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Thema "Flüchtlinge"

Engagiert und sehr aufschlussreich zeigten sich die Teilnehmer der Podiumsdiskussion (v.li.n.re.): Ulrich Müller (1. Bürgermeister von Wittislingen), Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg, Otto Kocherscheidt (Diözesanrat), Ministerialdirektor Dr. Markus Gruber (Bayerisches Sozialministerium), Karl Michael Scheufele (Regierungspräsident von Schwaben). Foto: Caritas
20.04.2015 10:30

Augsburg (pca). Wann immer beschlossen wird, ein Gebäude in einem Dorf oder einer Stadt in eine Unterkunft für Asylbewerber umzuwandeln, gibt es Unmut und entstehen Ängste. Dass der Strom von Flüchtlingen und Asylbewerbern nicht abnimmt fördert die Bedenken. Der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg hat nun mit seiner Vollversammlung dazu ein klares Signal gesetzt. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wurde festgestellt, dass nur eine sachliche und differenzierte Auseinandersetzung dazu beitragen könne, die Herausforderungen in guter Art und Weise zu bewältigen. Dazu gehöre eine klarere Darstellung der Gesamtproblematik, die Bereitschaft, die Probleme konkret anzupacken, hohes ehrenamtliches Engagement und die Bereitschaft, die Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern auch als eine Bringschuld der einheimischen Bevölkerung zu verstehen. Zudem dürfe man die einheimischen sozialen Probleme nicht aus dem Blick verlieren. Den vollständigen Bericht zur Podiumsdiskussion finden Sie direkt auf den Seiten des Diözesanrats.