deutschen Ethikrates, hat mit einer Gruppe von sechs Mitunterzeichnern gegen die Ablehnung von Babyklappen und anonymen Geburten ein Sondervotum eingelegt. Die Katholische SonntagsZeitung sprach mit ihm über die Bedeutung solcher Klappen für Mütter in Not, das Recht des Kindes auf Identität und Leben sowie die sozialen und politischen Folgen der Debatte.
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01.07.2009 12:23 Der Jahreswechsel findet dieses Jahr für manchen Bundesbürger in besorgter Atmosphäre statt. Es sind nach einer Phase robusten Konjunkturaufschwungs spürbare Zukunftssorgen, welche vor allem seit der globalen Finanzkrise die Menschen in unserem Lande bewegen.
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19.06.2009 13:11 Nach jahrelangem Streit hat der Bundestag eine gesetzliche Grundlage für Patientenverfügungen beschlossen. Die Deutsche Bischofskonferenz kritisiert die Regelung. Prälat Karl Jüsten und der Augsburger Weihbischof Anton Losinger erklären im domradio-Interview, warum.
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03.06.2009 13:27 Vor allem der klinischen Seelsorge durch die Kirchen, etwa der Hospizbewegung, ist es zu verdanken, dass eine „Grauzone“ öffentlich geworden ist: die Grauzone zwischen Leben und Sterben, zwischen Fürsorge und Selbstbestimmung. Der Augsburger Weihbischof Anton Losinger, als Mitglied des nationalen Ethikrates vielfach mit dem Thema beschäftigt, hat nun in einem Schreiben an Nuntius Jean-Claude Périsset und Robert Zollitsch, den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, die katholische Position zu den unterschiedlichen Standpunkten im Bundestag erläutert.
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15.04.2009 11:43 Die Würde des Menschen und die Zukunft des Sozialstaates Die Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft in der Bundesrepublik ruht auf einem Menschenbild. Alfred Müller-Armack, einer der bedeutendsten geistigen Gründungsväter dieser Konzeption der Wirtschafts- und Sozialordnung für die Bundesrepublik Deutschland, brachte es auf den berühmten Nenner: die soziale Marktwirtschaft ist die Konzeption einer Wirtschaftsordnung, der es gelingt, die Idee der Freiheit auf dem Markt mit der Forderung nach sozialer Gerechtigkeit zu verbinden.
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07.04.2009 12:01 Karl Rahner gehört ohne Zweifel zu den bleibenden Gestalten der Theologie dieses Jahrhunderts, sein theologisches Werk zu den beeindruckendsten Entwürfen der zeitgenössischen Epoche. Die Gründe für die Hochschätzung von Werk und Person liegen auf der Hand: Da ist ein Philosoph und Theologe, dessen seelsorgliche Leidenschaft für die konkreten Sorgen und Fragen der Menschen ebenso überrascht, wie der Ideenreichtum und die Brillanz seiner wissenschaftlichen Arbeit fasziniert.
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