Ratgeber-Sakramente

SAKRAMENTE:

HOFFNUNGSZEICHEN GOTTES IN EINER ERSTARRTEN WELT VON HEUTE.

Die Kirche kennt 7 Sakramente.

Sieben gilt als Zahl der Fülle.

In den Sakramenten schenkt Gott die Fülle seiner Liebe.

Sakramente sind Heilszeichen Gottes, in denen er dem Menschen besonders nahe sein will.

Wir kennen:

TAUFE

VERSÖHNUNG/BEICHTE

KOMMUNION

FIRMUNG

EHE

KRANKENSALBUNG

PRIESTERWEIHE

Im Sakrament der Taufe öffnet sich dem Menschen das Tor zu einem erlösten Leben. Der Täufling sirbt im Wasser der Taufe seinen Tod und taucht als erlöster Mensch wieder auf. Zeichen hierfür ist das Jesus Christus von jetzt an zusammen. Zeichen dafür ist die Taufkerze. Alles was ihn von Gott trennt wird ihm genommen. Der Mensch wird in der Tat neu geschaffen. Zeichen dafür ist das weiße Kleid. Der Täufling darf nun ein Leben wie ein König in menschlicher Würde und Achtung leben. Er hat die Aufgabe den Glauben wie ein Priester zu feiern und für das Wort Gottes einzustehen, wie ein Prophet. Daran erinnert das Zeichen der Salbung. Die Taufanmeldung findet im Katholischen Pfarramt Burgheim statt. Den Tauftermin machen Sie bitte rechtzeitig mit Pfarrer Werner Dippel aus.
Die Geschichte des Menschen mit Gott ist eine Heilgeschichte. Dafür hat Gott alles getan, was er tun konnte. Niemand kann aber bestreiten, dass es Unheil in der Welt gibt. Sünde ist Absonderung von Gott und dem Menschen, ist Unheil. Von diesem Unheil gibt es aber immer wieder einen Weg zurück. Denn Gott ist die Vergebung. Aber auch der Mensch muss etwas für diesen Weg tun. Er muss seine Schuld beknnen. Er kann aus der Vergebung Gottes wieder neu anfangen. Das Leben ist überaus vielfältig. Deshalb kennen wir auch verschiedene Weisen der Vergebung: Fasten, beten, Almosen geben, die Vergebung in der Messfeier, der Bußgottesdienst und die Beichte. Die Beichtzeiten entnehmen sie bitte dem Gottesdienstanzeiger. Bußgottesdienste finden in der Advents- und Fastenzeit statt.
Kalender 2007 Bild 17 Kommunion Der letzte Wille eines Menschen bedeutet den Angehörigen und Freunden sehr viel. Auch die 12 Apostel haben im Abendmahlssaal ein Vermächtnis empfangen. Und die Christen, die nach ihnen kamen, geben dieses Vermächtnis in Treue bis heute weiter. Der Apostel Paulus berichtet als erster im Korintherbrief über das Testament Jesu:
"Tut dies zu meinem Gedächtnis". Seitdem hat die Kirche niemals aufgehört, sich Sonntag für Sonntag vom Herrn rufen zu lassen, um sich um seinen Tisch zu versammeln und Eucharistie = Danksagung zu feiern. Grundstimmung der Messfeier ist die Dankbarkeit für den Tod Jesu und die Freude über seine Auferstehung. Diese Ereignisse stehen bei jeder Messe im Mittelpunkt. Die heiligen Messen in der Pfarreiengemeinschaft können Sie dem Gottesdienstanzeiger entnehmen. Die Erstkommunionen finden ab dem 2. Sonntag nach Ostern statt. Das Erstkommunionkonzept wird gemeinsam in der Pfarrreiengemeinschaft durchgeführt und heißt: "DU BIST MEIN SCHATZ". Erstkiommunionvorbereitung Thema: Du bist mein Schatz September: Verabschiedung der 3. Klässler aus dem Kindergottesdienst Beginn der Familiengottesdienste in der Pfarreiengmeinschaft Oktober: Beginn der Erstkommunionvorbereitung, 1. Elternabend November: Vorstellungsgottesdienst der Erstkommunionkinder, Martinsumzug, Kinderbibeltag, Friedensgebet: Licht für den Frieden, 1. Treffen der Tischmütter Dezember: Aktion Adventsfensterkalender, Frühschichten, Feier der Weihnachtstage Januar: Beginn der 8 Gruppenstunden:
a) Komm, steh auf!
b) Wie die Sonne!
c) Mit Herz
d) Platz für alle!
e) Mitten unter uns
f) Verbindung gesucht
g) Damit es ein Fest wird Februar: Die Bastelfrauen gestalten mit den Kommunionkindern ihre Kerze, Segnung der Erstkommunionkerzen, 2. Treffen der Tischmütter, Gemeinsamer Start in die Fastenzeit März: 2. Elternabend, Erstbeichte vor Ostern, Feier der Karwoche und Ostertage April: 2 Proben vor dem Erstkommunionsonntag, Erstkommuniongottesdienste ab dem 2. Sonntag nach Ostern mit Dankandacht am Nachmittag Mai: Ausflug nach Augsburg am Montag nach der letzten Erstkommunion, Teilnahme an den Maiandachten und der Fronleichnamsprozession, Teilnahme an den Flur- und Bittgängen Juni: Nachtreffen der Tischmütter Während des ganzen Kirchenjahres sind die Kommunionkinder angehalten an den wöchentlich stattfindenden Familiengottesdiensten teilzunehmen.
Das Wort Firmung bedeutet auf Deutsch: Stärkung. Der Firmling bekennt sich bewusst zum Glauben an Gott. Er holt das Ja zu Gott nach, das seine Eltern bei der Taufe gesprochen haben. Gott stärkt den Gefirmten mit seinem guten Geist, seiner lebensspendenden Kraft, damit er ein Leben aus dem Glauben führen kann. Der Christ ist somit erwachsen und vollwertiges Mitglied der Kirche. Die Firmung in Burgheim findet jedes Jahr um Pfingsten statt. Die Firmvorbereitung beginnt Anfang Oktober. Nähere Informationen erhalten Sie im Katholischen Pfarrbüro Burgheim. Gemeinsam sind wir stark Die Firmvorbereitung Zur Firmanmeldung sind die Jugendlichen zu einem persönlichen Gespräch ins Pfarrzentrum eingeladen. Davon erfahren sie aus der Zeitung und dem Gottesdienstanzieger. Hier wird klar: Firmung heisst auch, sich frei und bewusst zum Glauben an Jesus Christus zu bekennen. Die Firmvorbereitung gliedert sich in verschiedene Bereiche: 5 feste Firmmnachmittage, samstags 13 - 15 Uhr Spezielle Gottesdienste für Firmlinge Gottesdienste zum Jahreskreis. Die Firmnachmittage sprechen die wichtigsten Themen der Firmvorbereitung an: Mein Leben mit Gott, Symbole im Firmgottesdienst, meine geschenkten Talente und die Gemeinschaft der Kirche: Gemeinsam sind wir stark. Spezielle Angebote: Licht für den Frieden, Jugendkreuzweg, Meditation am Gründonnerstag, Jugendmaiandacht, Bibelquiz Damit die Firmbewerber in den Jahreskreis der Kirche und die Gemeinde hineinwachsen, nehmen sie an verschiedenen Gottesdiensten im Kirchenjahr teil. Firmung heisst auch: Selbstständig Ja sagen, zu dem, was in der Taufe begonnen hat. Deshalb nehmen die Firmlinge an einem Tauferneuerungsgottesdienst am weißen Sonntag teil. Gemeinsam sind wir stark Die Beichte und der Ausflug zum Münchener Flughafen runden die Firmvorbereitung ab. Damit die Firmlinge den Überblick behalten, gibt es eine Firmcard. In ihr stehen alle Aktivitäten. Nach jeder Veranstaltung muss der Firmling sich die Unterschrift des Leiters einholen. Somit hat er, wie auch die Eltern und die Verantwortlichen der Pfarrgemeinde, eine Bestätigung für eine sinnvoll durchgeführte Firmvorbereitung. Außerdem besteht die Möglichkeit zur freiwilligen Teilnahme an einem gemeinsamen Wochenende in Benediktbeuern. Wir lösen den "Gordischen Knoten" Aktuelle Termine: 1. Firmnachmittag: Samstag, den 15 November 2008, "Einführungsnachmittag": 13 - 15 Uhr, Pfarrsaal Burgheim 2. Firmnachmittag: Samstag, den 24. Januar 2009, "Gott geht mit mir auf meinem Lebensweg": 13 -15 Uhr, Pfarrsaal Burgheim 3. Firmnachmittag: Samstag, den 07. März 2009, "Zeichen und Symbole in der Firmung": 13 - 15 Uhr, Pfarrsaal Burgheim 4. Firmnachmittag: Samstag, den 28. März 2009, "Talentetag": 13 - 16 Uhr, Treffpunkt: Pfarrsaal Burgheim 5. Firmnachmittag: Samstag, den 02. Mai 2009, "Gemeinsam sind wir stark": 13 - 15 Uhr, Pfarrsaal Burgheim Freiwilliges Firmwochenende: Fahrt nach Benediktbeuern vom 15. - 17. Mai 2009

Ehe

Die Ehe entspringt dem freien Ja der beiden Ehepartner. Sie bekennen einander, dass sie sich lieben achten und ehren, bis dass der Tod sie scheide. Somit ist die Ehe ist auch immer Zeichen und Bild der Liebe und Treue Gottes zu den Menschen. Ehepaare sollten bitte rechtzeitig den Termin mit Pfarrer Werner Dippel absprechen.
Jesus lag das Heil des Menschen ganz wesentlich am Herzen, vor allem auch das gesundheitliche Heil. Er heilte immer wieder Menschen und richtete sie auf. Im Sakrament der Krankensalbung erfährt der Kranke diese Zuwendung in seiner ganz persönlichen Notsituation. Die Krankensalbung ist somit nicht die Vorbereitung auf das Sterben, sondern Aufrichtung in Krankheit und Not. Die Krankensalbung wird in der Fastenzeit während eines Nachmittagsgottesdienstes gespendet. Wer das Sakrament außerhalb dieser Zeit empfangen will, kann sich im Katholischen Pfarramt Burgheim melden.
Zu Tod und Sterben haben wir Christen einen hoffnungsvolleren Zugang, wie andere Menschen. Im Wasser der Taufe sind wir symbolisch unseren Tod gestroben. Wir sind bereits Kinder Gottes und gehören zu ihm. Somit sind wir auch hineingenommen in den Tod und die Auferstehung Jesu. Mit ihm leben wir, mit ihm sterben wir. Der Tod ist dadurch nur noch ein Hinübergang zu einem neuen Leben bei Gott. Deshalb kennt die Kirche auch kein eigenes Sterbesakrament. Blumen, Kerzen und Weihwasser am Grab machen dies deutlich. Natürlich ist der Tod, die Trennung von einem lieben Menschen, oftmals mit schmerzvollen Gefühlen verbunden. Wenn Sie einen Todesfall in der Familie zu beklagen haben, dann wenden Sie sich bitte an folgende Stellen: 1. Das Beerdigungsunternehmen erledigt mit Ihnen alle anfallenden Formalitäten und führt die Beerdigung durch. 2. Die Gemeindeverwaltung oder das Pfarramt sind zuständig, wenn sie einen Grabplatz benötigten. 3. Das Pfarramt und der Pfarrer sprechen sich mit ihnen über die Gestaltung der Beerdigung ab.