Caritasdirektor Domkapitular Dr. Magg: „Unsere Verantwortung endet nicht bei der Rückkehrberatung hier“
Tausende von rückkehrwilligen Flüchtlingen und Migranten verlassen Jahr für Jahr ihre europäischen Gastländer und kehren freiwillig, enttäuscht oder gezwungenermaßen in ihre Heimat zurück. Rückkehr ist oft ein schmerzhafter Vorgang mit großen Herausforderungen. Augsburgs Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg sieht deshalb die Verantwortung aller Beteiligten bei einer Rückkehr nicht mit der Beratung hier in Europa beendet. „Unsere Verantwortung reicht weiter“, betonte er am Mittwoch beim Abschluss der Transnational Exchange III Conference in Augsburg. „Wir müssen eine Rückkehr in Würde ermöglichen. Wir sind auch verantwortlich dafür, dass die Rückkehrwillen zuhause einen guten Neuanfang wagen können und dass sie dabei auch nachhaltig Erfolg haben.“ In Augsburg setzten sich 70 Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichsten Organisationen in Europa damit auseinander, wie diese Rückkehr auch bei besonders schutzbedürftigen Personen gelingen kann. Ausführliche Berichte zur Transnational Exchange III Conference finden Sie auf den Seiten der Caritas Augsburg.