Wallfahrtsorte und Klöster im Dekanat

Die jeweiligen aktuellen Messzeiten der einzelnen Wallfahrtskirchen finden Sie auf der Seite Gottesdienste.

 

Ein besonderer Wallfahrtsort in unserem Dekanat ist die Wallfahrtskirche Vilgertshofen.

Wallfahrtskirche aussen 2

Südlich von Landsberg liegt der kleine Wallfahrtsort Vilgertshofen. Von einigen Gehöften und dem Pilger- und Seniorenheim umgeben, grüßt die Barockkirche „Zur Schmerzhaften Muttergottes“ in die Landschaft. Das Gotteshaus gehört zu den bedeutendsten Kirchenbauten im ganzen Lechrain. Schon die Vorgängerkirchen waren Ziel von Ablass- und Marienwallfahrten. Eine Wunderheilung ließ die Wallfahrt ab 1674 derart aufblühen, dass ein größeres Gotteshaus nötig wurde. Im Auftrag des Klosters Wessobrunn errichtete Baumeister Johann Schmuzer von 1686 bis 1692 eine Kirche in Form einer kreuzförmigen Zentralanlage. Der Hauptaltar mit dem Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes wird durch einen Chorumgang zum Doppelaltar. Diese Chorraumgestaltung beeinflusste viele spätere Wallfahrtskirchen bis hin zur Wieskirche. Der Chor birgt auch das bedeutendste Bild der Kirche, das

Wallfahrtskirche innen)

Der Chor birgt auch das bedeutendste Bild der Kirche, das Deckenfresko „Maria mit dem Leichnam Jesu“ von Johann Baptist Zimmermann. Der nördliche, hochbarocke Seitenaltar ist dem Hl. Ulrich geweiht, der südliche Seitenaltar im Rokokostil dem Hl. Stephanus. Am stärksten geprägt wird die Kirche aber durch ihre reiche Stuckierung mit Arkanthusranken, Blumen, Muscheln und Engeln. Jedes Jahr am Sonntag nach Mariae Himmelfahrt feiert die Marianische Bruderschaft ihr Titularfest mit der weithin bekannten „Stummen Prozession“. Bürger der Pfarrei stellen dabei Figuren aus dem Alten und dem Neuen Testament dar – das letzte Beispiel einer volkstümlichen Barockprozession in Bayern. Albert Thurner

Sie werden sehen, ein Besuch lohnt sich!

 

 

Die Beschreibung der Wallfahrtskirche Vilgertshofen können Sie sich hier herunterladen:

 

 

 

 

Wallfahrtskirche Maria Stock Fuchstal

Eine Legende rankt sich um das Gnadenbild in der Stockkapelle bei Asch. Demnach hatten vor mehreren Hundert Jahren Holzfäller bei ihrer Arbeit die Pietá in einem hohlen Baumstock gefunden und mit nach Hause genommen. Am nächsten Tag war das Bild mit dem Leichnam Jesu im Schoß seiner schmerzhaften Mutter jedoch von selbst an seinen Fundort zurückgekehrt. Dies wiederholte sich einige Male und erst, als es in der Kapelle St. Vitus am Stock aufgestellt worden war, verblieb es dort.

Seitdem wurde die im Jahr 1703 neu errichtete Kapelle zum Ziel zahlreicher Wallfahrten und von Gläubigen, die mit ihren Bitten Trost und Hilfe erfahren haben, was zahlreiche Votivtafeln belegen. Am 13. Mai 1968 drangen Einbrecher durch ein Fenster in die Kirche ein und stahlen neben anderen sakralen Objekten das Gnadenbild. Die Suche nach den Dieben und ihrer Beute blieb jahrzehntelang ohne Erfolg. Den Bemühungen des damaligen Ortsgeistlichen Bernhard Mooser war es zu verdanken, dass der zeitweilige Eigentümer, der im guten Glauben das Diebesgut erworben hatte, die Pietá im Dezember 2010 an die Ascher Pfarrei zurückgab. Nach der Restaurierung wurde am 13. Mai 2011 das Gnadenbild in einer Prozession von Asch zurück in die Kapelle gebracht.

 

 

 

 

 

Wallfahrtskirche St. Leonhard bei Kaufering

Die Wallfahrt zum Heiligen Leonhard erfreut sich in unsrerer Region immer noch großer Beliebtheit.

Hier können Sie die Festschrift der Wallfahrtskirche St. Leonhard bei Kaufering im Jahr 2015 herunterladen.

Nähere Informationen und Bilder zur Wallfahrtskirche St. Leonhard finden Sie auf den Seiten der Pfarreiengemeinschaft Kaufering.

 

   

 

 

Klöster

Weit über die Grenzen hinaus ist das Kloster St. Ottilien bekannt. Bitte beachten Sie dazu auch die Homepage des Klosters: https://erzabtei.de/

 

In Landsberg findet sich das Kloster der Dominikanerinnen zur Heiligsten Dreifaltigkeit. Eine Gemeinschaft der jüngeren Geschichte mit großer Wirkung auf Bildung und caritativem Einsatz: http://dominikanerinnen-in-ll.webs.com/

 

Ein "Ableger" der Landsberger Dominikanerinnern bildet das Kloster St. Josef in Dießen am Ammersee mit ähnlichem Wirkungskreis wie der Landsberger Schwestern: http://www.kloster-neustadt.net/aufgaben-diessen.html

 

Nicht weit entfernt befindet sich das Kloster der Benediktinerinnen von St. Alban. Es widmet sich gemäß seinem Gründungsgedanken besonders einem von ihm geführten Kinderheim, aber auch katechetischen Aufgaben: http://kloster-st-alban.de/index.php?article_id=1