Geschichte

 

Mühle 1974

Das Haus St. Michael ist ein originalgetreuer Neubau der früheren „Unteren Krumbacher Mühle“, die erstmals 1447 als „molendinum inferius Crumbacense“ erwähnt wurde. Ihr Entstehen vermutet man jedoch im 12. Jahrhundert.

1447

Ritter Puppelin von Ellerbach der Ältere schenkt dem Abt Wilhelm und dem Konvent von Ursberg die Mühle.

1482

Die Mühle wird an den Ulmer Bürger Ulrich Rottengatter veräußert,
 der sie in Lehensbesitz an Heinrich Müller gibt.

1619

Zu diesem Zeitpunkt befindet sich die Mühle im Besitz von Hans Hämmerle und wird 8 Jahre später
 gegen den Widerstand des Besitzers vom Abt Vitus als Eigentum des Klosters Ursberg beansprucht.

1628

Abt Matthäus erwirbt in friedlicher Regelung die Mühle von der Witwe Hämmerle.

Nach dem 30-jährigen Krieg verwaltete Amman von Zell die Mühle und erwarb sie später käuflich vom Kloster Ursberg. Die „Untere Mühle“ blieb bis Anfang des 19. Jahrhundert im Familienbesitz der Ammans. Ihr folgte die Familie Hampp, dieser die Familie Höbel.

1935

Die Familie Rettenmeier erwirbt die Mühle und betreibt sie 30 Jahre lang.

1965

Der Mahlbetrieb wird eingestellt. Der Mühlenteil wird an die Stadt Krumbach verkauft.

1975

Die Stadt Krumbach erwirbt das Wohngebäude der Mühle.

In den Jahren 1972 bis 1974 bemühen sich die Kirchenverwaltungen von St. Michael und Maria Hilf um die Errichtung eines gemeinsamen Pfarr- und Jugendheimes. 1976 wird die Erlaubnis zum Abbruch der alten Mühlengebäude erteilt. Aus rechtlichen Gründen ist die Kirchenstiftung St. Michael alleiniger Bauherr. Die Kirchenverwaltung Maria Hilf scheidet auf eigenen Wunsch aus der Verantwortlichkeit für das Projekt aus.

28. Oktober 1979

Beginn der Bauarbeiten

23. März 1980 

Feierliche Grundsteinlegung

21. Juni 1980 

Hebauffeier

12./13. September 1981

Einweihung des Hauses

In den Jahren 2009 und 2010 wurden umfangreiche Sanierungs- und Renovierungsarbeiten im Haus St. Michael durchgeführt:

  • Sockelreparaturen am Gebäude mit Erneuerung des Regenwasserabflusssystems
  • Flachdachsanierung
  • Anstrich der Außenfassade
  • Austausch der Fenster
  • Feuer- und Wärmedämmung
  • Ausbau des Treppenhauses im früheren Mühlengebäude
    mit Fluchtweg und Außenspindeltreppe
  • Sanierung des Foyer und Pfarrsaales
  • Geländer entlang der Kammel