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Beitrag des Bistumsarchivs im Neuburger Magazin „Mit der Zeyt“

01.06.2026 09:00

Vor kurzem ist mit der Nummer 1/2026 die bereits dritte Ausgabe von „Mit der Zeyt“ erschienen. Das erst seit letztem Jahr bestehende Magazin wird vom Historischen Verein Neuburg an der Donau e.V. herausgegeben und befasst sich mit der Geschichte der oberbayerischen Stadt Neuburg an der Donau. Derzeit erscheint es zweimal im Jahr in einer Auflage von jeweils 1.500 Stück.

Der Artikel mit einer kleinen Auswahl von Pettmesser’schen Zeichnungen.

Im Gegensatz zum Neuburger Kollektaneenblatt, der Jahresschrift des Historischen Vereins, die seit 1835 herausgegeben wird, setzt die neue Veröffentlichung darauf, ein breiteres Publikum anzusprechen.

Für die derzeit vorliegende Ausgabe konnte das Archiv des Bistums Augsburg einen doppelseitigen Artikel beisteuern, nachdem Neuburg und seine Umgebung zu den altbayerischen Gebieten des Bistums Augsburg in dessen Nordosten gehören. Der Beitrag behandelte zwar kein Thema zur Stadtgeschichte, dafür aber eines aus dem ländlichen Umfeld.

Konkret handelt es von zwei Tagebücher des in Nähermittenhausen (Gemeinde Ehekirchen) lebenden Bauern Andreas Pettmesser (1835-1918), der auch Bürgermeister der Gemeinde Fernmittenhausen sowie Mitglied im Historischen Verein Neuburg war. Von 1862-1880 und 1898-1902 hatte er dort verschiedene Dinge aus seinem bäuerlichen Alltag schriftlich festgehalten. Die beiden Werke bestechen vor allem dadurch, dass Pettmesser sie mit einer Reihe von Illustrationen versehen hat – von einfachen Symbolen bis hin zu ganzseitigen Bildern. Sie wurden erst letztes Jahr durch die Verzeichnung des Pfarrarchivs Hollenbach wiederentdeckt.

Über die beiden Werke ist bereits 2025 auf der Homepage des Bistumsarchivs sowie in der Druck- sowie Onlineausgabe der Katholischen SonntagsZeitung berichtet worden. Zudem waren sie am 8. März 2026 im Rahmen einer kleinen Ausstellung zu sehen gewesen, nachdem sich das Archiv am diesjährigen Tag der Archive mit dem Motto „Alte Heimat, neue Heimat“ beteiligt hatte. Die Ausstellung kann nach wie vor von Besuchern des Archivs besichtigt werden.

Das Magazin liegt an verschiedenen Orten im Stadtgebiet aus. Im Netz verfügbar wird es erst nach dem Erscheinen der nächsten Ausgabe sein. Bisher sind die ersten beiden Ausgaben als PDF verfügbar.