Bergmessen und Berggottesdienste im Freien

Herzlich Willkommen zum Mitfeiern

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Ich geh mit Dir durch dick und dünn“, wann haben Sie diesen Satz zum letzten Mal gehört? Haben Sie ihn selbst schon einmal ausgesprochen – und wurde dies dann auch von den Umständen eingefordert? Bergliebhaber wissen, dass es (über-)lebenswichtig sein kann, mit wieviel Einsatz und Erfahrung der- und diejenige ausgestattet ist, mit denen man eine gut geplante Tour verwirklicht. Man muss sich im Ernstfall aufeinander verlassen können und das gibt wiederum die Sicherheit, mit Freude und Zuversicht loszugehen.

Tatsächlich hat die umgangssprachliche Redewendung wohl auch mit der Weggefährtenschaft durch mehr oder weniger dicht bewachsene Wälder zu tun und die Begleitung auf solchen Wegen galt von alters her als Freundschaftsbeweis.– Gute Planung, bewährte und zweckdienliche Ausrüstung,entsprechende (Allwetter-)Kleidung und vor allem Schuhe, die Trittsicherheit ermöglichen, sind unabdingbar für den Wanderer in Berg und Wald. Doch kostbar und nicht mit Geld zu bezahlen ist der Freund, die Freundin an der Seite. Auch für unseren ganz persönlichen Lebensweg in den Tälern dieser Welt brauchen wir Gefährten. Denn wir sind soziale Wesen und sowohl Freude als auch Leid will geteilt werden, um wirklich erlebbar bzw. erträglich zu
sein.

Dennoch gehören Einsamkeit und das Gefühl, mutterseelenallein dazustehen, zu jenen Erfahrungen, die wohl keinem von uns erspart bleiben. Das ist der Moment, in dem der Beter des 23. Psalms seiner tief empfundenen Hoffnung Raum gibt, wenn er zu Gott spricht:
„Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil, denn Du bist bei mir!“ Ich wünsche Ihnen, dass Sie, wenn Ihnen danach zumute ist, diesen Vers getrost und vertrauensvoll nachsprechen können und erfahren dürfen, dass der, in dessen Hand wir alle geborgen sind, mit Ihnen geht. Wie es schon Pater Alfred Delp SJ bezeugt hat, der als aufrechter Christ für den Sturz des menschenverachtenden NS-Regimes eintrat und deshalb vor 75 Jahren ermordet wurde: „Die Welt ist Gottes so voll. Aus allen Poren der Dinge quillt er gleichsam uns entgegen. Und: Gottes Kraft geht alle Wege mit.“

 

Ihr 
Bischof Dr. Bertram Meier

 

Aktuelle Änderungen im Schutzkonzept

Auch in diesem, in mancher Hinsicht besonderen Jahr, laden wir Sie ein, einen Blick in die Bergmessen-Broschüre zu werfen, Gottesdienstbesuche in den Bergen zu planen und sich auf eine große Auswahl an möglichen Zielen zu freuen. Bergmessen und Gottesdienste im Freien dürfen unter Einhaltung des Schutz- und Hygienekonzeptes stattfinden.

Die Höchstteilnehmerzahl wurde auf 200 Personen erweitert. Es ist ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung besteht nur noch, solange sich die Besucher nicht an ihrem Platz befinden.

Bitte informieren Sie sich im Vorfeld beim jeweiligen Veranstalter, ob und unter welchen Voraussetzungen das ausgesuchte Angebot stattfindet.

 

Das Programm 2020 zum Download:

  

 

Aktuell entfallen folgende Bergmessen:

 

 

Sonntag, 12.07., 11:00 Uhr, Schönstatt auf'm Berg, Waltenhofen/Memhölz

Montag, 13.07., 11:00 Uhr, Hündle, Oberstaufen

Sonntag, 19.07., 11:00 Uhr, Alpe Sonthofer Hof, Sonthofen-Altstädten

Sonntag, 02.08., 11:00 Uhr, Hahnleskopf, Kaisers/Lechtal

Sonntag, 02.08., 11:00 Uhr, Drachenköpfle, Zell/Eisenberg

Samstag, 12.09. 10:30 Uhr, Imberg, Steibis

 

 

Ortsänderung

Samstag, 03.10., 14:00 Uhr Füssener Hütte, Musau, Tirol  Neu: Vilser Alm, Tirol

 

Alle Bergexerzitien bis einschließlich 31.07.2020 entfallen.

  

 

Das Domradio hat mit der Koordinatorin des Bergmessen-Programms, Christa Haberstock-Blanz, gesprochen. Hier finden Sie das Interview zum Nachhören

 

 

  

Interview Katholisch1.tv: