Aktuelles

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Mehr als frühere Generationen haben wir heute das Gefühl, einem Wandel unterworfen zu sein, der uns mit einer Geschwindigkeit erfasst, die wir selbst nur wenig beeinflussen können. Gleichzeitig leben wir seit über 70 Jahren in Zentraleuropa in Frieden - Umstände, die für Millionen Menschen auf der Welt nur Wunschtraum sind. Hüten wir diesen Schatz des Friedens und der Rechtsstaatlichkeit so, dass wir ihn weitgehend unbeschadet an die nächste Generation weitergeben können? Teilen wir unsere Expertise, unser Wissen um menschenverachtende Ideologien und die Erfahrung des Lebens in zwei Diktaturen des 20. Jahrhunderts, damit sie sich nicht wiederholen?

Als Christen muss es uns um mehr gehen als darum, mit Untergangsszenarien Ängste zu schüren oder einer Wagenburgmentalität das Wort zu reden. Denn der Glaube an die Menschwerdung Gottes, der in Jesus Christus unser Leben geteilt hat, in allem uns gleich außer der Sünde (Hebr 4,15), will nicht nur in Gruppen von Gleichgesinnten gepflegt werden, sondern fordert uns auf, die Freude am Evangelium zu verkünden. Wie sehr dies den ganz persönlichen Einsatz jeder und jedes Einzelnen von uns verlangt, das lehren uns nicht zuletzt die Krisensymptome, die in den letzten Jahren auf erschreckende Weise in Kirche und Gesellschaft zu Tage treten. Hier ist Umkehr gefragt, in Wort und Tat, die Bitte um Vergebung und die Aufarbeitung von Unrecht und die Änderung auch von Strukturen, die es begünstigt haben!

"Euer Freund ist der Wandel", diese Gedichtzeile von Bert Brecht findet der Literaturinteressierte an der Hauswand gegenüber dem Geburtshaus des Dichters im Augsburger Handwerkerviertel. Auch wenn der Autor im Sinne eines Sozialrevolutionärs mit seinem Text eher den gewaltsamen Umsturz im Blick hat, können wir Christen uns doch unter der Berufung auf die Bergpredigt die Aussage des zitierten Verses zu Eigen machen. Denn wir wissen: Alles ist dem Wandel unterworfen. Wir leben ja mit der Verheißung, die in der Liturgie für eine/n Verstorbene/n lautet: "Ihr/Ihm wurde das Leben gewandelt, nicht genommen". Im Tiefsten nämlich erfahren wir Schutz und Geborgenheit in der unwandelbaren Treue unseres Schöpfergottes - und das ist immer Grund genug, von der Hoffnung zu sprechen, die uns erfüllt (vgl. 1 Petr 3,15ff).

Unsere Angebote wollen Ihnen dabei helfen, froh und auskunftsfähig zu bleiben!

  

Ihr 

 

 

Diözesanadministrator Prälat Dr. Bertram Meier
Leiter des Bischöflichen Seelsorgeamtes Bistum Augsburg

 

 

 

Kontaktflyer "Wir für Sie ...." der Außenstelle Augsburg

 

 

Aktuelles Jahresprogramm der Ehe- und Familienseelsorge

Jahresprogramm Ehe- und Familienseelsorge 2019/2020 der Außenstelle Augsburg

 

 

 

Ehrungen für Ehrenamtliche Mitarbeiter z.B. Pfarrgemeinderäte