Beim Neujahrstreffen der Pfarreigremien im Pfarrheim dankte Pfarrer Gerhard Krammer und Andreas Reiman allen Helfern und Unterstützern für ihren Einsatz im abgelaufenen Jahr.
Da seit dem Amtsantritt von Pfarrer Krammer schon 100 Tage vergangen waren, ließ es sich "Reservemesmer" Franz Schenk nicht nehmen, seine Gedanken dazu in Reimform zum Besten zu geben (->mehr).
100 Tage Gerhard Krammer
Riesengroß war einst das Pfarreien-Gejammer
Zum verstummen brachte es Gerhard Krammer
Als er am 15. 9. seinen Dienst antrat hier
Zerriss es uns alle vor Freude schier
Endlich wieder ein eigner geistlicher Herr
Am 21. Dez. war‘s genau 100 Tage her
Nun erstrahlen die Pfarreien in vollem Glanz
Wie bei den Politikern, zieh‘ I kurz Bilanz
Wie gesagt, Freude herrscht bei der Christenschar
Ganz wenig Unzufriedene, des ist ja klar
Diese tat seine laute Stimme etwas stör‘n
Doch Schwerhörige tun jetzt freudig hör‘n
Die göttliche Botschaft und Predigt wieder
Und werden mitgerissen beim Gesang der Lieder
Bei seinen Predigten tut er‘s Evangelium untermauern
Welche meist weniger als 12 Minuten dauern
Den Messnern ist er gar net z’wider
Die Organisten möchten gern, das die Lieder
Etwas schwungvoller von ihm g’sunga wer’n
A kloane Bitt‘ nur – aber koa Verschwör’n
Der Ministranten hat er wirklich g’nua
De san willig und ge’m meist a Ruah‘
Doch manche muaß er zu Andacht anhoiten
Und bei der Wandlung dürfen‘s dreimal läuten
Bei den Kommunionkindern hält er Unterricht
Und er nimmt sehr ernst die Seelsorg‘ Pflicht
Geändert hat er bisher ja noch net vui‘
Und I hab, ganz ehrlich, scho‘ des G’fuih‘
Der er sich hier wohlfühlt ganz ringsum
Denn an Kritik, verhält er sich stumm
Versuchen wir zukünftig keinen Grund dazu zu geben
Und wünschen ihm ein gesundes, langes Leben
Vielleicht sollte er des Rauchen lassen
Und sich dem Geistlichen Rat Hihler anpassen
Statt der Zigaretten vielleicht a‘ Pris‘
Wobei dies ihm selber überlassen is‘
Ich möchte ihm des Rauchen net ganz vermiesen
Er kann ja zwischendurch a‘ Pfeif‘ genießen
Dann bräuchte er gar nix berei’n
Und a‘ des Lüngerl tät sich frei’n
Frei’n tät mir uns, ohne zu übertreiben
Wenn er 10.000 Tage würde bleiben
Gute 27 Jahre wären dann beinand
Und wir Zwoa genga verdient in den Ruhestand
Dann hätt I wieder an Grund zu schreiben
Doch für heute lass ich’s bleiben