Vorbildliche Initiativen in der Flüchtlings- und Asylarbeit bekannt machen, Engagement anerkennen und Menschen dazu anregen, in ähnlicher Weise aktiv zu werden. Das war das Ziel eines Förderpreises, den die Stiftung "Solidarisches Landvolk" der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) in der Diözese Augsburg am vergangenen Wochenende in der Landvolkshochschule Wies verliehen hat. Insgesamt wurden 21 Bewerbungen eingereicht, die ausnahmslos durch das hohe Engagement vieler Ehrenamtlicher, die große Qualität der Arbeit sowie den Respekt und die Wertschätzung gegenüber den Menschen aus der Einen Welt gekennzeichnet sind. Mit einem Preis von 500 Euro besonders gewürdigt wurden drei Initiativen: der "Unterstützerkreis Asyl im Oberland" in Weilheim, das "Netzwerk Asyl" in Wittislingen und die "Interessengemeinschaft Migration" in Fellheim. Zudem entschied der Stiftungsrat als Ausdruck der besonderen Wertschätzung, alle eingereichten Projekte, die den Vorgaben entsprachen, mit einem Betrag von jeweils 100 Euro zu fördern. Mehr zur Preisverleihung sowie eine "Landkarte der Solidarität" finden Sie auf den KLB-Seiten.
Solidarität
Vorbildlich: Die "Interessengemeinschaft Migration" in Fellheim, deren Sprecherin Margarita Böckeler die Urkunde in Empfang genommen hat. (Foto: KLB)