Im April 2002 startete auf Initiative von Erika Beer eine Gruppe mit Instrumenten mit den Taizé – Gebeten in Herbertshofen. Seit nunmehr über 12 Jahren gibt es jeden ersten Dienstag im Monat um 20 Uhr eine halbe Stunde mit Psalm, Lesung, Fürbitte und Stille, vor der eine kurze Meditation zum Nachdenken anregen will.
Das Taizé-Gebet geht auf die Brüder des ökumenischen Männerordens von Taizé in Frankreich zurück, zu deren Zielen es gehört, mit jungen Erwachsenen quer durch die Ortskirchen einen „Pilgerweg des Vertrauens auf der Erde“ zu gehen.
Dabei werden gemeinsames Beten, Nachdenken über praktische Umsetzungsmöglichkeiten der Bergpredigt bis hin zu politischem Engagement auf unkomplizierte Weise miteinander verbunden. Es gibt kein festes Programm, sondern es werden Jugendliche dazu aufgerufen, sich in ihrem Alltag für Frieden, Versöhnung in der Kirche und Vertrauen auf der Erde zu engagieren. Die Communauté will erklärtermaßen keine eigenständige Bewegung sein. Die Brüder sehen ihre Aufgabe darin, neue Horizonte für Kirchengemeinden zu eröffnen, und ermutigen die Menschen immer, sich auch in den Gemeinden vor Ort zu engagieren.