Dekanatswallfahrt findet großen Zuspruch

Im Dekanat eine goldene Spur gelegt

17.06.2016 11:11

Knapp 50 Wallfahrer und Wallfahrerinnen haben sich trotz ungewisser Wetterprognosen zur neuen, „dekanatsverbindenden“ Wallfahrt eingefunden. Die ehemalige Dekanatsgrenze der Dekanate Meitingen und Dinkelscherben, die nun zusammen mit der Stadt Gersthofen im Dekanat Augsburg-Land verbunden sind zu überschreiten und so symbolisch die Zusammengehörigkeit darzustellen war das Anliegen zur Gründung dieser neuen Wallfahrt.

Obwohl sich viele dunkle Wolken am Abendhimmel gesammelt hatten, blieben die Wallfahrer vor Regen verschont und erreichten trockenen Fußes ihr Ziel.

„Der Barmherzigkeit auf der Spur“ lautete das Thema, das in den vier Impulsstationen vertieft wurde und die Teilnehmer aus allen Richtungen des Dekanats einlud, sich zunächst der barmherzigen Liebe Gottes bewusst zu machen, um dann zu überlegen, wie sie an den Nächsten weitergegeben werden kann.

Nach der ersten Impulsstation am Startpunkt, der Kirche St. Martin in Heretsried, wurden weitere Haltepunkte bei der Kapelle am Fernsehturm in Bonstetten, in der Kirche St. Wolfgang in Rettenbergen und am Edenberger Feldkreuz gestaltet. Im feierlichen Abschlussgottesdienst in Täfertingen verglich Dekan Georg Schneider den zurückgelegten Weg der Wallfahrer mit einem goldenen Faden, einer leuchtenden Spur, die sich über die ehemalige Grenze gelegt hat und die Zusammengehörigkeit im Glauben sichtbar macht. Einen herzlichen Dank richtete er am Schluss des Gottesdienstes an das Vorbereitungsteam (Brigitte Baumeister, Antonia Monschauer-Wyrthi, Carolin Albrecht, Stefan Siegel, Petra Kröner und Gertrud Rothfelder) für die Organisation, an Herrn Pfarrer Wolfgang Kretschmer für die Gastfreundschaft und seine Teilnahme am gesamten Pilgerweg und Herrn Diakon Stefan Siegel für die „kraftvolle“ Predigt.

Trotz der beinahe mitternächtlichen Zeit ließen noch viele Teilnehmer den Abend bei Wienerle und Getränken im Täfertinger Pfarrheim ausklingen.

Es ist geplant die Wallfahrt zukünftig jährlich mit unterschiedlichen Wegverläufen zu organisieren.