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01.01.2016 20:00

Beim Neujahrstreffen der Pfarreigremien im Pfarrheim dankte Pfarrer Gerhard Krammer und Andreas Reiman allen Helfern und Unterstützern für ihren Einsatz im abgelaufenen Jahr.

Da seit dem Amtsantritt von Pfarrer Krammer schon 100 Tage vergangen waren, ließ es sich "Reservemesmer" Franz Schenk nicht nehmen, seine Gedanken dazu in Reimform zum Besten zu geben (->mehr).

100 Tage Gerhard Krammer

Riesengroß war einst das Pfarreien-Gejammer

Zum verstummen brachte es Gerhard Krammer

Als er am 15. 9. seinen Dienst antrat hier

Zerriss es uns alle vor Freude schier

Endlich wieder ein eigner geistlicher Herr

Am 21. Dez. war‘s genau 100 Tage her

Nun erstrahlen die Pfarreien in vollem Glanz

Wie bei den Politikern, zieh‘ I kurz Bilanz

Wie gesagt, Freude herrscht bei der Christenschar

Ganz wenig Unzufriedene, des ist ja klar

Diese tat seine laute Stimme etwas stör‘n

Doch Schwerhörige tun jetzt freudig hör‘n

Die göttliche Botschaft und Predigt wieder

Und werden mitgerissen beim Gesang der Lieder

Bei seinen Predigten tut er‘s Evangelium untermauern

Welche meist weniger als 12 Minuten dauern

Den Messnern ist er gar net z’wider

Die Organisten möchten gern, das die Lieder

Etwas schwungvoller von ihm g’sunga wer’n

A kloane Bitt‘ nur – aber koa Verschwör’n

Der Ministranten hat er wirklich g’nua

De san willig und ge’m meist a Ruah‘

Doch manche muaß er zu Andacht anhoiten

Und bei der Wandlung dürfen‘s dreimal läuten

Bei den Kommunionkindern hält er Unterricht

Und er nimmt sehr ernst die Seelsorg‘ Pflicht

Geändert hat er bisher ja noch net vui‘

Und I hab, ganz ehrlich, scho‘ des G’fuih‘

Der er sich hier wohlfühlt ganz ringsum

Denn an Kritik, verhält er sich stumm

Versuchen wir zukünftig keinen Grund dazu zu geben

Und wünschen ihm ein gesundes, langes Leben

Vielleicht sollte er des Rauchen lassen

Und sich dem Geistlichen Rat Hihler anpassen

Statt der Zigaretten vielleicht a‘ Pris‘

Wobei dies ihm selber überlassen is‘

Ich möchte ihm des Rauchen net ganz vermiesen

Er kann ja zwischendurch a‘ Pfeif‘ genießen

Dann bräuchte er gar nix berei’n

Und a‘ des Lüngerl tät sich frei’n

Frei’n tät mir uns, ohne zu übertreiben

Wenn er 10.000 Tage würde bleiben

Gute 27 Jahre wären dann beinand

Und wir Zwoa genga verdient in den Ruhestand

Dann hätt I wieder an Grund zu schreiben

Doch für heute lass ich’s bleiben