Kirchen und Kapellen
Baugeschichte von St. Michael
Pfarrkirche St. Michael
Über die Gestalt der Pfarrkirche vor dem Neubau im 18. Jh. geben die Quellen keine näheren Auskünfte. Auch einige spärliche Grabungsbefunde von 1970/73 brachten nur fragmentarische Erkenntnisse über vermutlich zwei mittelalterliche Bauphasen. Erhalten blieb allein der im 16. Jh. in noch gotisierenden Formen aufgeführte Turm. Die alte Kirche, ein bescheidener Bau mit Holzdecke und drei Altären, wurde im 17. Jh. verschiedentlich umgestaltet und erweitert. Da sie trotzdem der angewachsenen Pfarrgemeinde nicht mehr genügte und Zeichen von Baufälligkeit aufwies, wurde schon um 1730 ein Neubau erwogen. Erst um die Jahrhundertmitte konnten die nötigen Mittel aufgebracht werden. Den Auftakt zum Kircheneubau bildete die Erhöhung des Turmes, der als einziger alter Bauteil erhalten blieb. Nach einer 1970 im Turmknopf gefundenen Urkunde wurde der Turm 1750 zusammen mit Aufsetzen einer neuen Kugel und eines Kreuzes gedeckt, repariert und renoviert. 1751 begannen die Abbrucharbeiten an der alten Kirche, am 5. Juli wurde der Grundstein gelegt, und bereits 1752 war der Bau im Wesentlichen vollendet. Das Südportal und das große Deckengemälde tragen das Datum 1752. Am 10. August 1753 konsekrierte der Augsburger Weihbischof Adelmann die Kirche und drei Altäre in Anwesenheit der Reichsprälaten Joseph Seitz vom Prämonstratenserkloster Ursberg und Melchior Gast von Wettenhausen. Die Ausstattung der Kirche erfolgte zügig im Zusammenhang mit den Bauarbeiten; als Hochaltar erwarb Pfarrer Friedrich Günzer 1751 einen erst 1707 augestellten Altar aus der Abteikirche des Reichsstifts Roggenburg, der dort wegen des Kirchenneubaus entbehrlich geworden war. Er tat seine Dienste am neuen Ort bis um 1775, als er stilistisch der Kirche angepasst wurde. 1819 wurde die Orgel vom rechten Seitenchor auf die obere Westempore verlegt. 1853, 1897/98, sowie 1970 außen und 1972/73 innen, wurde die Kirche restauriert. Die letzte Innenrestaurierung 2001/02 hat die Künstlerische Wirkung des Raumes zu neuer Geltung gebracht. Zur Bedeutung von St. Michael
Pfarrkirche St. Michael
Unter den Pfarrkirchen des schwäbischen Rokoko – die in ihren Abmessungen natürlich nicht mit den großen Abteikirchen vergleichbar sind – nimmt die Krumbacher St.-Michaels-Kirche aufgrund ihrer markanten Stellung im Ortsbild, ihrer gediegenen-repräsentativen Außengliederung und des von ersten Kräften ausgestatteten, weiträumigen Inneren einen hervorragenden Platz ein. Entwicklungsgeschichtlich ist sie bemerkenswert als Bindeglied zwischen dem Schaffen Simpert Kraemers und dem seines Sohnes Johann Martin. In der Verbindung von tektonisch nüchterner Raumform und verschwenderischer Fülle der Ausstattung äußert sich eine typisch schwäbische Eigenart. Dr. Heinrich Habel Die Künstler von St. Michael
Die erwähnte Urkunde im Turmknopf nennt als Baumeister der Turmerhöhung den 70jährigen Simpert Krämer und als Zimmermeister Karl Klughammer, beide von Edelstetten.
Als Baumeister des Kirchenbaus von 1751/52 ist Johann Martin Kraemer (1713-1782) aus Edelstetten überliefert. Die mehrfach geäußerte Vermutung, sein Vater Simpert Kraemer habe den Plan entworfen, ist weder zu beweisen noch eindeutig zu widerlegen. Von 1740 an, als der Sohn in Deubach seinen ersten Kirchenbau aufführte, bis zum Tode des Vaters 1753 ist das Schaffen beider Meister kaum voneinander zu unterscheiden. Gemäß den Kirchenrechnungen dürfte Simpert Kraemer für den Turmbau, sein Sohn für den weiteren Kirchenbau verantwortlich gewesen sein; letzterer wird ausdrücklich auch als Stuckator genannt. Die Decken- und Emporengemälde, sowie die Kreuzwegstationen schuf einer der Hauptmeister des schwäbischen Rokoko, Franz Martin Kuen (1719-71) aus Weißenhorn, der hier erstmals – wie später noch mehrfach- mit J. M. Kraemer zusammenarbeitete. Den Auftrag für den neuen Hochaltar erhielten 1775 die aus der namhaften Türkheimer Schreinerfamilie stammenden Brüder Johann Bergmüller und Franz Joseph Bergmüller, der gerade bankrott war und in der Werkstatt seines Bruders mitarbeitete. Die Fassung des Altars besorgten 1779 die Krumbacher Maler Lukas Schott und Jakob Fröschle (1742-82). Vielleicht stammen auch Kanzel und Gestühl aus der Bergmüllerwerkstatt. Den Zyklus der Apostelfiguren fertigte laut Kirchenrechnungen 1752 ein Bildhauer aus Babenhausen, die Fassung besorgte Schott. – Im Zuge der Kirchenrenovierung des mittleren 19. Jh. schuf Johann Baptist Dollenbacher (1815-66) aus Unterbleichen neue Altarbilder, der Krumbacher Bildhauer Joseph Hilber nach 1890 das Antependium und die Michaelfigur am Hochaltar, sowie Chorgestühl und Pietà. – Bei der letzten Innenrestaurierung 2001/02 hatte die Oberleitung Restaurator Johannes Amann aus Weißenhorn. Die Orgel von St. Michael Orgel in St. Michael Die Glocken von St. Michael Aktuelles Video des vollen Geläuts (zunächst Bilder der Kirche, dann Beginn des Geläuts bei ca. 2 Minuten): https://www.youtube.com/watch?v=1oqF30uk_W8 Hörprobe volles Geläut (freier Download): Plenum St. Michael (11 MB) Bauplan des Glockenturms Glocke 1: Bild: Hlg. Dreifaltigkeit Text: Herr, unser Gott, schütze unsere Stadt und alle Bewohner. Gib uns Frieden, Eintracht und Harmonie. Rückseite: Br. Michael Reuter goss mich am 18. April 2008 als Benedikt XVI Papst in Rom, Walter Mixa Bischof in Augsburg und Josef Baur Stadtpfarrer in Krumbach waren. Im Kranz: Gestiftet von Josef und Karin Mayer und den Kindern Josef, Christian, Markus und Jürgen. Ton: b° Gewicht: 3050 kg Gußjahr: 2008 Gießer: Br. Michael, Maria Laach Glocke 2 Bild: Michael Text: Du aber hl. Michael, stoße den Satan und alle bösen Geister hinab in den Abgrund der Hölle. Amen. Rückseite: Verleihe, o Herr, allen Wohltätern um deines Namens Willen das Ewige Leben. Amen. Im Kranz: Wir Schwestern wurden gegossen 1.3.1949 v. E. Gebhard als K. Weiss Stadtpfr., J. Baumgärtner Kirchenpfleger, F. Aletsee Bürgermstr. waren. Ton: d' Durchmesser: 1375 mm Gewicht: 1600 kg Gußjahr: 1949 Gießer: Gebhard, Kempten Glocke 3 Bild: Hl. Maria Text: Segne, du Maria, alle, die mir lieb. Deinen Muttersegen ihnen täglich gib. Deine Mutterhände breit auf alle aus, segne alle Herzen, segne jedes Haus. Rückseite: Gestiftet von den Frauen der Stadt Krumbach Ton: f' Durchmesser: 1123 mm Gewicht: 850 kg Gießer: Gebhard, Kempten Glocke 4 Bild: Jesus am Kreuz Text: Eine grössere Liebe hat niemand, als wer sein Leben hingibt für seine Freunde. Rückseite: Dem Andenken der Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege 1914-18, 1939-45 Ton: g' Durchmesser: 1024 mm Gewicht: 650 kg Gußjahr: 1949 Gießer: Gebhard, Kempten Glocke 5 Bild: Hl. Josef Text: Hl. Josef bitte für uns. Rückseite: Wir zwei Schwestern wurden im Jubeljahr 2003 von Bruder Michael in Maria Laach gegossen. Im Kranz: Gestiftet von Wilhelm Reiner Ton: b' Durchmesser: 860 mm Gewicht: 350 kg Gußjahr: 2003 Gießer: Br. Michael, Maria Laach Glocke 6 Bild: Hl. Johannes vom Kreuz Text: Hl. Johannes vom Kreuz - bitte für uns Im Kranz: Gestiftet von Pepi und Hans Diem Ton: c'' Gewicht: 230 kg Gußjahr: 2007 Gießer: Br. Michael, Maria Laach Glocke 7 Bild: Hl. Georg Text: Hl. Georg schütze und leite unsere Jugend Im Kranz: Gestiftet von Georg und Maria Hofmeister Ton: d'' Durchmesser: 690 mm Gewicht: 150 kg Gußjahr: 2003 Gießer: Br. Michael, Maria Laach Glocke 8 Bild: Auferstandener Text: Tod wo ist dein Stachel, Tod wo ist dein Sieg? Im Kranz: Gegossen 1927 als Ersatz für die im Weltkrieg 14-18 abgegebene Glocke. Gebrüder Radler Lauingen. Ton: f'' Durchmesser: 567 mm Gewicht: 120 kg Gußjahr: 1927 Gießer: Gebrüder Radler, Lauingen Somit ergibt sich die Disposition: b° - d’ – f’ – g’ – b’ – c'' - d’’ – f’’
Als Baumeister des Kirchenbaus von 1751/52 ist Johann Martin Kraemer (1713-1782) aus Edelstetten überliefert. Die mehrfach geäußerte Vermutung, sein Vater Simpert Kraemer habe den Plan entworfen, ist weder zu beweisen noch eindeutig zu widerlegen. Von 1740 an, als der Sohn in Deubach seinen ersten Kirchenbau aufführte, bis zum Tode des Vaters 1753 ist das Schaffen beider Meister kaum voneinander zu unterscheiden. Gemäß den Kirchenrechnungen dürfte Simpert Kraemer für den Turmbau, sein Sohn für den weiteren Kirchenbau verantwortlich gewesen sein; letzterer wird ausdrücklich auch als Stuckator genannt. Die Decken- und Emporengemälde, sowie die Kreuzwegstationen schuf einer der Hauptmeister des schwäbischen Rokoko, Franz Martin Kuen (1719-71) aus Weißenhorn, der hier erstmals – wie später noch mehrfach- mit J. M. Kraemer zusammenarbeitete. Den Auftrag für den neuen Hochaltar erhielten 1775 die aus der namhaften Türkheimer Schreinerfamilie stammenden Brüder Johann Bergmüller und Franz Joseph Bergmüller, der gerade bankrott war und in der Werkstatt seines Bruders mitarbeitete. Die Fassung des Altars besorgten 1779 die Krumbacher Maler Lukas Schott und Jakob Fröschle (1742-82). Vielleicht stammen auch Kanzel und Gestühl aus der Bergmüllerwerkstatt. Den Zyklus der Apostelfiguren fertigte laut Kirchenrechnungen 1752 ein Bildhauer aus Babenhausen, die Fassung besorgte Schott. – Im Zuge der Kirchenrenovierung des mittleren 19. Jh. schuf Johann Baptist Dollenbacher (1815-66) aus Unterbleichen neue Altarbilder, der Krumbacher Bildhauer Joseph Hilber nach 1890 das Antependium und die Michaelfigur am Hochaltar, sowie Chorgestühl und Pietà. – Bei der letzten Innenrestaurierung 2001/02 hatte die Oberleitung Restaurator Johannes Amann aus Weißenhorn. Die Orgel von St. Michael Orgel in St. Michael Die Glocken von St. Michael Aktuelles Video des vollen Geläuts (zunächst Bilder der Kirche, dann Beginn des Geläuts bei ca. 2 Minuten): https://www.youtube.com/watch?v=1oqF30uk_W8 Hörprobe volles Geläut (freier Download): Plenum St. Michael (11 MB) Bauplan des Glockenturms Glocke 1: Bild: Hlg. Dreifaltigkeit Text: Herr, unser Gott, schütze unsere Stadt und alle Bewohner. Gib uns Frieden, Eintracht und Harmonie. Rückseite: Br. Michael Reuter goss mich am 18. April 2008 als Benedikt XVI Papst in Rom, Walter Mixa Bischof in Augsburg und Josef Baur Stadtpfarrer in Krumbach waren. Im Kranz: Gestiftet von Josef und Karin Mayer und den Kindern Josef, Christian, Markus und Jürgen. Ton: b° Gewicht: 3050 kg Gußjahr: 2008 Gießer: Br. Michael, Maria Laach Glocke 2 Bild: Michael Text: Du aber hl. Michael, stoße den Satan und alle bösen Geister hinab in den Abgrund der Hölle. Amen. Rückseite: Verleihe, o Herr, allen Wohltätern um deines Namens Willen das Ewige Leben. Amen. Im Kranz: Wir Schwestern wurden gegossen 1.3.1949 v. E. Gebhard als K. Weiss Stadtpfr., J. Baumgärtner Kirchenpfleger, F. Aletsee Bürgermstr. waren. Ton: d' Durchmesser: 1375 mm Gewicht: 1600 kg Gußjahr: 1949 Gießer: Gebhard, Kempten Glocke 3 Bild: Hl. Maria Text: Segne, du Maria, alle, die mir lieb. Deinen Muttersegen ihnen täglich gib. Deine Mutterhände breit auf alle aus, segne alle Herzen, segne jedes Haus. Rückseite: Gestiftet von den Frauen der Stadt Krumbach Ton: f' Durchmesser: 1123 mm Gewicht: 850 kg Gießer: Gebhard, Kempten Glocke 4 Bild: Jesus am Kreuz Text: Eine grössere Liebe hat niemand, als wer sein Leben hingibt für seine Freunde. Rückseite: Dem Andenken der Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege 1914-18, 1939-45 Ton: g' Durchmesser: 1024 mm Gewicht: 650 kg Gußjahr: 1949 Gießer: Gebhard, Kempten Glocke 5 Bild: Hl. Josef Text: Hl. Josef bitte für uns. Rückseite: Wir zwei Schwestern wurden im Jubeljahr 2003 von Bruder Michael in Maria Laach gegossen. Im Kranz: Gestiftet von Wilhelm Reiner Ton: b' Durchmesser: 860 mm Gewicht: 350 kg Gußjahr: 2003 Gießer: Br. Michael, Maria Laach Glocke 6 Bild: Hl. Johannes vom Kreuz Text: Hl. Johannes vom Kreuz - bitte für uns Im Kranz: Gestiftet von Pepi und Hans Diem Ton: c'' Gewicht: 230 kg Gußjahr: 2007 Gießer: Br. Michael, Maria Laach Glocke 7 Bild: Hl. Georg Text: Hl. Georg schütze und leite unsere Jugend Im Kranz: Gestiftet von Georg und Maria Hofmeister Ton: d'' Durchmesser: 690 mm Gewicht: 150 kg Gußjahr: 2003 Gießer: Br. Michael, Maria Laach Glocke 8 Bild: Auferstandener Text: Tod wo ist dein Stachel, Tod wo ist dein Sieg? Im Kranz: Gegossen 1927 als Ersatz für die im Weltkrieg 14-18 abgegebene Glocke. Gebrüder Radler Lauingen. Ton: f'' Durchmesser: 567 mm Gewicht: 120 kg Gußjahr: 1927 Gießer: Gebrüder Radler, Lauingen Somit ergibt sich die Disposition: b° - d’ – f’ – g’ – b’ – c'' - d’’ – f’’
Anlass zum Bau der Kapelle aus einem alten Bericht:
Friedhofskapelle
Maria Anna Schaible, Bürgerskind von Krumbach, 18 Jahre alt, war in Jettingen beim sogenannten Schmollerwirt im Dienst. Dort hat sie schreckliche Schmerzen am linken Fuß bekommen und hat den Dienst verlassen.
Auf dem Heimweg über Edelstetten, erkrankte sie und wurde mit den heiligen Sakramenten versehen. Nachhause gebracht, bekam sie einen Schlagfuß, die linke Seite und der ganze Fuß wurden unbrauchbar, ein Vierteljahr lag sie elendig zu Bett, dann ging sie auf zwei Krücken, um ihren Fuß biegen zu können. In großer Kleinmut ging sie zu dem etwa 100 Schulte von ihrem Hause, an der Landstraße nach Babenhausen in einer Bildsäule stehenden Muttergottes Bild. Das war am 4. Mai 1733. Da betete sie mit vielem Weinen und machte das Gelübde, daß sie ein ganzes Jahr lang an diesem Orte mit einem Rosenkranz die Muttergottes verehre, wenn sie wieder gesund wäre.
Innenraum der Friedhofskapelle Dann fühlte sie auf einmal kraft, hing die Krücken auf und ging zu dem 40 oder 50 Schritte weiter entferntem Kreuz. Sie betete immer wieder und das Stehen wurde immer besser. Darüber Verwunderung der Bevölkerung Krumbachs und Umgebung. Wohltäter wollten dort eine große Bildsäule (Bildstock) von 6 Schuh anbringen.
Pfr. Zell berichtet deswegen am 3. Juni 1733 ans Ordinariat, es fand eine eidliche Vernehmung statt, von Bürgermeister Steichele und drei andren Zeugen, auch des Vaters des Mädchens mit neuen Fragen, das Ordinariat erklärte darnach, es sei nur eine "singulare beneficium", kein "miraculum", nur eine besondere Wohltat, kein Wunder, und genehmigte nur die Bildsäule, keine Feldkapelle. Allein die Pfarrangehörigen wollten eine Bildsäule, wo das Muttergottesbild geschützt ist, gegen Regen und Schnee, mehr als bisher; weil rechts der Straße kein Platz, soll sie 50 Schritte von der Straße auf die Linke Seite zu stehen kommen, neu gebaut werden so, daß die Hälfte mit einem Dach geschützt sei, der andere Teil soll für die Andacht der Vorübergehenden offen bleiben. Man brauchte aber notwendig ein neues Gotteshaus; seit Pfr. Zell da war, hat es die Bürgerschaft immer wieder verlangt. Letzterer hielt diese Gegend des Ortes für einen bequemen Platz zu einer Kirche oder einer Gottesackerkapelle. Um 7. Oktober 1733 schrieb er nach Augsburg, die Bildsäule sei schon angefangen, aber es werde kein Altar errichtet. Wenn nicht Kriegstrubeln und Winterquartiere im Markt zu befürchten sind, würden auf künftiges Jahr Veranstaltungen zu einem neuen Gottesacker gemacht, dann könnte das Gebäulein zu einer gewöhnlichen Kapelle benutzt werden. Schwierigkeiten wegen des Baus
Nun machte aber Franz Josef Freiherr von Freiberg auf Raunau Schwierigkeiten wegen seiner Raunauer und Haupeltshofer Wallfahrt, es könnte ihr Abtrag geschehen. Pfr. Zell schrieb am 19. Dezember 1733 ans bischöfliche Ordinariat, es möchte doch die Sache mit der Krumbachischen Bildsäule zu einem gewünschten Ende kommen. In Krumbach sei ein Gottesacker höchst notwendig. Ein anderer Platz sei nicht zu haben, der dem sein Vorgänger urgiert habe, sei nicht zugegeben worden, diese Bildsäule gebe jetzt einen willkommenen Anlaß (motivum impellens). Übrigens geschehe der Nachbarschaft gar kein Nachteil, Raunau soll es doch aus Liebe zum Frieden passieren lassen.
Der Bau werde nicht aus eigenen Mitteln, sondern aus freiwilligen Gaben ausgeführt. Sonderbarerweise wollte der Baron von Raunau kein Plattendach dulden, beschwerte sich wiederholt bei der Herrschaft Krumbach und beim Ordinariat. Mit eichenen Schindeln zu decken, da war der Unkosten zu groß, sie waren auch in Krumbach nicht zu bekommen. Darum sollte der Bau mit einem hölzernen Gewölblein weiß angeworfen und mit einem hölzernen Bretterdach versehen werden, wenn er auch großen Schaden dadurch leide. Die Pfarrkinder in Krumbach wurden ziemlich ungeduldig und wenn es ihnen nachgegangen wäre, so wäre ohne Wissen des Pfarrers ein Plattendach gemacht worden. Kammerer Falk in Hasberg teilte mit, es gebe für die Krumbacher Bürgerschaft keinen besseren Platz zu einem neuen Friedhof, es soll wegen Raunau kein Altar errichtet werden, ob das Dach aus Ziegel oder Holz, das machte doch nichts. Raunau reichte sogar einen Grundriß für den Bau ein. Im März 1734 wehrte sich Pfr. Zell nochmals dagegen und schrieb es sei ihm erlaubt, für dieses Bildnis eine Bildsäule zu errichten – ante et retro der alten Bildsäule gehe aber die Landstraße, daher sei er genötigt, sie an einem bequemeren Orte aufzurichten. Er wolle keine Feldkapelle errichten, sondern nur unter den drei großen Schwibbögen, die offen stehen, dem anwesenden Volk einen Schirm gegen das Unwetter machen. Der Bau ist angefangen, 3 Schuh über den Boden, das Ordinariat habe ihn zwar kurze Zeit eingestellt, jetzt sei ihm erlaubt den Bau fortzuführen so, daß er von vorne offen stehe und mit einem hölzernen Dache versehen werde. Die Bürgermeister Johann Georg Rassler und Johann Georg Steichele und der Gerichtsschreiber Andreas Kötzle sprachen sich auch für den neuen Friedhof aus, wenn sie auch für die Errichtung bei diesen Kriegszeiten wenig Luft zeigten. Der Pfarrer von Krumbach hatte manches zu leiden und wurde pöbelhaft schimpflich behandelt, nochmals protestiere Freiberg gegen die neuangelegte Feldkapelle. Das gute brach sich Bahn, wie immer, unter Opfern; aus der Bildsäule wurde eine Kapelle und einen Altar sollte diese auch noch bekommen. Vergrößerung der Kapelle
1717 wurde vom Ordinariat die Erlaubnis erteilt in der Feldkapelle die hl. Messe zu lesen. Dadurch wurde die Andacht so vermehrt, daß die gesamte Bürgerschaft sich entschloß, auf eine einige Kosten das Langhaus, das vom Holz gebaut war von Steinen zu bauen und künftig zu unterhalten. Doch sollte die Bürgerschaft für diese Verbindlichkeit ein schriftliches Dokument ausstellen. Dagegen trugen sie Bedenken. Daraufhin entschloß sich, solches zu leisten, ein Verehrer der Mutter Gottes, Eusebius Anton Laminet, Bauherr in Krumbach. Er stellte für sich und seine Nachkommen eine Obligation aus 2 Jauchert Aecker in den Deschen und 1 ¼ Tagwerk Wiesen. Damals wurde der Chor erhört, das Langhaus erweitert, das ganze mit Platten gedeckt. Bei Erteilung der Erlaubnis, hl. Messe zu lesen, 1777 bemerkt, daß die Kapelle neu restauriert und mit zwei anderen Altären versehen ist. 1791, während der Zeit des Josephinismus mußte das Muttergottesbild entfernt werden und wurde in die Pfarrkirche gebracht, 1791 berichtet Pfr. Mietinger: seit einiger Zeit ist der Zulauf zur Kapelle gering, hi und da wird auf Verlangen der Bürger heilige Messe daselbst gelesen. 1781 hat Jakob Fröschle ein schönes Gemälde in die Kapelle angebracht – Maria, Heil der Kranken. Im Jahre 1796 wurde das Muttergottesbild auf Wunsch der Bürgerschaft eigenmächtig wieder in die Friedhofskapelle gebracht, auch wieder Erlaubnis erteilt zur hl. Messe, doch darf sie dort nicht während des Pfarrgottesdienstes gehalten werden. 1819 schuf Konrad Huber von Weißenhorn ein Deckengemälde in die Kapelle, Anbetung der Hirten, auch ein schöner Kreuzweg ziert die Kapelle. 1820 hat Pfr. Biber wieder um die Erlaubnis zu zelebrieren „in campo ad beatissimam virginem nominato, cui adjacet coemiterium parochiale grande“ - in der Feldkapelle der seligsten Jungfrau, bei welcher der große Pfarrfriedhof liegt. Pfarrvikar Augustin Hotz berichtete 1878 er habe von der Jungfrau Maria Anna Beck ein testamentales Legat von 200 fl. erhalten zur Errichtung eines neuen Altares in der Gottesackerkapelle. Der jetzt dort stehende Altar war schon von mehreren Jahren so gebrechlich, daß vom damaligen Pfarrer Russer der Bau eines neuen beschlossen und deshalb der Abbruch des alten vollführt wurde. Der Plan scheiterte an Mangel an Kapitalien.
Der abgebrochene Altar mußte aufs Allerseelenfest wieder zusammengefügt werden; er war so morsch, daß man ihn mit Sicherheit kaum betreten konnte. Darum sollte ein neuer gemacht werden, um obige 200 fl. Es stand aber durch private Wohltätigkeit ein solch bedeutendes kapital zur Verfügung, daß die ganze Kapelle geziemend hergerichtet werden konnte. Zur Erneuerung gab Kreszenz Beck, Handelsmannstochter, weitere 600 fl. Der neue Altar sollte ganz aus Marmor und bis Allerseelen gefertigt sein. Er stammte von Gostner, Steinhauer in Füßen, und wurde am 22. Oktober 1848 aufgerichtet. 1850 erwies sich die Erweiterung des Gottesackers bei der Kapelle als unumgängig notwendig. es wurde das erforderliche Ackerland angekauft und teilweise mit einer mauer umfangen. Der Gottesacker wurde zu Familiengrabstätten nach Losen verteilt; für die aktive Geistlichkeit wurde zunächst in der Kapelle ein Platz vorbehalten, fürs Pfarrhaus hat aber jeder sich wie die anderen Bürger eine Grabstätte nach Losen zu erwerben, solche Grabstätte kostete zwischen 11-12 fl. Die Benediction wurde von Pfr. Zanker vorgenommen. Auf dem früheren Gottesacker bei der Pfarrkirche wurde ein Monument errichtet, fürwelches die Kreszentia Beck 300 fl. spendete. Die Statue der Muttergottes mit Sternenkranz befindet sich in der Kapelle und wurde, wie die ganze Kapelle, von Pfr. Hampp sehr würdig renoviert.
Auf dem Heimweg über Edelstetten, erkrankte sie und wurde mit den heiligen Sakramenten versehen. Nachhause gebracht, bekam sie einen Schlagfuß, die linke Seite und der ganze Fuß wurden unbrauchbar, ein Vierteljahr lag sie elendig zu Bett, dann ging sie auf zwei Krücken, um ihren Fuß biegen zu können. In großer Kleinmut ging sie zu dem etwa 100 Schulte von ihrem Hause, an der Landstraße nach Babenhausen in einer Bildsäule stehenden Muttergottes Bild. Das war am 4. Mai 1733. Da betete sie mit vielem Weinen und machte das Gelübde, daß sie ein ganzes Jahr lang an diesem Orte mit einem Rosenkranz die Muttergottes verehre, wenn sie wieder gesund wäre.
Innenraum der Friedhofskapelle Dann fühlte sie auf einmal kraft, hing die Krücken auf und ging zu dem 40 oder 50 Schritte weiter entferntem Kreuz. Sie betete immer wieder und das Stehen wurde immer besser. Darüber Verwunderung der Bevölkerung Krumbachs und Umgebung. Wohltäter wollten dort eine große Bildsäule (Bildstock) von 6 Schuh anbringen.
Pfr. Zell berichtet deswegen am 3. Juni 1733 ans Ordinariat, es fand eine eidliche Vernehmung statt, von Bürgermeister Steichele und drei andren Zeugen, auch des Vaters des Mädchens mit neuen Fragen, das Ordinariat erklärte darnach, es sei nur eine "singulare beneficium", kein "miraculum", nur eine besondere Wohltat, kein Wunder, und genehmigte nur die Bildsäule, keine Feldkapelle. Allein die Pfarrangehörigen wollten eine Bildsäule, wo das Muttergottesbild geschützt ist, gegen Regen und Schnee, mehr als bisher; weil rechts der Straße kein Platz, soll sie 50 Schritte von der Straße auf die Linke Seite zu stehen kommen, neu gebaut werden so, daß die Hälfte mit einem Dach geschützt sei, der andere Teil soll für die Andacht der Vorübergehenden offen bleiben. Man brauchte aber notwendig ein neues Gotteshaus; seit Pfr. Zell da war, hat es die Bürgerschaft immer wieder verlangt. Letzterer hielt diese Gegend des Ortes für einen bequemen Platz zu einer Kirche oder einer Gottesackerkapelle. Um 7. Oktober 1733 schrieb er nach Augsburg, die Bildsäule sei schon angefangen, aber es werde kein Altar errichtet. Wenn nicht Kriegstrubeln und Winterquartiere im Markt zu befürchten sind, würden auf künftiges Jahr Veranstaltungen zu einem neuen Gottesacker gemacht, dann könnte das Gebäulein zu einer gewöhnlichen Kapelle benutzt werden. Schwierigkeiten wegen des Baus
Nun machte aber Franz Josef Freiherr von Freiberg auf Raunau Schwierigkeiten wegen seiner Raunauer und Haupeltshofer Wallfahrt, es könnte ihr Abtrag geschehen. Pfr. Zell schrieb am 19. Dezember 1733 ans bischöfliche Ordinariat, es möchte doch die Sache mit der Krumbachischen Bildsäule zu einem gewünschten Ende kommen. In Krumbach sei ein Gottesacker höchst notwendig. Ein anderer Platz sei nicht zu haben, der dem sein Vorgänger urgiert habe, sei nicht zugegeben worden, diese Bildsäule gebe jetzt einen willkommenen Anlaß (motivum impellens). Übrigens geschehe der Nachbarschaft gar kein Nachteil, Raunau soll es doch aus Liebe zum Frieden passieren lassen.
Der Bau werde nicht aus eigenen Mitteln, sondern aus freiwilligen Gaben ausgeführt. Sonderbarerweise wollte der Baron von Raunau kein Plattendach dulden, beschwerte sich wiederholt bei der Herrschaft Krumbach und beim Ordinariat. Mit eichenen Schindeln zu decken, da war der Unkosten zu groß, sie waren auch in Krumbach nicht zu bekommen. Darum sollte der Bau mit einem hölzernen Gewölblein weiß angeworfen und mit einem hölzernen Bretterdach versehen werden, wenn er auch großen Schaden dadurch leide. Die Pfarrkinder in Krumbach wurden ziemlich ungeduldig und wenn es ihnen nachgegangen wäre, so wäre ohne Wissen des Pfarrers ein Plattendach gemacht worden. Kammerer Falk in Hasberg teilte mit, es gebe für die Krumbacher Bürgerschaft keinen besseren Platz zu einem neuen Friedhof, es soll wegen Raunau kein Altar errichtet werden, ob das Dach aus Ziegel oder Holz, das machte doch nichts. Raunau reichte sogar einen Grundriß für den Bau ein. Im März 1734 wehrte sich Pfr. Zell nochmals dagegen und schrieb es sei ihm erlaubt, für dieses Bildnis eine Bildsäule zu errichten – ante et retro der alten Bildsäule gehe aber die Landstraße, daher sei er genötigt, sie an einem bequemeren Orte aufzurichten. Er wolle keine Feldkapelle errichten, sondern nur unter den drei großen Schwibbögen, die offen stehen, dem anwesenden Volk einen Schirm gegen das Unwetter machen. Der Bau ist angefangen, 3 Schuh über den Boden, das Ordinariat habe ihn zwar kurze Zeit eingestellt, jetzt sei ihm erlaubt den Bau fortzuführen so, daß er von vorne offen stehe und mit einem hölzernen Dache versehen werde. Die Bürgermeister Johann Georg Rassler und Johann Georg Steichele und der Gerichtsschreiber Andreas Kötzle sprachen sich auch für den neuen Friedhof aus, wenn sie auch für die Errichtung bei diesen Kriegszeiten wenig Luft zeigten. Der Pfarrer von Krumbach hatte manches zu leiden und wurde pöbelhaft schimpflich behandelt, nochmals protestiere Freiberg gegen die neuangelegte Feldkapelle. Das gute brach sich Bahn, wie immer, unter Opfern; aus der Bildsäule wurde eine Kapelle und einen Altar sollte diese auch noch bekommen. Vergrößerung der Kapelle
1717 wurde vom Ordinariat die Erlaubnis erteilt in der Feldkapelle die hl. Messe zu lesen. Dadurch wurde die Andacht so vermehrt, daß die gesamte Bürgerschaft sich entschloß, auf eine einige Kosten das Langhaus, das vom Holz gebaut war von Steinen zu bauen und künftig zu unterhalten. Doch sollte die Bürgerschaft für diese Verbindlichkeit ein schriftliches Dokument ausstellen. Dagegen trugen sie Bedenken. Daraufhin entschloß sich, solches zu leisten, ein Verehrer der Mutter Gottes, Eusebius Anton Laminet, Bauherr in Krumbach. Er stellte für sich und seine Nachkommen eine Obligation aus 2 Jauchert Aecker in den Deschen und 1 ¼ Tagwerk Wiesen. Damals wurde der Chor erhört, das Langhaus erweitert, das ganze mit Platten gedeckt. Bei Erteilung der Erlaubnis, hl. Messe zu lesen, 1777 bemerkt, daß die Kapelle neu restauriert und mit zwei anderen Altären versehen ist. 1791, während der Zeit des Josephinismus mußte das Muttergottesbild entfernt werden und wurde in die Pfarrkirche gebracht, 1791 berichtet Pfr. Mietinger: seit einiger Zeit ist der Zulauf zur Kapelle gering, hi und da wird auf Verlangen der Bürger heilige Messe daselbst gelesen. 1781 hat Jakob Fröschle ein schönes Gemälde in die Kapelle angebracht – Maria, Heil der Kranken. Im Jahre 1796 wurde das Muttergottesbild auf Wunsch der Bürgerschaft eigenmächtig wieder in die Friedhofskapelle gebracht, auch wieder Erlaubnis erteilt zur hl. Messe, doch darf sie dort nicht während des Pfarrgottesdienstes gehalten werden. 1819 schuf Konrad Huber von Weißenhorn ein Deckengemälde in die Kapelle, Anbetung der Hirten, auch ein schöner Kreuzweg ziert die Kapelle. 1820 hat Pfr. Biber wieder um die Erlaubnis zu zelebrieren „in campo ad beatissimam virginem nominato, cui adjacet coemiterium parochiale grande“ - in der Feldkapelle der seligsten Jungfrau, bei welcher der große Pfarrfriedhof liegt. Pfarrvikar Augustin Hotz berichtete 1878 er habe von der Jungfrau Maria Anna Beck ein testamentales Legat von 200 fl. erhalten zur Errichtung eines neuen Altares in der Gottesackerkapelle. Der jetzt dort stehende Altar war schon von mehreren Jahren so gebrechlich, daß vom damaligen Pfarrer Russer der Bau eines neuen beschlossen und deshalb der Abbruch des alten vollführt wurde. Der Plan scheiterte an Mangel an Kapitalien.
Der abgebrochene Altar mußte aufs Allerseelenfest wieder zusammengefügt werden; er war so morsch, daß man ihn mit Sicherheit kaum betreten konnte. Darum sollte ein neuer gemacht werden, um obige 200 fl. Es stand aber durch private Wohltätigkeit ein solch bedeutendes kapital zur Verfügung, daß die ganze Kapelle geziemend hergerichtet werden konnte. Zur Erneuerung gab Kreszenz Beck, Handelsmannstochter, weitere 600 fl. Der neue Altar sollte ganz aus Marmor und bis Allerseelen gefertigt sein. Er stammte von Gostner, Steinhauer in Füßen, und wurde am 22. Oktober 1848 aufgerichtet. 1850 erwies sich die Erweiterung des Gottesackers bei der Kapelle als unumgängig notwendig. es wurde das erforderliche Ackerland angekauft und teilweise mit einer mauer umfangen. Der Gottesacker wurde zu Familiengrabstätten nach Losen verteilt; für die aktive Geistlichkeit wurde zunächst in der Kapelle ein Platz vorbehalten, fürs Pfarrhaus hat aber jeder sich wie die anderen Bürger eine Grabstätte nach Losen zu erwerben, solche Grabstätte kostete zwischen 11-12 fl. Die Benediction wurde von Pfr. Zanker vorgenommen. Auf dem früheren Gottesacker bei der Pfarrkirche wurde ein Monument errichtet, fürwelches die Kreszentia Beck 300 fl. spendete. Die Statue der Muttergottes mit Sternenkranz befindet sich in der Kapelle und wurde, wie die ganze Kapelle, von Pfr. Hampp sehr würdig renoviert.
Gottesdienst in der Krankenhauskapelle
Dienstag: 09.00 Uhr - Morgenlob Donnerstag: 18.00 Uhr - hl. Messe mit Krankensalbung
Rotkreuzstrasse 7, 86381 Krumbach Gottesdienste jeden Montag: 17.00 Uhr - Hl. Messe und jeden ersten, dritten und fünften Freitag im Monat: 15.30 Uhr - Rosenkranz
16.00 Uhr - Hl. Messe Kapelle des BRK-Altenheims Glasfenster der Kapelle
16.00 Uhr - Hl. Messe Kapelle des BRK-Altenheims Glasfenster der Kapelle
Mariengrotte (Nassauer Straße)
14-Nothelfer-Kapelle, Nähe der Waldsportanlage