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15.08.2019 16:35 Dekanatswallfahrt 2019 von Siefenwang nach Horgau
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Ca. 80 Personen aus kirchlichen und politischen Gremien sind der Einladung des Dekanatsrates Augsburg-Land gefolgt.
Veranstaltung "Kirche und Kommune" in St. Ägidius, Neusäß am 25.10.2016

27.10.2016 20:12 "Unsere Dörfer und das dörfliche Leben in den Pfarreien haben sich innerhalb von nur einer Generation stärker verändert, als in einem Jahrhundert zuvor, und es stehen uns noch gewaltige Veränderungen und Herausforderungen ins Haus, die wir noch gar nicht ganz abschätzen können". Diesen Satz stellte Miller in den Mittelpunkt seines interessanten Vortrags, um den zahlreichen Zuhörern, darunter vielen Bürgermeistern aus der Region, aufzuzeigen, wie wichtig ein Zusammenwirken und funktionierende Netzwerke zwischen Kirche und Kommune sowie sozialer Einrichtungen zur Aufrechterhaltung des sozialen Friedens und eines menschlichen Miteinanders für eine funktionierende Gesellschaft sind. Die katholische Soziallehre mit ihren Prinzipien Personalität, Solidarität und Subsidiarität erhalte in Zeiten tiefgreifender Umbrüche eine neue Aktualität, so Miller. Ziel sei weiterhin der Erhalt und die Weiterentwicklung von sozialen Gemeinden und lebendigen Dörfern. Bei anhaltendem Priestermangel werfe dies jedoch viele Fragen auf. Da die Bereiche Diakonie und Caritas eine immer stärkere Rolle einnähmen, setze man hier auf die Mithilfe der Kirchenmitglieder. Der Sachausschuss "Land" im Diözesanrat Augsburg greife das vom "Verein Soziale Gemeinden im Unterallgäu e.V.“ erarbeitete Thema "Netzwerke - Kommune - Kirche - Gesellschaft" zur Förderung interaktiver Pastoral- und Kommunalentwicklung im ländlichen Raum auf, sagte Diözesanratsvorsitzende Hildegard Schütz. Dazu würden in allen Dekanaten der Diözese Augsburg Auftaktveranstaltungen mit Vertretern von Pfarreien und Gemeinden durchgeführt. Deren Ziel sei es, die kirchlichen, kommunalen und gesellschaftlichen Veränderungen und Wechselwirkungen wahrzunehmen, notwendige Handlungsoptionen zu erarbeiten und umzusetzen. "Was leisten die Kirchen bisher in unseren Kommunen für eine soziale Gemeinde und was müssen wir tun, um Entwicklungen, die wir nicht aufhalten können, so gut zu gestalten, dass Menschen die verbundenen Herausforderungen erfolgreich bestehen können?" war dagegen Thema von Thomas Stark, Referent für Gemeindeentwicklung im Dekanat Memmingen-Mindelheim. Mit vielen Beispielen aus der vorliegenden Studie von Professer Dr. Lothar Zettler und Thomas Stark "Kommune - Kirche - Gesellschaft" wies er auf das Zusammenwirken der einzelnen Werte hin. Wie ist die Ausgangssituation und wie die Rahmenbedingungen und welche Werte führen auf den Weg zu einer sozialen Dorfgemeinschaft? Welche Verbände, Ämter, Vereine, Schulen und Behörden müssen zusammenwirken, um eine funktionierende Dorfgemeinschaft zu erhalten? All dies und vieles mehr wird in der vorgestellten Studie anschaulich und nachvollziehbar beschrieben und dargestellt. Den Bürgerverein Biberbach stellte Frau Johanna Quis als bereits bestehendes Projekt kirchlicher und kommunaler Zusammenarbeit vor. Ein weiteres Beispiel nannte Frau Marlene Mohr aus Diedorf mit der Diedorfer Tafel. Aber es gebe auch noch weitere Beispiele guter Zusammenarbeit. Das wurde auch aus den Wortmeldungen der Teilnehmer deutlich. Es gibt schon sehr viel, aber es ist durchaus noch ausbaufähig. Ein jährlich stattfindendes Sozialgespräch zwischen kirchlichen und kommunalen Vertretern wäre ein erster Schritt, waren sich die Veranstalter einig. Dekan Schneider spannte zum Abschluss den Bogen zum Gleichnis vom Sämann: Wir haben den Samen ausgestreut, jetzt wollen wir sehen, was dararus wachsen kann. von links: Josef Miller, Ferdinand Bisle, Gertrud Brem, Monika Uhl, Sabine Grünwald, Pfr. Wolfgang Kretschmer, Brigitte Baumeister, Dekan Georg Schneider, Thomas Stark, Hildegard Schütz
27.10.2016 20:04 Zahlreiche Interessierte fanden sich ein beim ersten „Evensong“ in Altenmünster und begannen 1 1/2 Stunden vor Beginn der musikalischen Abendandacht Musikstücke dafür einzustudieren. Der außergewöhnliche Chor, unter anderem besetzt mit einigen Chor- oder Bandmitgliedern der Pfarreiengemeinschaft Altenmünster-Violau, gestaltete unter Leitung von Dekanatskantor Alois Kammerl die Andacht musikalisch. Die meditativen Texte wurden von Jugendlichen aus den Pfarreien Violau und Altenmünster vorgetragen. Den Segen spendete Pfarrer Thomas Pfefferer, der sich begeistert dem Chor anschloss. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim Altenmünster, zu dem der Pfarr-gemeinderat Altenmünster einlud, zeigte sich die Dekanatsratsvorsitzende Brigitte Baumeister sehr zufrieden „Unsere Idee findet immer mehr Interesse. Wir hatten hier in Altenmünster einen sehr schönen Abend.“      Foto Benedikt Kretzler
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17.06.2016 11:11 Knapp 50 Wallfahrer und Wallfahrerinnen haben sich trotz ungewisser Wetterprognosen zur neuen, „dekanatsverbindenden“ Wallfahrt eingefunden. Die ehemalige Dekanatsgrenze der Dekanate Meitingen und Dinkelscherben, die nun zusammen mit der Stadt Gersthofen im Dekanat Augsburg-Land verbunden sind zu überschreiten und so symbolisch die Zusammengehörigkeit darzustellen war das Anliegen zur Gründung dieser neuen Wallfahrt.
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